Schau Dir in die Augen, kleines

Einem aufmerksamen Beobachter kann nicht entgehen, dass dem Mädchen nicht wohl ist in seiner Haut. Sie ist nervös, zappelig, ihr Blick wandert rastlos umher. Sie zögert einen Moment im Eingang zur Bar, aber nicht wie eine selbstsichere Frau, die weiss dass sie angeschaut wird und das geniesst. Eher wie ein Kaninchen welches die Luft nach einem Fuchs abschnuppert, bevor es den Bau verlässt. Endlich macht sie einen Schritt, zögert noch einmal, geht dann zur Bar. Dann scheint sie zu entdecken was sie die ganze Zeit gesucht hat, ihr Schritt beschleunigt sich und ihre Körperhaltung entspannt sich etwas. Sie drängt sich durch die Menschen an der Bar und bleibt vor einem graumelierten Herrn stehen, welcher sie die ganze Zeit amüsiert beobachtet hat.

Er streckt seine Hand aus, zieht sie näher, küsst sie auf die Wange. „Hallo, meine Teure. Du siehst grossartig aus.“ Tatsächlich, das Mädchen hat sich herausgeputzt, sie muss einige Zeit im Bad verbracht haben bis das Makeup so perfekt war. Sie trägt ein schwarzes Baumwollkleid welches ihre Kurven umschmiegt. Kurz genug um sexy zu sein, aber noch nicht zu kurz. Ihre schlanken, trainierten Beine sind in schwarze Seidenstrümpfe gehüllt und zusammen mit den Stilettos ziehen sie häufiger als nur gelegentlich die Blicke der Männer auf sich. Das Decolletée ist ebenfalls eine Augenweide und der Umstand, dass keine BH-Träger zu sehen sind beflügelt die Fantasie einiger Barbesucher, auch wenn ihr Busen eher klein ist. Ihr langes, gelocktes Haar hat sie mit einem roten Seidenband locker zusammengebunden, der kastanienbraune Pferdeschwanz fällt bis zwischen ihre Schulterblätter.

Ich bin verlegen wie selten zuvor. Hier stehe ich, in Kleidern die haarscharf an der Grenze zu nuttig anzusiedeln sind, in teuren Strümpfen und Highheels, ein Kleid das mehr Einblicke gewährt als ich üblicherweise gewohnt bin. Nicht das ich üblicherweise Kleider trage, Jeans und T-Shirt sind normalerweise eher mein Ding. Nicht so ein Aufzug, wie ihn wohl auch eine Edelhure oder ein Escort-Mädchen tragen würde. Allerdings bin ich weder Hure noch Callgirl. Ich kriege kein Geld heute Abend. Alles was ich vielleicht – hoffentlich – erhalte sind Antworten auf eine Menge Fragen. Fragen, die mich schon lange beschäftigen, die ich jedoch lange Zeit nicht zu stellen wagte oder nicht selber beantworten konnte.

Meine Knie sind weich, meine Handflächen feucht, in meinem Magen liegt ein Brocken Blei. Ich spüre wie mich die Männer in der Bar nackt ausziehen mit ihren Blicken, und genauso fühle ich mich auch: Nackt und ausgestellt. Aber was das seltsamste ist: Das Gefühl ist nicht völlig unangenehm, auf eine perverse Weise geniesse ich meinen Auftritt, auch wenn ich verwirrt und unsicher bin. Um es kurz zu machen: Meine Gefühlswelt ist in Aufruhr.

Einerseits fühlt es sich gut an, begehrt zu werden, andererseits bin ich beschämt, wie ein Callgirl auszusehen. Allerdings sollte ich mich nicht wundern über die Blicke der Männer. Das war die erste Aufgabe, welche ich heute zu lösen hatte: Nicht wie üblich wie eine eher unbeholfene Publizistikstudentin auszusehen, sondern wie eine sexy, begehrenswerte Frau. Der Mann, den ich treffen soll, war deutlich genug in unserem letzten Chat: „Ich will das du sexy aussiehst. Ich will dass sich die Männer nach dir umdrehen, dich anstarren und dich begehren.“ Das, den Blicken nach zu urteilen, ist mir nicht schlecht gelungen.

Wir haben stundenlang gechattet und telefoniert, haben unsere Ansichten, Fantasien und Tabus ausgetauscht und diskutiert. Natürlich habe ich keine richtigen Tabus, ich hatte ja noch keine Gelegenheit, meine Fantasien in die Realität umzusetzen. Martin hingegen hat jahrelange Erfahrung in der BDSM-Szene, hatte diverse Beziehungen mit Sklavinnen, ist mit einer verheiratet. Er ist auch deutlich älter als ich, 55 um genau zu sein. Alt genug, um mein Vater sein zu können. Ich mochte seine ruhige, überlegte Art von Anfang an. Mochte seine Posts auf dem Forum wo ich versuchte, herauszufinden ob so ein Leben als Sklavin mein Ding sein könnte. Und anders als die meisten Männer, welche ich online kennen gelernt habe, hat er nie nach persönlichen Dingen gefragt, hat mich nie gedrängt, etwas von mir Preis zu geben was ich noch nicht bereit war zu erzählen. Noch nicht mal Bilder wollte er und meine Körbchengrösse war auch nie ein Thema.

Sie schüttelt seine ausgestreckte Hand und er zieht sie zu sich hin, hält sie dann am Ellbogen während er sie leicht auf die Wange küsst und ihren Geruch einatmet.

„Nimm bitte PLatz, Kleines,“ fordert er sie auf und lässt seinen Blick über sie wandern.

„Danke, Sir.“ Sie errötet leicht und schaut sich nervös um, ob ihr auch ihr auch niemand zugehört hat und setzt sich dann auf den Barhocker neben ihm. „Ich … ich bin glücklich, dich treffen zu dürfen. Danke.“

„Ich auch, baby. Schön dass du gekommen bist.“ Er winkt dem Barmann und bestellt ein Glas Rioja für das Mädchen. „Ein gutes Glas Wein wird die Spannung abbauen.“ Sie nickt und nimmt das Glas, dreht es in ihren Fingern.

„Auf dich, Stella. Auf eine wunderbare, mutige Frau und eine lehrreiche Nacht.“ Wieder errötet das Mädchen und wieder lächelt er sie an.

„Bist du bereit, Baby?“ will er wissen.

Stella zögert einen Moment, atmet dann tief ein und blickt ihm in die Augen: „Ja, Meister, ich bin bereit. Ich will das tun, heute, mehr als alles andere.“

„Perfekt. Jetzt versuch zu relaxen. Ich bin sicher du wirst es geniessen.“

‚Meister‘. Ich habe soeben jemanden zum ersten mal in meinem Leben Meister genannt. Ok, wenigstens im realen Leben, im Chat und am Telefon hab ich ihn schon verschiedentlich Meister genannt. Und natürlich in Geschichten, Fantasien, beim Masturbieren, da hab ich das Wort auch häufig gebraucht.

Aber diesmal ist es anders, denn jetzt sehe ich eine Reaktion im Gesicht des Mannes, den ich soeben Meister genannt habe. Er lächelt zufrieden, anerkennend.

Meine Gefühle fahren wieder Achterbahn mit mir, ich bin gleichzeitig stolz und beschämt. Immerhin bilde ich mir ja ein wenig auf meine Unabhängigkeit ein, bringe Arbeit und Studium unter einen Hut, finanziere meinen eigenen Lebensunterhalt und bin stolz darauf, auch wenn es nicht eine Wahnsinnsleistung ist. Kurz gesagt, ich denke, ich stehe mit beiden Füssen im Leben und lass mir nicht so schnell was vorschreiben. Und doch hab ich soeben einen Mann ‚Meister‘ genannt, als ob ich eine Sklavin wäre, oder eine Art Haustier.

Und es fühlt sich gut an. Verdammt gut sogar. Es fühlt sich an wie wenn man nach einer langen, ermüdenden Reise nach Hause kommt. Du steckst den Schlüssel ins Schloss, öffnest die Türe zu deinem Heim, gehst rein, siehst das alles an seinem Platz ist, so wie es sein sollte und es ist gut weil es dein Heim ist. Genau so fühle ich mich im Moment.

Die beiden trinken aus und verlassen die Bar. Er führt sie am Ellbogen zum Restaurant nebenan wo er einen Tisch in einer Nische reserviert hat. Auf dem Weg aus der Bar werfen ihm einige jüngere Männer neidische Blicke zu. Die Aussicht über die Stadt am Fusse des Hügels ist phänomenal, das orange-rote Abendrot verblasst bereits, in einer Viertel Stunde wird es Nacht sein.

Der Kellner kommt mit den Speisekarten und fragt, ob sie einen Apéro wollen.

„Danke, nein. Oh, und die Dame braucht keine Karte, ich bestelle für sie,“ antwortet Martin. Wieder errötet sie, als sie den fragenden Blick des Kellners auf sich spürt. Aber sie sagt kein Wort und schaut auch nicht auf. Sie reden miteinander, er locker, sie immer noch ein wenig nervös. Dann bringt der Kellner die Vorspeisen und den Wein. Mit small talk über ihre Arbeit und seine Reisen vergehen die nächsten Minuten, sie fühlt sich langsam wohler, stellt sogar einige Fragen.

„Trägst du ein Höschen, so wie ich es dir aufgetragen habe?“ fragt Martin plötzlich.

„Ja, Meister,“ antwortet Stella. Natürlich trägt sie eins. Sie hat alles exakt genau so gemacht, wie er ihr es aufgetragen hat. Nicht weil sie es sowieso nicht besser wusste, sondern vor allem weil sie ein braves, gehorsames Mädchen sein und ihn zufrieden stellen wollte.

„Gutes Mädchen. Dann geh jetzt auf die Toilette und mach das Höschen nass, aber ohne Orgasmus. Dann kommst du zurück, lässt das Höschen am Bündchen von deinem Finger baumeln. Du wirst es neben mich legen und mich küssen. Und ich will deinen Muschisaft auf deinem Gesicht riechen. Hast du verstanden?“

„Ja, Meister,“ flüstert sie, ihr Gesicht heiss und gerötet. Sie spürt ihre Knie weich werden und der Magen fühlt sich an als sei er verknotet. Aber gleichzeitig fühlt sie auch, wie es warm wird zwischen ihren Beinen, wie sich ein Kribbeln dort unten ausbreitet. Denn was er von ihr verlangt zeigt ihr klar die Rollenverteilung auf: Er befiehlt, sie ist diejenige welche gehorcht und sehr wahrscheinlich wird sie es geniessen, zu gehorchen, auch wenn es nicht einfach ist.

Mit weichen Knie gehe ich zur Damentoilette. Zum Glück ist sie leer und ich kann mich in der hintersten Kabine einschliessen. Mit gespreizten Beinen, das Kleid über die Hüften geschoben, sitze ich auf dem Klo und masturbiere durch das Höschen. Die erniedrigende und beschämende Situation ist gleichzeitig auch unheimlich erregend und bereits nach kürzester Zeit sind meine Muschi und das Spitzenhöschen tropfnass. Schnell zieh ich es über die Beine und will die Toilette bereits verlassen, als ich mich daran erinnere, dass ich mir meinen eigenen Saft noch aufs Gesicht reiben muss. Also nochmals zwischen die Beine gegriffen, dann den Saft um den Mund verteilt. Die Tür geht auf, jemand geht in die Kabine nebenan und während ich Pinkelgeräusche höre wiederhole ich die Prozedur noch zwei mal. Genügend Feuchtigkeit produziert meine Pussy allemal.

Ich getraue mich nicht, mir meine Hände zu waschen. Kann mich nicht erinnern, ober Martin etwas dazu gesagt hat oder nicht. Nach einem schnellen Blick in den Spiegel um zu kontrollieren, ob der Lippenstift noch passt, öffne ich die Türe und versuche, so entspannt wie möglich quer durch das unterdessen voll besetzte Restaurant zu gehen. In meiner Vorstellung wissen alle, was da von meinem Finger baumelt, und alle riechen den Geruch nach Sex und Wolllust, der meine Pussy, meine Finger und sogar mein Gesicht einhült. Und sie sehen auch alle, wie erregt und aufgeregt ich bin.

Das Mädchen geht eilig durch den Speisesal, mit roten Wangen und gesenktem Kopf, als ob sie jeglichen Augenkontakt vermeiden möchte. Was natürlich genau den Tatsachen entspricht. Sie stösst beinahe mit einer Kellnerin zusammen und lässt den Slip fallen. Eine Entschuldigung stotternd bückt sie sich hastig, um das seidene Höschen aufzuheben, aber die Kellnerin hat sich ebenfalls bereits gebückt und erkennt anscheinend genau, was da auf dem Boden liegt. Sie schaut dem Mädchen ungläubig ins Gesicht. Mit hochrotem Kopf wendet sich Stella ab und geht zwischen den Tischen durch zur Nische. Dort legt sie den Slip neben Martins Teller und bückt sich ein wenig, um ihn zu küssen. Seine Hand hält sie am Hinterkopf fest, zieht sie tiefer runter, so dass zwischen dem Saum ihres Kleides und den Strümpfen ein schmaler Streifen weisser Haut zu sehen ist.

„Hmm, das riecht fantastisch,“ flüstert er ihr ins Ohr und lässt sie wieder los. Als sie wieder sitzt schaut er das Höschen kurz an und steckt es in die Tasche seines Jackets. „Und, hast du es genossen, dich auf der Damentoilette geil zu machen? Ich denke schon, und ich wette, du hattest keine Probleme nass zu werden. Stimmts, Schlampe?“ Das letzte Wort zieht er in die Länge, mit einem neckende Unterton.

„Ja Meister. Das stimmt.“ Ihre geröteten Wangen verraten ihm, dass sie es nicht gewohnt ist, Schlampe genannt zu werden.

Sie essen fertig und trinken dann noch einen Kaffee, bevor sie ins Zimmer hinaufgehen, welches er für eine Nacht reserviert hat.

Das ist es. Jetzt gehen wir rauf ins Zimmer. Ich bin unterdessen deutlich entspannter, er war ein toller Gesprächspartner und ich denke ich war nicht zu unbeholfen, auch wenn ich mich immer noch ein wenig unwohl gefühlt habe. Aber das ist jetzt vorbei, jetzt will ich etwas erleben, bin richtig hungrig nach mehr. Wir haben unser Treffen nicht im Detail geplant. Hauptsächlich, weil ich nicht wusste, was ich wollte, aber auch weil Martin meinte, es mache nur halb so viel Spass, wenn ich wüsste was alles passiere. Da hatte er wohl Recht und ich war damit einverstanden, ihm die Planung zu überlassen.

Er hatte mich aufgefordert, mir ein ’safeword‘ zu überlegen und ich hatte ‚basta‘ ausgewählt. Wenn ich es brauche wird er sofort aufhören das zu tun was er in dem Moment tut. Er hat mir auch aufgetragen, jemandem zu erzählen was ich heute tue und Sicherheitsanrufe abzumachen. Ich hatte geantwortet „nö, das ist doch nicht nötig,“ aber er hat insisitert und nicht locker gelassen. Und so rufe ich im Zimmer als erstes meinen Bruder an, teile ihm mit wo ich bin, das alles ok ist und dass ich mich morgen früh wieder melde.

Dann erst schaue ich mich im Zimmer um. Ein französisches Bett, ein kleines Ledersofa mit zwei passenden Sesseln, ein Clubtischchen, ein eingebauter Schrank welchen wir nicht brauchen werden, ein Sideboard mit Minibar und ein Bad. Grösser als die Hotelzimmer die ich kenne, auch teurer eingerichtet, aber trotz allem ein Hotelzimmer. Ich schalte mein Telefon aus und gehe ins Badezimmer.

„Halt, Kleine! Wo gehst du hin?“

„Ich muss Pinkeln, Meister.“

Er schaut Stella durchdringend an, seine Augen sind fixieren ihre. „Hat dir irgendjemand erlaubt, zu pinkeln?“

„N … nein, Meister. Ich wusste nicht …“

„… dass du fragen musst?“ unterbricht er sie.

„Ja.“

„Dann tu es jetzt.“

„Entschuldigung, Meister. Darf ich bitte pinkeln? Bitte?“

„Ja, Schlampe, du darfst.“ Das Mädchen geht ins Bad aber als sie die Türe schliessen will stellt er sich in den Türrahmen. „Ich werde dir zuschauen. Und mir dabei überlegen, was du für eine Bestrafung erhalten sollst.“

Stella dreht sich um, schaut ihn unsicher und fragend an. „Be … Bestrafung? Warum, Meister?“

Er lässt sie eine Weile zappeln im Wissen, dass er mit ihr spielen kann. „Erstens weil du aufs Klo wolltest ohne zu fragen und zweitens weil du mir nicht gedankt hast für die Erlaubnis.“

„Es tut mir Leid, Meister. Ich wusste nicht dass ich mich bedanken muss.“

„Das ist weil du nicht nachgedacht hast, Baby. Jetzt verrichte dein Geschäft.“

Sie zögert einen Moment, hebt dann den Saum ihres Kleides und setzt sich auf das Klo. Seine Augen fixieren ihre und er bemerkt, wie sie wieder errötet. „Spreiz deine Beine weiter, ich will deine Pussy sehen.“

Sie rutscht auf dem Klo umher, muss dringend pinkeln, kann sich aber nicht genügend entspannen.

„Geht’s nicht?“

„Nein, Meister.“

„Zu schade. Das musst du lernen. Jetzt. Falls du mal einen Meister haben sollst wird der dir sicher auch zusehen. Weil es gibt kaum was Süsseres als ein Mädchen beim Pinkeln. So verletzlich, so wehrlos.“ Sie sieht wie er genau zwischen ihre Beine schaut um seinen Worten Nachdruck zu verleihen. Endlich gelingt es ihr zu pinkeln und erleichtert lässt sie dem Strahl freien Lauf, aber er befiehlt ihr zu stoppen, bevor sie auch nur halbwegs fertig ist.

„Stopp! Ich will dich noch ein wenig zappeln sehen.“ Stella gelingt es erstaunlich rasch, aufzuhören und will unwillkürlich die Beine zusammenpressen um den Druck in ihrer Blase zu reduzieren. Ein Blick von Martin genügt jedoch und sie spreizt wieder gehorsam die Beine.

Sie rutscht und zappelt auf dem Klo herum und als sie meint, es nicht länger aushalten zu können bittet sie ihn um Erlaubnis, fertig pinkeln zu dürfen.

„Noch nicht. Ich will dir noch ein wenig zuschauen,“ antwortet er, lässig an den Türrahmen gelehnt.

Sie ächzt und stöhnt, aber gleichzeitig merkt sie auch wie es sie erregt, sich ihm so zu zeigen, von ihm Befehle entgegen zu nehmen, ihn für alles um Erlaubnis bitten zu müssen.

Er betrachtet sie weiterhin, geniesst den Anblick ihrer nackten Schamlippen unter dem Mohawk, weit genug geöffnet um die rosigen inneren Schamlippen freizulegen, „Du hast eine wunderschöne Pussy. Und ich mag die Art, wie du dein Schamhaar frisiert hast.“

„Danke Meister,“ antwortet sie.

„Ok, du darfst fertig pinkeln.“

Diesmal vergisst sie nicht, ihm erleichtert zu danken. Mit einem Seufzer erledigt sie ihr Geschäft.

Oh ist das beschämend und erniedrigend! Zu pinkeln während jemand zuschaut. Zumal jemand, der mich noch nie nackt gesehen hat. Mit Nacktheit habe ich eigentlich kein Problem, aber mit weit gespreizten Beinen auf einem Klo zu sitzen und unter den Augen eines beinahe Fremden zu pinkeln ist noch einmal was ganz anderes als mit Freunden im Waldweiher nackt zu baden. Das letzte mal als ich als ich in Gesellschaft gepinkelt habe war nach einer Klettertour mit einer Freundin. Als wir oben an der Nordwand angekommen waren mussten wir beide so dringend, dass wir uns nicht mal Zeit nahmen, einen geschützten Platz zu suchen. Wir entledigten uns nur möglichst schnell des Klettergürtels, liessen die Shorts runter und hockten uns nebeneinander auf ein schmales Grasband. Natürlich schauten wir uns nicht gegenseitig zwischen die Beine. Aber als sich unsere Blicke trafen begannen wir beide zu kichern und versuchten, möglichst weit ins Leere hinaus zu pinkeln. Die Szene war beinahe surreal: Zwei Mädchen, zweihundert Meter hoch über einer annähernd senkrechten Kalksteinwand, machen einen Pinkelwettbewerb. Wir sassen noch lange im feuchten Gras und lachten.

Aber jetzt ist alles ganz anders. Martin steht keine zwei Meter vor mir, schaut mir entweder direkt in die Augen oder zwischen meine Beine, bestimmt, wann ich pinkeln darf und wann nicht. Und ich mache genau, was er mir befiehlt. Genau so wie ich es mir immer wieder vorgesetellt habe; ich unterwerfe mich dem Willen einer anderen Person, akzeptiere seine Befehle und führe sie aus. Und wie in meinen Fantasien geniesse ich es auch in Wirklichkeit, spüre wie ich endlich gefunden habe was ich so lange zuerst verdrängt und dann gesucht habe.

Jahrelang hatte ich Probleme damit, mich selber und meine Gefühle zu akzeptieren. Ein starkes, selbstständiges Mädchen unterwirft sich keinem Mann. Eine Frau die mit beiden Beinen im Leben steht ist nicht devot und gehorsam in einer Beziehung. Sondern gleichberechtigt. So ein Mädchen nimmt keine Befehle entgegen und rutscht nicht auf den Knien. Das hatte ich gelernt, das glaubte ich, dazu stand ich und versuchte, diese Gefühle zu verdrängen und zu vergessen. Aber das Verdrängen funktionierte nicht, im Gegenteil. Die Fantasien gingen nicht weg, dafür hatte ich jedesmal ein schlechtes Gewissen, wenn ich mich wieder einmal selbst befriedigt hatte, mit Bildern im Kopf wie ich zu Füssen eines Mannes kniete, oder wie ich hart, beinahe gegen meinen Willen, genommen wurde.

Natürlich habe ich mich nie getraut, jemandem davon zu erzählen. Abgesehen von meinem Tagebuch. Nein, das stimmt nicht ganz. Einmal habe ich einem Freund davon erzählt, aber er hat das nicht kapiert und hat mich nur verletzt, hat den Unterschied zwischen einem Sadisten und einem liebenden Dom nie begriffen. Die Schuld gebe ich ihm nicht, ich wusste damals ja selber noch nicht, was ich wollte, geschweige denn, wie ich mich mitteilen sollte.

So blieben meine Fantasien genau das: Bilder in meinem Kopf, Fantasien die mich verfolgten und devot fühlte ich mich höchstens, wenn ich wieder einmal vor einem Mann kniete, ihm eins blies und ihn von unten her anschaute…

„Gut gemacht,“ lobt Martin das Mädchen, „erfrische dich und komm dann zu mir. Er blickt kurz in den Spiegel, richtet seine Kravatte und geht dann zurück ins Zimmer.

Stella wischt sich ab, steht auf und streicht das Kleid wieder glatt. Sie wirft ebenfalls einen Blick in den Spiegel, kramt dann in ihrer Handtasche und zieht den Lippenstift nach.

Als sie das Zimmer betritt, nimmt sie zum ersten mal das Bett richtig war und fragt sich, ob sie wohl da drin landen würde, möglicherweise – hoffentlich? – gefesselt, vielleicht sogar Sex in diesem Bett haben würde. Martin sitzt entspannt im Ledersessel beim Fenster und befiehlt ihr, ihm ein Schweppes aus der Minibar auf der anderen Seite des Raumes zu holen. Als sie sich niederkauern will, um das Fläschchen aus der Bar zu nehmen sagt er, sie solle sich bücken, nicht kauern.

Sie ist sich bewusst, dass sie dadurch nicht nur ihren Hintern seinem Blick präsentiert sondern, ausser sie presst ihre Beine zusammen, auch ihre Pussy. Bevor er ihr etwas sagen muss, spreizt sie ihre Beine und bückt sich, gibt ihm was er will ohne dass er danach fragen muss.

„Perfekt, Schlampe! Das machst du grossartig,“ lobt er sie.

„Danke sehr, Meister,“ antwortet sie und dreht sich um, das Schweppes und ein Glas in ihren Händen. Hüftschwingend geht sie zu ihm hin und reicht ihm das Getränk, kniet sich dann nieder als er sie dazu auffordert. Er hält ihr das gefüllte Glas hin, wie ein Vater einem Baby zu trinken gibt und sie trinkt gierig, merkt erst jetzt wie trocken ihre Kehle ist.

„Zeit für deine Bestrafung, Schlampe. Geh zum Sideboard, stütz dich darauf ab.“ Sie steht auf, geht wieder durch den Raum, aber deutlich weniger entschlossen als vorher. „Ja, genau so, jetzt reck deinen Hintern und heb dein Kleid über die Hüften. Ich will deinen Arsch zu meiner freien Verfügung.“

Oh, jetzt kommt also die Bestrafung. Nun ist es soweit und ich stehe hier, vornübergebeugt, stütze mich mit einer Hand auf dem Möbel ab während die andere das Kleid hochhält, mein Arsch völlig nackt und seinem Blick preisgegeben und warte auf meine Bestrafung. Noch nie in meinem Leben habe ich mich so schutz- und hilflos gefühlt. Aber ich fühle auch, wie sich eine wohlige Wärme in mir ausbreitet und ich weiss, dass meine Muschi fleissig Säfte produziert. Ich bin eine geile Schlampe und ich liebe es.

Ich habe keine Ahnung was er tun wird. Vielleicht nimmt er den Gürtel und verhaut mir damit den Hintern. Oder mit der Hand? Wie auch immer, ich wundere mich, wie es sich anfühlen wird. MJ hat mir erklärt, ich solle mich nicht auf die Schmerzen konzentrieren, nicht darauf, wo sie entstehen, sondern darauf, was nach dem ersten Schmerz passiert, wie mein Körper reagiert. „Wenn ich gepeitscht werde fühle ich eine intensive Wärme durch meinen Körper strömen. Ich versuche diese Wärme zu kanalisieren, sie dahin zu lenken wo ich sie will. Das ist üblicherweise meine Möse, hihihi,“ hatte sie mir bei unserem Treffen vor einiger Zeit erzählt. Sie hat mehr als alle anderen dazu beigetragen, dass ich endlich den Mut gefunden habe, zu mir selber zu stehen, meine Fantasien auszuleben und nicht zu verstecken. „Du musst deinem wahren Ich ins Auge sehen, Mädel. Das ist nicht einfach, für niemanden, aber verdrängen lässt sich das auf die Dauer nicht, ohne dass du Schaden nimmst. Schau dir selber ins Gesicht, beginne deine Devotheit zu lieben und zu umarmen. Glaub mir, ich habe schon viele Mädchen wie dich getroffen, und diejenigen die sich auf die Reise zu sich selbst machten haben es nie bereut.“

Ich kenne MJ von einem Forum. Sie lebt in Boston ist aber häufig geschäftlich in Europa unterwegs. Und auf einer dieser Geschäftsreisen trafen wir uns in Zürich. Sie ist über 60, managt einen Verlag, eine sehr gebildete Frau. Exakt die Frau, die mir in den Sinn kommt wenn ich das Wort ‚Lady‘ höre. Und ja, sie ist eine ’sub‘, diese starke, selbstbestimmte Frau ist eine Sklavin. Ich denke, ihr Beispiel hat mehr als alles dazu beigetragen, dass ich endlich meine Devotheit nicht als Fluch, sondern als Teil meiner Persönlichkeit akzeptieren konnte. All das schiesst mir durch den Kopf, während ich auf Martin warte.

Martin erhebt sich, geht zu einem Koffer den er im Zimmer deponiert hat bevor er hinunter in die Bar ging um das Mädchen zu treffen. Er nimmt daraus verschiedene Peitschen und geht dann zu Stella, die immer noch mit gesenktem Kopf und zitternden Flanken wartet, geniesst den Anblick ihrer nackten Weiblichkeit. Er legt die Peitschen vor ihr auf das Sideboard, gibt ihr Zeit, sie anzuschauen, sich vorzustellen wie sich jede einzelne auf ihrem nackten Hintern anfühlen würde.

„So, meine Schlampe. Jetzt sag mir, welche Peitsche ich benutzen soll und wieviele Schläge du verdient hast. Normalerweise ist das natürlich meine Entscheidung, und meine Sklavin hat sie zu akzeptieren, aber mit dir mache ich eine Ausnahme. Aber bevor du entscheidest werde ich dir die einzelnen Peitschen erklären.“ Er nimmt einen Flogger zur Hand, eine kurze Peitsche mit unzähligen geflochtenen Schnüren, lässt die feinen Strängen sachte über ihre nackten Pobacken gleiten, ergötzt sich am Zittern ihres Körpers, gibt ihr dann einen leichten Schlag damit auf die linke Hinterbacke.

„Der ist weniger harmlos als er aussieht. Echtes Pferdehaar. Mit der Zeit schmerzt es ziemlich, allerdings nicht so heiss und feurig wie diese hier.“ Er hält eine Reitgerte vor ihr Gesicht, gibt ihr aber davon keine Kostprobe. „Das schöne daran ist, dass man wunderbare Striemen auf so einem süssen und zarten Hintern wie deinem zeichnen kann. Sehr sexy.“

Martin legt die Gerte wieder zur Seite, nimmt ein rund sechs Zentimeter breites Lederpaddel zur Hand. „Mmh, das Paddel. Ich liebe das Geräusch. Lässt sich auch sehr gut kontrollieren und die Schmerzen dosieren. Ziemlich schmerzhaft, wenn genügend Kraft im Schlag steckt.“ Stella kann sich das problemlos vorstellen, dass er genügend Kraft hat um ihr Schmerzen zuzufügen.

„Einen Rohrstock habe ich nicht mitgenommen. Ist mir zu gefährlich, man kann schnell die Haut aufreissen damit. Abgesehen davon würdest du sowieso nach kürzester Zeit dein Safeword gebrauchen. Der tut nämlich höllisch weh.“

Damit hat Stella kein Problem. Schon der Gedanke, mit einem Rattanstock geschlagen zu werden, lässt einen Schauer über ihren Rücken laufen.

„Die letzte Variante ist meine bevorzugte: die nackte Hand auf deiner nackten Haut. Das ist am intimsten und du erhältst deine verdiente Strafe nicht via ein Instrument sondern direkt von deinem Meister. Ausserdem, welcher Mann würde sich nicht freuen, deine Samthaut fühlen zu können.“ Er streichelt zärtlich ihren Po im Wissen darum, dass sie das erregt.

„Nun, Schlampe, was darf es sein und wieviele Schläge?“

Stella überlegt nicht lange. „Ihre Hand, Meister. Bitte.“ Sie dreht ihren Kopf, schaut ihn von unten an, gibt sich völlig ihren Gefühlen hin. Und die sagen ihr ‚ja, du willst es, du willst dich unterwerfen, von ihm gepeinigt werden.‘ „Zehn Schläge, Meister?“ fügte sie fragend hinzu.

„Ich will nicht dass du mich fragst. Wenn ich dir eine Frage stelle, dann erwarte ich eine Antwort. Versuchs nochmal.“

„Zehn Schläge mit der Hand auf meinen Hintern wären wohl angemessen, Meister,“ sagt sie schliesslich mit fester Stimme und fügt dann noch ein „Bitte“ hinzu.

Er lächelt sie an. „Sehr gut. Aber du wirst sie nicht erhalten, ich wollte nur wissen ob du bereit bist, deine Strafe zu akzeptieren.“ Seine Hand streicht immer noch über ihren Po, als er weiterfährt. „Ausser du bittest mich ausdrücklich darum. Willst du bestraft werden, Schlampe?“

Für eine Weile bleibt es still im Raum und als sie antwortet muss er genau hinhören, um ihr leises Flüstern verstehen zu können. „Ja Meister, ich bitte dich darum. Ich möchte wissen wie es sich anfühlt. Und ich glaube, ich habe die Strafe verdient. Bitte bestrafe mich.“

„So ein braves Mädchen. Tapfer und offen für Neues. Du wirst deinem zukünftigen Meister einmal sehr viel Ehre machen,“ sagt er und tätschelt ihren Hintern.

„Danke vielmals, Meister.“

„Ok, los geht’s. Du zählst und dankst mir für jeden Schlag.“

Breitbeinig und entblösst stehe ich da, strecke meinen Rücken durch und meinen Po raus. Mit seiner linken streift er mein Kleid höher bis ins Kreuz, lässt die Hand dann dort liegen und hält mich fest. Die Hand fühlt sich gut an, warm und beruhigend. Soviel kriege ich mit. Alles andere ist abgeblockt, dringt nicht in mein Bewusstsein, bange warte ich auf den ersten Schlag und die Pein, welche sicher folgen wird. Er flüstert mir beruhigende Worte zu, sagt ich solle relaxen, aber das ist einfacher gesagt als getan.

Smack!

Das tat gar nicht so weh. Meine Pobacke wird warm während ich „eins, danke Meister,“ sage.

Der nächste tut etwas mehr weh, ist aber immer noch problemlos auszuhalten. So geht es weiter, immer ein wenig heftiger und beim achten Hieb beginnt mein Körper zu zucken und ich zu stöhnen. Er unterbricht und sagt, ich solle mich nicht auf die Schmerzen konzentrieren sondern darauf, was sie anderswo in meinem Körper bewirken. Ich schliesse meine Augen, versuche es so zu machen wie es mir MJ erklärt hat. Aber entweder funktioniert das für mich nicht oder ich muss erst noch lernen, es richtig zu machen. Die Schmerzen sind unterdessen recht heftig und beim neunten Hieb schreie ich ein wenig und bitte Martin darum, aufzuhören.

Der letzte ist weniger schlimm, offensichtlich hat Martin gemerkt, dass es schon bald genug ist.

„Zehn! Danke Meister,“ keuche ich schlussendlich, froh und erleichtert, dass alles vorüber ist.

Aber dann folgen noch einmal fünf Schläge, kurz hintereinander, allerdings nicht so heftig.

„Weisst du warum du noch fünf mehr erhalten hast?“

Ich atme tief durch, überlege was ich wohl falsch gemacht habe aber kann mir nicht vorstellen, was das gewesen sein soll.

„Nein, Meister.“

„Weil ich kann. Und weil ich will.“

Oh ja. Klar. Das macht Sinn.

Er streichelt sanft ihre heissen und geröteten Hinterbacken und lässt sie die Hitze spüren, die seine Hände auf ihnen hervorgerufen haben. Dann fühlt sie ein seltsames Kitzeln auf dem Po, aber das geht bald vorbei und wird durch die angenehme Kühle einer Salbe abgelöst, die er ihr sachte aufträgt. Ihr Atem wird zusehends langsamer, sie beruhigt sich, spürt die Hitze jetzt nicht nur in ihrem Hintern, sondern im ganzen Unterleib. Er wird noch heisser, als seine Hand langsam zwischen ihre Beine gleitet, über ihren Anus und dann weiter, bis sein Finger ihre Lippen teilt. Lustschauer laufen durch ihren Körper und lassen sie leise aufstöhnen.

„Du bist tropfnass, Schlampe. Hat es dir gefallen?“

„Erst als es vorbei war, Meister,“ antwortet sie leise.

Martin reibt vorsichtig ihre Clit und ihr Stöhnen wird lauter, sie ist jetzt wirklich geil, er könnte sie innert kürzester Zeit zum Höhepunkt bringen. „Das ist gut so, eine Strafe soll nicht angenehm sein. Aber nachher darf eine Sklavin wieder geniessen.“

Zwei Finger gleiten in sie hinein, ohne auf Widerstand zu stossen, er schiebt sie langsam vor und zurück, aber nur ganz beim Eingang ihrer Vagina, da wo die meisten Nervenenden sind.

„Willst du kommen, du geile Schlampe?“

„Ja, Meister, bitte,“ antwortet sie sofort.

„Ja, Meister was?“

„Ja, Meister, bitte lass mich kommen.“

Anstatt einer Antwort zieht er seine Finger aus ihr und hält sie ihr vor den Mund. „Ich habe eine bessere Idee. Aber erst darfst du meine Finger sauber lecken.“

Mit einem frustrierten Stöhnen leckt sie ihren Saft von seinen Fingern.

„Steh auf und zieh dich aus,“ befiehlt er ihr und öffnet den Reissverschluss ihres Kleides.

Stella steht aufrecht vor ihm, lässt erst einen, dann den zweiten Träger des Kleides über ihre Schultern fallen, entblösst ihre kleinen, festen Brüste mit den aufrecht stehenden Nippeln. Dann streift sie das Kleid über ihre Hüften und lässt es auf den Boden fallen. Nackt bis auf die Strümpfe und Stilettos steht sie vor Martin, welcher sie die ganze Zeit anschaut. Reflexartig möchte sie ihre Blösse bedecken, kann sich aber gerade noch zurückhalten und streckt schliesslich sogar ihre Brust heraus und spreizt ein wenig ihre Beine.

Nachdem er sie eine weitere lange Minute schweigend gemuster hat, dreht sich Martin um und geht wieder zum Sofa. „Trink etwas, wenn du willst, dann komm her.“

Erfreut dreht sie sich wieder um und nimmt eine Dose Cola aus der Minibar, öffnet sie und trinkt die Hälfte in einem Zug.

„Ich hoffe du weisst, dass du wunderschön bist,“ sagt er in nüchternem Tonfall, als sie wieder vor ihm steht, in all ihrer Nacktheit und einem feuchten Schimmern auf ihren Schamlippen.

„Nein, Meister, ich bin nicht wunderschön,“ antwortet sie und erschrickt ob seiner heftigen Reaktion.

„Auf die Knie, Schlampe, hier, direkt vor mir!“ bellt er sie an. Dann hält er sie am Kinn fest, dreht ihren Kopf aufwärts, beugt sich vor, bis ihre Gesichter nur noch eine Hand breit voneinander entfernt sind.

„Wenn dir dein Meister sagt du seist wunderschön, dann antwortest du wie?“

Sie stammelt etwas unverständliches und er drückt ihren Kopf weiter nach hinten. „Was? Antworte, Schlampe!“

„Danke, Meister. Die Sklavin antworte mit ‚danke, Meister‘.“

„Genau. Und warum sagt sie das? Weil ihr Meister lügt, oder weil ihr Meister Recht hat und du wunderschön bist?“

„Weil ihr Meister Recht hat.“

„Und?“

Stella ringt nach Worten. Sie kennt die richtige Antwort, aber seltsamerweise ist es schwieriger zu sagen „ich bin wunderschön“ als „bitte bestrafe mich.“

„Wird’s, oder muss ich nachhelfen?“

„Ich sage danke weil mein Meister Recht hat und weil ich wunderschön bin.“

„Genau. Das solltest du dir jedesmal laut vorsagen, wenn du in den Spiegel schaust.“

Das ist alles schöner als ich es mir je vorgestellt hatte. Martin ist schlicht grossartig. Strikt, aber fürsorglich, fordernd und belohnend, direkt und offen. Ich wundere mich, ob es überhaupt noch besser kommen kann. Seine Hand zwischen meinen Beinen fühlt sich so gut an, wenn er mich jetzt haben wollte wäre ich im Handumdrehen auf dem Bett, mit gespreizten Beinen, zu allem bereit. Nicht dass ich ihn liebe, aber im Moment würde es einfach passen, von ihm gefickt zu werden. Aber er sagt gar nichts, schaut mich nur an, wie ich nackt da stehe. Meine Nacktheit ist kein Problem mehr, der Umstand, dass ich nackt bin und er immer noch angekleidet ist völlig in Ordning. Schliesslich bin ich seine Sklavin und er mein Meister. Zumindest für diese eine Nacht.

Und dann mache ich einen Fehler, gebe die falsche Antwort und er ist wie verwandelt, schaut mich durchdringend an, tut mir beinahe weh als er mich am Kinn packt.

Erst als ich seine Frage zu seiner Zufriedenheit beantwortet habe lässt er mich wieder los und schaut mich wieder für längere Zeit nur an.

Dann plötzlich fragt er mich, ob ich noch immer kommen will. Aber sicher! Meine Muschi ist immer noch heiss, die ganze Zeit über die er mich angeschaut hat konnte ich nichts anderes denken als wie es wäre, gevögelt oder befingert zu werden.

„Nimm den Sessel da und stell ihn vor mich hin.“ Stella beeilt sich, seinem Befehl nachzukommen und schiebt den Ledersessel vor ihn. Er ist breit und schwer, mit gepolsterten Armlehnen.

„Setz dich, Schlampe.“ Der Schmerz in ihrem Hintern lässt sie zusammenzucken, aber er geht bald vorbei und übrig bleibt nur ein dumpfes Pochen und ein leichtes Ziehen. Nicht viel mehr als eine Erinnerung an die Bestrafung. Auf sein Geheiss legt sie beide Beine über die Armlehnen und sitzt dann weit gespreizt vor ihm, ihre Schamlippen geöffnet, das rosige Fleisch ihrer Pussy deutlich sichtbar.

„Spiel mit dir, eine Hand mit den Brüsten, die andere mit deiner Möse. Zeig mir was du für eine geile Schlampe bist. Zeig mir wie sehr du kommen willst.“

Nach kurzem Zögern, den Blick fest auf Martin gerichtet, beginnt Stella sich selber zu befriedigen. So wie sie das schon häufig gemacht hat, aber noch nie unter dem wachsamen Blick einer anderen Person. Sie beginnt zu stöhnen, schliesst die Augen, aber er ermahnt sie sofort, sie wieder zu öffnen und ihn anzuschauen.

„Wie fühlst du dich?“

Sie überlegt eine Weile. „Ich bin ein wenig beschämt, es hier vor dir zu tun.“ Wieder folgt eine Pause, dann fügt sie hinzu, „und etwas beschämt, dass ich es schön finde.“

„Das solltest du nicht. Du solltest stolz sein. Stolz, deinem Meister und dir selber gleichzeitig eine Freude zu bereiten. Das ist was du tust, was deine Aufgabe ist: Du bereitest mir Freude beim Zuschauen, und wenn ich sehe wie du es geniesst, verdoppelt sich mein Vergnügen.“

„Danke, Meister,“ haucht das Mädchen, ihre Finger umkreisen die Clit, spielen mit ihr, reiben sie sachte und ihr Stöhnen wir lauter und etwas heftiger. Plötzlich scheint ihr etwas in den Sinn zu kommen.

„Darf ich eine Frage stellen?“

„Sicher.“

„Darf … dürfte ich dir eins blasen, während ich mich befriedige? Meister?“

„Nein, Schlampe, das geht nicht. Weder blasen noch bumsen.“ Sie schaut ihn erstaunt und fragend an, vergisst beinahe sich weiter zu berühren, er meint, sogar einen Hauch von Enttäuschung in ihrem Gesichtsausdruck ausmachen zu können.

„Wir sind hier um herauszufinden, ob du wirklich magst wovon du schon so lange träumst. Richtig?“ Sie nickt. „Eben. Und wenn mich nicht alles täuscht, dann wissen wir beide bereits, dass es dir gefällt, einen Schwanz zu lutschen. Und bumsen tust du auch gerne. Stimmts?“

„Ja Meister, das stimmt.“

„Dann müssen wir das ja nicht mehr tun. Was wir zwei aber noch nicht wissen, ist ob es dir gefällt oder nicht, vor jemandem zu sitzen und zu masturbieren und wir wussten nicht ob du es magst, mit einem nassen Höschen in der Hand durch ein vollbesetztes Restaurant zu gehen und es mir zu schenken, dich selber blosszustellen und zu erniedrigen. Wir wussten nicht wie du darauf reagieren würdest, wenn ich dir den Hintern versohle. Jetzt wissen wir einige dieser Dinge und wir werden noch zwei, drei zusätzliche Punkte klären bevor wir fertig sind.“

„Ja, Meister, das verstehe ich. Es ist nur … ähh, ich dachte, du …“

„Du meintest ich müsse eine Belohnung haben?“

„Ja.“

„Dir zuzusehen wie du dich selber geniesst und dir auf deinem Weg zu dir selbst weiter zu helfen ist mein Lohn.“ Seine Stimme wird sanft und leise. „Ich hatte nie die Absicht, mehr als das mitzunehmen. Wenn du mir morgen oder nächste Woche erzählst, dass ich dir helfen konnte, deinen Weg zu finden, dann habe ich mehr erhalten als ich verlangen könnte.“ Er schaut sie lächelnd an, sieht wie ihre Augen feucht werden und wie ihre Finger zur Ruhe gekommen sind.

„Aber ich vermisse deinen Eifer beim Masturbieren, Schlampe,“ sagt er laut. „Konzentrier dich auf deine Pussy. Und um sicher zu gehen, dass du dich selber spürst, lässt du jetzt deine Titten Titten sein. Rutsch nach vorn, ich will dein Poloch sehen.“

Stella gehorcht sofort. Beide Löcher sind jetzt gut sichtbar für ihn in ihrer neuen Sitzposition. Er reicht ihr eine Dose Gleitcrème mit der Bemerkung, sie solle beginnen, ihren Po mit dem Mittelfinger einzucrèmen. Dann befiehlt er ihr, sich gleichzeitig in beide Löcher zu ficken.

„Hat schon mal jemand dieses Loch benutzt, Schlampe?“

„Ja, Meister.“

„Und, wie war es?“

„Gut. Es war gut, Meister.“

„Warum war es gut?“

„Weil … weil ich mich … versaut gefühlt habe, Meister.“

„Du magst es, dich versaut zu fühlen?“

„Ja Meister. Das tu ich.“

„Und warum magst du es, dich wie eine versaute Schlampe zu fühlen?“

Sie zögert einen Moment. „Weil ich eine versaute Schlampe bin, Meister,“ antwortet sie und diesmal klingt es nicht wie eine Frage.

„Das muss es sein. Du liebst es, dich wie eine versaute Schlampe zu fühlen weil du eine versaute Schlampe bist.“

„Ja Meister.“

„Dann zeig mir jetzt, wie versaut du bist, fick dich selber wie du es noch nie getan hast.“

Ich bin erregt wie noch selten zuvor. Hier vor Martin zu sitzen, mit weit gespreizten Beinen, gleichzeitig mit meiner Muschi und meinem Po zu spielen ist beinahe zuviel. Ich fühle, wie sich ein Orgasmus anbahnt. Ich bin sicher das auch der letzte Tropfen Blut in meiner Klitoris und in meinen Schamlippen ist, mein Kopf dreht sich, ich kann nicht mehr klar denken. Kurz bevor ich komme erinnere ich mich, dass Sklavinnen jeweils fragen müssen, ob sie kommen dürfen. Gilt das auch für mich? Ich weiss es nicht, aber mache es einfach, frage ihn, bettle ihn an und befürchte bereits ein Nein zur Antwort zu erhalten. Aber zu meiner Erleichterung sagt er nur „ja, komm für mich, du versaute Schlampe“ und ich komme, finde endlich Erlösung von all der Anspannung und Erregtheit welche sich in den letzten Stunden in mir gebildet hat. Ich stöhne und seufze und schreie, mein Körper schüttelt sich so heftig dass ich vom Sessel rutsche und auf den Boden falle. Mehrere Minuten liege ich da, erschöpft, ausgepumpt und keuchend.

„Schmier dir dein Gesicht mit deinem Saft voll, Schlampe,“ ist sein nächster Befehl. Das Mädchen hat kein Problem, genügend Lustsaft zu finden um ihr ganzes Gesicht damit einzureiben, er fliesst bereits in Strömen über ihren Schenkel. Sie riecht ihren eigenen Geruch, süss und moschusartig, mit einem Hauch Seife und Pipi.

Martin schaut dem Schauspiel zu, befiehlt ihr dann, zu ihm zu kommen, hinzuknien mit dem Rücken zu ihm gewandt. „Deine Arme auf den Rücken, Schlampe,“ instruiert er sie. Mit einem weichen Seil aus seiner Tasche fesselt er ihre Handgelenke, dann die Arme auf Höhe der Ellbogen. Dadurch ist sie gezwunden, ihre Brust herauszudrücken, ihre süssen kleinen Titten zu präsentieren.

Dann verbindet er mit einem schwarzen Seidentuch ihre Augen. Sie muss sich wieder ihm zuwenden und er holt ihr feuchtes Höschen aus seinem Jacket, stopft es ihr in den Mund. Er löst das Band, welches ihr Haar zusammenhält und benutzt es, um damit einen Knebel zu binden. Als nächstes folgt ein mittelgrosser Dildo. Den schiebt er ihr in den Po, nachdem er sie vorsichtig auf den Boden gelegt hat, den Hintern emporgereckt. Für einige Minuten schaut er sie nur an, lässt ihr Zeit, sich an ihre Position und den Dildo im Hintern zu gewöhnen. Nachdem er sich an dem schönen Anblick satt gesehen hat schiebt er langsam einen Vibrator in ihre Möse, ohne Probleme, da ihre Vagina immer noch oder schon wieder nass ist. Das ungewohnte Gefühl, zwei Objekte gleichzeitig in sich zu haben, lässt Stella aufstöhnen, sie fühlt sich voll und unwohl aber gewöhnt sich bereits nach kurzer Zeit daran.

Mit zwei Schritten ist er wieder bei seiner Tasche um mehr Seile zu holen. Zuerst bindet er beide Füsse einzeln an ein Stuhlbein und schaut sie wieder an, ihren hochgereckten, samtenen Hintern mit den zwei künstlichen Penissen in ihren Löchern. Ihre unwillkürlichen Kontraktionen haben den Dildo bereits wieder zur Hälfte hinausgedrückt und er muss ihn noch einmal zurückschieben bevor er sie mit festem Griff an den Schultern packt und sie wieder aufrichtet. Mit einem weiteren Seilstück bindet er nun ihre gefesselten Handgelenke an die Lehne des Stuhls, so dass sie aufrecht knien muss. Das letzte Utensil aus seiner Tasche ist ein Gurt, an dem vorne ein Lederriemen befestigt ist. Den legt er ihr um, zieht den zwei Zentimeter breiten Riemen zwischen ihren Beinen hindurch und befestigt ihn auf ihrem Rücken wieder am Gurt mittels einer Schnalle, nachdem er den Riemen kräftig festgezurrt hat. Sowohl Vibrator als auch Dildo werden dadurch sicher fixiert.

Martin stellt sicher, dass sie gut Atmen kann und als er sieht, dass sie sowohl durch die Nase wie auch durch den Mund genügend Sauerstoff bekommt, knetet er ihre Brüste, zwirbelt und zwickt ihre Nippel bis der Schmerz sie aufstöhnen lässt.

„Ich gehe noch einmal in die Bar. Du bleibst hier und rührst dich nicht vom Fleck. Geniesse die Zeit, du darfst kommen so oft du willst.“ Sie hört seine Schritte weggehen, dann stoppen sie. „Upps, jetzt hätte ich beinahe vergessen, den Vibrator einzuschalten.“ Stella braucht ihn nicht zu sehen, um zu wissen dass auf seinem Gesicht wieder das jungenhafte Grinsen liegt. Eine Sekunde später erwacht der Vibrator in ihr brummend zum Leben. Weitere fünf Sekunden nachher hört sie wie die Türe aufgeht und wieder geschlossen wird. Dann ist alles ruhig, bis auf das ‚huuummmm‘ des Vibrators in ihrer Möse.

Langsam gewöhne ich mich an den Druck in meinem Unterleib. Aber an das Vibrieren kann ich mich nicht gewöhnen. Ich versuche es auszublenden, aber ohne Erfolg. Das Summen in mir erregt mich, aber ich bezweifle, dass es genug ist um einen Orgasmus zu haben. Wenn er zurückkommt werde ich wohl tropfnass sein, am Rande eines Höhepunkts, und werde ihn bitten, nein, ihn anflehen, mich kommen zu lassen.

Die Zeit verrinnt langsam, oder vielleicht auch schnell, ich habe keine Ahnung. Zeit und Raum haben ihre Bedeutung verloren während ich hier knie, meine beiden Löcher prall gefüllt, den Geruch und Geschmack meiner Pussy in meiner Nase und in meinem Mund.

Meine Gedanken schweifen zu den vergangenen Stunden ab, ich möchte darüber nachdenken, aber wieder und wieder bringt mich der Vibrator zurück in die Realität. Nach einer Ewigkeit, oder was mir wie eine Ewigkeit vorkommt, beginnen meine Knie zu schmerzen. Ich verlagere mein Gewicht von einem Bein aufs andere. Aber sogar wenn ich könnte, würde ich meine Position nicht verlassen, ich würde mich nie getrauen, meinen Meister zu enttäuschen. Dann höre ich Geräusche von draussen, lachende, vielleicht angeheiterte Menschen auf dem Weg nach Hause, Autotüren werden geschlossen, Motoren gestartet und die Autos fahren weg. Seltsam, draussen sind Menschen, welche tun was man an einem Samstag Abend tut; ausgehen, ein feines Essen mit Freunden geniessen, zu einer Party gehen und Spass miteinander haben.

Und ich knie hier drin im Hotelzimmer. Allein, mit schmerzenden Knien, ein Dildo in meinem Arsch und ein Vibrator in meiner Pussy, an einen Stuhl gefesselt in einer unbequemen Position, hochgradig erregt aber doch zuwenig um zu einem Höhepunkt zu kommen. Aber trotzdem würde ich nie mit diesen Leuten draussen tauschen wollen, auf gar keinen Fall. Zum ersten mal in meinem Leben habe ich das Gefühl, dass ich in Sachen Sex das kriege was ich will, und selbst wenn es nicht so erregend wäre würde ich es geniessen, meinen Willen demjenigen meines temporären Meisters zu unterwerfen.

Mit diesen Gedanken kann ich endlich ein wenig entspannen, beginne meine Situation zu geniessen und akzeptiere, dass ich nur erregt werde aber keinen Höhepunkt erreichen kann.

Dann, endlich, höre ich einen Schlüssel im Schloss und ein erstickter Seufzer der Erleichterung entringt sich mir.

Martin betritt den Raum und bewundert die schöne, hilflos gebundene Stella in ihrem Kampf. Ihre Wangen sind gerötet, sie verlagert ihr Gewicht von einem Knie aufs andere und ihr Atem kommt stossweise. Er bleibt still, und sie ebenso, mindestens fünf Minuten vergehen so.

Dann geht er zu ihr hin, kauert sich vor ihr nieder und streichelt zärtlich ihre Wange. Seine Stimme ist sanft als er flüstert: „Du bist schön, so gefesselt und zappelnd. Ich sollte dich fotografieren und die Bilder ins Internet stellen, so dass alle deine Schönheit bewundern können.“

Sie schüttelt heftig ihren Kopf, ein ersticktes „nnnnnaa“ ist durch den Knebel zu hören.

„Keine Angst, ich werde das nicht tun. Heute Abend, das war zwischen uns beiden, und so wird es bleiben. Ich kann einfach nicht widerstehen, dich zu necken.“

Sie atmet hörbar erleichtert aus, für einen Moment hat sie tatsächlich geglaubt, er würde es tun.

„Hattest du einen Orgasmus, Schlampe?“

Wieder schüttelt sie den Kopf.

„Das dachte ich mir. Entgegen vielem was man so liest in BDSM- und anderen Pornstories können die wenigsten Frauen kommen, wenn man ihnen einen Vibe in die Vagina steckt. So wie es den meisten nicht genügt, wenn ein Mann nur mechanisch in sie hineinstösst. So simpel sind Frauen nicht. Zum Glück.“ Mit einem Lachen steht er wieder auf und sie hört, wie er seinen Tasche packt und sein Jacket anzieht.

„Also Schlampe: So geht’s weiter. Ich werde deine Hände befreien und du wirst genau in der Position bleiben. Dann werde ich gehen, mein Taxi wartet bereits. Du wartest fünf Minuten, dann darfst du deine Füsse befreien, den Knebel und die Augenbinde befreien, auch den Vibrator und den Dildo herausnehmen. Nur wenn du willst, natürlich. Wenn du sie lieber lassen willst wo sie sind, solls mir auch Recht sein. Dann gehst du schlafen, isst Frühstück und gehst nach Hause. Gurt, Vibrator und Dildo darfst du behalten. Alles klar soweit?“

Sie nickt, langsam und bedächtig. Natürlich hat sie verstanden, aber sie hätte lieber, er würde bleiben, sie im Arm halten, mit ihr den Rest der Nacht verbringen. Aber erstens hat sie immer noch ihr Höschen im Mund und zweitens ist sie die sub und er der Meister und wenn er sagt, er gehe, dann hat sie das zu akzeptieren.

„Und noch etwas: Am Mittwoch will ich einen detaillierten Report im Briefkasten. Du beschreibst darin deine Gefühle, detailliert und komplett. Und ich will nicht irgendein Word-Dokument oder e-mail, ich will es in deiner Handschrift, fehlerfrei und sauber. So wie früher in der Schule. Klar?“

Er sieht sie wieder nicken und beugt sich zu ihr herunter, löst die Fesseln an ihren Handgelenken und Ellbogen. Sie rührt sich nicht. „Du warst grossartig, Stella. Danke für den tollen Abend und gute Nacht, meine süsse Schlampe.“ Ein leichter Kuss auf die Wange, ein sanftes Streicheln über ihr Haar und dann ist er weg.

Stella hat keine Ahnung, wie lange sie noch in ihrer Position verharrt, aber sie ist sicher, dass deutlich mehr Zeit als die verlangten fünf Minuten verstrichen sind, als sie ihre Hände von den Armlehnen des Sessels löst.

Nach einer kleinen Ewigkeit bewege ich mich und löse zuerst das Tuch, welches mein Höschen in meinem Mund hält. Der Slip ist durchnässt, als ich ihn auf den Boden lege. Dann knote ich die Augenbinde auf und bin überrascht, dass der Raum komplett dunkel ist. Ich denke daran, meine Füsse loszubinden, aber dann lasse ich es bleiben. Aber dafür fummle ich am Lederriemen auf meinem Rücken herum, bis ich ihn endlich aus seiner Schnalle lösen kann. Den Gurt lass ich an, der Dildo bleibt auch wo er ist, aber ich ergreife sofort den Vibrator und beginne, meine Clit damit zu stimulieren. Es dauert keine Minute, bis ein wundervoller Orgasmus über mich hinwegrollt wie ein Brecher über ein Riff und ich rückwärts auf den Sessel sinke, zuckend und stöhnend, meine Schenkel einmal mehr nass von meinem Saft. Ich liege da, denke an nichts anderes als wie schön das alles war und wieviel schöner das alles sein könnte mit einem Mann den ich liebe und der mich liebt.

Viel später knote ich die Fesseln an meinen Beinen auf und stehe auf. Aber ich muss mich erst noch einmal setzen, vom langen knien und gefesselt sein hat den sind meine Beine und Füsse eingeschlafen und jetzt fühlen sie sich an als ob jemand tausende von Nadeln in sie hineinsteckt.

Als die Blutzirkulation wieder normal ist gehe ich ins Bad. Im Spiegel sehe ich ein müdes, glückliches, verschwitztes Mädchen mit verschmiertem Lippenstift und verwuscheltem Haar. Nicht mehr schön wie früher am Abend, aber auf eine andere Art schöner, strahlender. Eben glücklich.

Ich nehme den Dildo raus, wasche ihn ab, drehe ihn in meinen Fingern, träume davon wie ihn mir jemand wieder hineinschiebt. Dann drehe ich mich um, will meinen Hintern anschauen im Spiegel, nachsehen ob noch Spuren vom Versohlen meines Hinterns zu sehen sind. Aber nichts da. Was ich dafür entdecke sind die Worte „Slave“ auf der linken und „to Love“ auf der rechten Pobacke.

Ich muss lachen, immer lauter und schlussendlich kann ich vor lauter Lachen und Glücklichsein nicht mehr stehen und setze mich aufs Klo. Mein Lachen mischt sich mit Weinen, Glückstränen rinnen über meine Wangen und glucksen wechselt sich mit schluchzen ab.

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