Die Geisha

Es war im Februar 2004 als ich von meiner Firma nach Japan geschickt wurde um dort neue Geschäftsmärkte zu erschließen. Ich war schon immer ein glühender Bewunderer vom Land der aufgehenden Sonne gewesen und interessierte mich sehr für dessen Kultur. In jener schicksalhaften Nacht welche mein bisheriges Leben von Grund auf verändern sollte, feierte ich mit der Delegation eines japanischen Pharmakonzerns in einer Bar den Abschluss eines lukrativen Geschäftsvertrages. Zu später Stunde erschien plötzlich eine so genannte Geisha deren Anblick mir regelrecht den Atem raubte. Die elegante Frau war von zierlicher Gestalt und verströmte eine knisternde Erotik, der ich mich nicht entziehen konnte. Wie hypnotisiert starrte ich in das weiß geschminkte Gesicht welches einen bizarren Kontrast zu ihren kirschroten Lippen bildete und ihre mandelförmigen, schwarzen Augen fesselten mich derartig, das ich zu keinerlei Bewegung mehr fähig war. Die rabenschwarzen, hochgesteckten Haare, die in edlen, perlenverzierten Holzsandalen steckenden Füße, sowie der bodenlange, aus blutroter Seide bestehende, mit goldenen Drachenmotiven bestickte Kimono bildeten eine nahezu perfekte Einheit und verliehen ihr das Aussehen einer Göttin. Midori, so hieß dieses zauberhafte Wesen, nahm nun gegenüber von mir an unserem Tisch Platz und ihr süßes Parfüm benebelte regelrecht meine Sinne. So sehr ich mich auch bemühte, es gelang mir einfach nicht meinen Blick von dieser begehrenswerten Dame zu wenden und erneut zogen mich ihre magischen Augen in ihren unwiderstehlichen Bann. Ihr sanftmütiges Lächeln verzauberte meine Seele und mein Herz pochte so stark, das ich glaubte es müsse jeden Moment zerbrechen. Die Geisha war sich ihrer dominanten Macht über mich sehr wohl bewusst und spielte nahe zu perfekt die Rolle der kühlen, unnahbaren Göttin.

Mit zitternden Händen zündete ich mir nun eine Zigarette an und suchte fieberhaft mich ihren durchdringenden Blicken zu entziehen. Als sie nun im perfekten Englisch das Wort an mich richtete, erlosch mein letzter Rest an Willenskraft wie eine Kerze im Wind und ich spürte dass ich dieser Frau rettungslos verfallen war. Ihre engelhafte Stimme schmiegte sich liebevoll in meine Gehörgänge und für einen Moment lang schien es, als ob wir vollkommen allein auf der Welt waren. Midori erwies sich als aufmerksame, charmante, sowie gebildete Gesellschafterin, welche streng nach den Regeln einer altehrwürdigen Geishaschule ausgebildet wurde. Die eigentliche Aufgabe der 25 Jahre zählenden Schönheit bestand in erster Linie darin ihre Gäste mit tänzerischen und musikalischen Darbietungen zu unterhalten. Sie war keine Prostituierte im eigentlichen Sinne, sondern verstand sich als Künstlerin welche ihre Kunden mit ihren Talenten verzauberte und dafür fürstlich entlohnt wurde. Jedes einzelne Wort welches von ihren sinnlichen Lippen kam, war eine Offenbarung für mich und ließen mein Herz schmelzen. Es wurde eine berauschende Nacht und ihre erotischen Auftritte erweckte in mir den Wunsch dieses schmetterlingsartige Geschöpf zu besitzen. Midori verwöhnte uns mit musikalischen Leckerbissen, in dem sie uns auf verschiedenen, mir unbekannten Instrumenten japanische Liebeslieder vortrug und dazu klassische Tänze darbot. Stunden später saß ich allein in meinem Hotelzimmer und musste mir eingestehen, das ich mich unsterblich in dieses engelhafte Wesen verliebt hatte. Ich musste diese Lotusblüte um jeden Preis wieder sehen und die heiße Flamme der Leidenschaft entfachte ein alles vernichtendes Feuer in meinem Körper. Als die Sonne blutrot im Osten aufging, hatte ich den kompletten Inhalt der Minibar geleert und der Aschenbecher war voller Zigarettenkippen. Nicht eine Sekunde hatte ich geschlafen aus lauter Angst davor dass sich meine Erinnerungen an die Geisha verflüchtigen könnten. Plötzlich sah ich das seidene Taschentuch, welches mir Midori zum Abschied geschenkt hatte, auf dem gläsernen Tisch liegen und wie einen zerbrechlichen Gegenstand nahm ich es nun vorsichtig in meine Hände. Erneut vernahm ich den süßlichen Geruch ihres Parfüms und fühlte mich wie ein Drogensüchtiger der an der Nadel hing.

Es war gegen 10.00 Uhr als ich das Büro von Mister Takato, dem Deligationsleiter aufsuchte und ihn bat mir die Adresse bzw. Telefonnummer von Midori zu geben. Dieser sah mich mit einem seltsamen Lächeln an, schenkte mir einen Whisky ein und entgegnete anschließend mit warnender Stimme: “ Wenn ich ihnen einen guten Rat geben darf, so sollten sie lieber die Dienste einer Prostituierten in Anspruch nehmen, Mister Weber. Midori ist sehr kostspielig und hat schon einige Männer in den finanziellen Ruin getrieben. Sie ist, wenn sie bitte den Ausdruck entschuldigen wollen, wie eine Spinne im Netz, welche geschickt ihre Fäden spinnt und darauf wartet dass sich ihr ahnungsloses Opfer darin verfängt. Sie ist eine sehr dominante Persönlichkeit und versklavt jeden Mann der sich in ihre Gewalt begibt. “ Die Warnung von Mister Takato in den Wind schlagend verließ ich wenig später mit den gewünschten Informationen das Büro und fuhr mit einem Taxi zu der angegebenen Adresse. Die Geisha wohnte in einem noblen Außenbezirk von Tokio und mein Herz raste wie wild als ich nun auf die Klingel drückte. Eine etwa 40- jährige Frau in einem schwarzen Kimono öffnete die Tür und fragte mich höflich nach meinem Begehren. Nachdem ich ihr meinen Wunsch mitgeteilt hatte ihre Herrin zu sprechen, bat sie mich meine Schuhe auszuziehen und ihr in den Teesalon zu folgen. Fast eine Stunde lang ließ Midori auf sich warten und vergrößerte dadurch meine süßen Qualen in das Unendliche. Als sie endlich erschien verschlug mir Anblick fast den Atem und bewunderte betrachtete ich ihre edle Garderobe, welche aus einem bodenlangen, mit schwarzen, japanischen Schriftzeichen bestickten, goldfarbenen Seidenkimono und roten, mit funkelnden Perlen verzierten Holzsandalen bestand. Ergriffen von so viel Eleganz kniete ich mich zu ihren Füssen nieder und bat sie stotternd um Entschuldigung dass ich es gewagt hatte, ohne vorherige Anmeldung in ihr Reich einzudringen. Die Geisha, welche einen wertvollen Seidenfächer in ihren Händen hielt, blickte verächtlich auf mich herunter und ihr weißbemaltes Antlitz verwandelte sich in eine teuflische Fratze, als sie nun mit eiskalter Stimme entgegnete : “ Ich bin in der Tat sehr ungehalten das sie ohne um eine Audienz zu ersuchen, meine intime Privatsphäre gestört haben. Eigentlich sollte ich sie wie einen räudigen Straßenköter davonjagen, aber da sie Europäer sind lasse ich noch einmal Gnade vor Recht walten. Ich hoffe in ihrem eigen Interesse das sie sich meine Gesellschaft finanziell leisten können und mir nicht unnötig meine wertvolle Zeit stehlen. “ Wie eine finstere Rachegöttin stand der Traum meiner schlaflosen Nächte vor mir und sah mich mit ihren unendlich schönen Augen erwartungsvoll an. Immer noch vor ihr niederkniend, holte ich aus meiner Brieftasche sämtliche Banknoten heraus und überreichte diese mit einer huldvollen Geste Midori.

Nachdem meine wunderschöne Gastgeberin das Geld in eine schwarze Schatulle eingeschlossen hatte, schlüpfte sie mit einer eleganten Bewegung aus ihren Schuhen und hielt mir ihren rechten Fuß vor mein Gesicht. Mit unendlicher Zärtlichkeit küsste ich nun ihre nach Lavendelöl duftenden Zehen und wollte gerade meine Hände um ihren Fuß legen, als sie mir mit ihrem Fächer energisch auf die Finger schlug. “ Ich habe ihnen nicht erlaubt mich zu berühren, Mister Weber. „, entgegnete die Geisha mit strengem Tonfall und fügte, während sie an einer roten Kordel zog, spöttisch hinzu: “ Wenn sie sich noch einmal zu einer solchen Respektlosigkeit hinreißen lassen, verbanne ich sie augenblicklich aus meinem Blickfeld. Ich glaube ich sollte sie lieber fesseln damit sie ihre Finger von mir lassen. “ “ Ja, Midori, fessle mich, damit ich dir hilflos ausgeliefert bin „, antwortete ich mit devoter Stimme und wollte gerade noch etwas hinzu fügen, als hinter mir eine Frauenstimme fragte: “ Ja, erhabene Herrin, was kann deine unnütze Dienerin für dich tun?“ “ Besorg mir ein paar Seile und bereite anschließend den Tee zu „, befahl die Geisha und meinte zu mir gewandt: “ Einverstanden, Herr Weber, dann werde ich sie mit einer Spezialität, der japanischen Bondagekunst vertraut machen.“ Während die Dienerin ihrer Herrin eine Anzahl von verschiedenlangen Hanfseilen übergab, musste ich mich meines Jacketts entledigen und anschließend meine Hände hinter dem Rücken verschränken. Sorgfältig wickelte Midori das raue Seil um meine Gelenke, zog es straff an und verknotete es anschließend sorgfältig. Im Anschluss daran bewaffnete sich die Geisha mit 4 weiteren Seilen und schnürte diese in einem rautenförmigen Muster um meinen gesamten Oberkörper. Ich hatte schon in einigen Illustrierten Fotos bzw. Zeichnungen von dieser asiatischen Fesseltechnik gesehen, aber was ich jetzt im Spiegel sah, grenzte nahezu an ein Kunstwerk. Mein kompletter Körper war mit Seilen umwickelt und durch zierliche, aber unlösbaren Spezialknoten gesichert. Mit sanfter Gewalt zwang mich Midori nun erneut eine kniende Position einzunehmen und versetze mir einen sanften Stoss, so dass ich auf den weichen, kostbar verzierten Teppich sank. Ein sadistisches Lächeln spiegelte sich auf ihren kirschrot geschminkten Lippen, als sie mir nun mit weiteren Seilen nacheinander meine Fußgelenke und meine Beine voll zärtlicher Hingabe fesselte. Als die extravagante Lotusblüte den letzten der unzähligen Knoten geknüpft hatte, war ich vollkommen bewegungslos und meiner Gastgeberin hilflos ausgeliefert.

Während die unnahbare Geisha nun den von ihrer Dienerin servierten Tee trank, betrachtete sie das verschnürte Bündel vor ihren Füssen und meinte mit ironischem Tonfall : “ Nun, ich hoffe das sie sich in den von mir angelegten Fesseln wohl fühlen, Herr Weber. Für den von ihnen entrichteten Geldbetrag haben sie bis zum Tagesanbruch das uneingeschränkte Anrecht auf meine Dienstleistungen. “ Sexuell erregt durch ihre Versprechungen zerrte ich an den Seilen welche mich gefesselt hielten und flüsterte mit bebender Stimme: “ Bitte binden sie mich los und lassen sie mich ihnen meine Liebe beweisen. “ Ich will…. Weiter kam ich nicht, denn die Geisha erhob sich, verließ den Raum und kehrte wenig später mit einer Reitgerte, sowie einem roten Seidentuch zurück. Irritiert sah ich nun zu wie Midori in der Mitte des Schals einen faustdicken Knoten fertigte und mir diesen blitzschnell in den Mund schob. Nachdem sie die Enden des Tuchs hinter meinem Nacken verknotet hatte, war ich geknebelt und zum Schweigen verurteilt. “ Du Narr glaubst doch nicht ernsthaft dass wir miteinander Beischlaf haben werden. Ich bin keine Hure von der Strasse, sondern eine ehrbare Geisha. Entweder du akzeptierst meine Spielregeln oder du scherst dich zum Teufel. “ Mit diesen Worten nahm sie wieder an dem Tisch Platz, schenkte sich eine neue Tasse Tee ein und entnahm einer Schatulle eine Zigarette, welche sie in ein vergoldetes Mundstück steckte. Rauchend, mit der Reitgerte spielend, sah sie mich nun eiskalt lächelnd an und fragte ob ich mich bedienungslos ihren Willen unterordnen würde. Nachdem ich zustimmend genickt hatte, zündete sie einige Räucherstäbchen an und entgegnete mit honigsüßer Stimme: “ Eine überaus kluge Entscheidung Mister Weber. Bevor ich sie allerdings mit meinen erotischen Diensten erfreuen werde, muss ich sie leider noch für ihre Respektlosigkeit bestrafen. “ Mit dieser Ankündigung drehte sie mich auf den Rücken und riss mir mein Hemd regelrecht vom Körper. Als ich sah wie die Geisha eine Kerze entzündete, ahnte ich sofort ihre Absicht und zerrte verzweifelt an meinen Fesseln. Als sich Midori mir mit der brennenden Kerze näherte stöhnte ich leise durch meinen Knebel und spürte dann auch schon einen heißen Schmerz auf meinem Brustkorb. Zärtlich streichelte die zierliche Japanerin meine Wangen und redete mit sanftem Tonfall beruhigend auf mich ein. Als die Geisha endlich die Kerze löschte war mein gesamter Körper mit rotem Wachs verziert und eine Welle der Erleichterung durchströmte meinen Körper.

Nun befestigte die Japanerin ein von der Decke herunterhängendes Seil an meinen Fußfesseln und drehte an einer hinter einem Vorhang verborgenen Kurbel. Zentimeter um Zentimeter wurde ich nun in die Höhe gezogen, bis ich frei mit dem Kopf nach unten im Raum schwebte. Mit der Reitgerte in der Hand nahm Midori nun Aufstellung und verabreichte mir den ersten Hieb. Stöhnend biss ich auf meinen Knebel und erwartete den nächsten Schlag. Unaufhörlich prasselten nun die Hiebe auf meinen gefesselten Körper und Tränen des Schmerzens rollten über meine Wangen. Endlich legte Midori die Reitgerte auf die Seite und entriegelte die Sperre am Flaschenzug, so dass ich nun sanft zu Boden glitt. Behutsam entfernte die Geisha nun meinen Knebel und fragte mich, während sie damit begann meine Fesseln zu lösen, mit vor Erotik knisternder Stimme: “ Nun, sind sie immer noch unsterblich in mich verliebt oder habe ich sie mit dieser Spezialtherapie davon geheilt? “ “ Ich liebe dich nach wie vor von ganzen Herzen und selbst die schrecklichste Folter der Welt kann diese Krankheit nicht ausmerzen. „, antwortete ich mit leisem Tonfall und spürte wenig später ihre sinnlichen Lippen auf meinem Mund. “ Ganz offensichtlich war ich nicht grausam genug zu dir, mein armer Liebling „, antwortete die Geisha spöttisch und fügte nach einer kunstvollen Pause mit gefährlich leiser Stimme hinzu: “ Nun, dann muss ich mir wohl eine noch heilsamere Behandlungsmethode ausdenken. “ Mit diesen Worten verließ sie den Raum und schickte ihre Dienerin Kyra zu mir, welche mit einer kühlen Salbe meine Wunden versorgte und mich anschließend ins Bad führte. Dort erwartete mich eine mit heißem Wasser gefüllte Wanne und nachdem mir die Frau ein Handtuch, sowie einen gelben Kimono bereit gelegt hatte, verschwand sie wortlos aus dem Raum.

Völlig entspannt lag ich in der Badewanne und genoss die wohltuende Wärme, welche meinen geschundenen Körper neu belebte. So sehr mich auch die Grausamkeit der Geisha mit Angst erfüllte, war ich ihr immer noch hoffungslos verfallen. Allein ihre Anwesenheit berauschte mich und mit Wehmut dachte ich an das kalte Deutschland, in welches ich morgen zurück fliegen sollte. Noch lag eine endlos lange Nacht vor mir und mit jeder Faser meines verliebten Herzens hoffte ich dass ich dieses einzigartige Geschöpf noch für mich gewinnen konnte. Vielleicht konnte ich die Firmenleitung davon überzeugen mich in Japan zu lassen, um so in Midoris Nähe bleiben zu können. Doch wie, so fragte ich mich, sollte ich sie für ihre Dienste entschädigen. Ich verdiente zwar nicht schlecht, aber auf Dauer konnte ich mir diesen kostspieligen Luxus nicht leisten. Die 5.000 Euro, welche ich Midori bezahlt hatte, war das Eigentum meiner Firma gewesen und wenn ich nicht eine plausible Erklärung für deren Verwendung fand, drohte mir die fristlose Entlassung. Schnell verdrängte ich mein schlechtes Gewissen, stieg aus der Wanne und trocknete mich ab. Nachdem ich mir den gelben Kimono angezogen hatte, suchte ich den Teesalon auf, wo die asiatische Schönheit bereits den Tisch gedeckt hatte. Romantischer Kerzenschein und der süße, schwere Duft der Weihrauchstäbe verliehen dem Zimmer ein ganz besonderes Flair. Midori hatte sich ebenfalls umgezogen und trug nun einen nachtblauen, mit goldenen Stickereien verzierten Seidenkimono, sowie weiße Holzsandalen. Höflich bat sie mich neben ihr Platz zu nehmen und begann dann damit mich mit asiatischen Delikatessen zu füttern. Während ich mich nun entspannt zurück lehnte und Sake trank, spielte die Lotusblüte für mich Gitarre und sang dazu ein altes, japanisches Liebeslied. Zwar verstand ich kein einziges Wort, aber die Melodie und ihre betörende Stimme machte diesen Verlust mehr als wett. Eine seltsame Melancholie bemächtigte sich unserer zarten Seelen und schaffte eine Atmosphäre von Traurigkeit, Sehnsucht und Verlangen. Das Herz wurde mir schwer und wie ein frisch verliebter Teenager sah ich die Geisha an. Diese zog mir nun meinen Kimono aus, rieb meinen gesamten Körper mit Nussöl ein und massierte mich mit zärtlichen Bewegungen. Als sich Midori meinem Genitalbereich näherte, stöhnte ich vor Wolllust auf und verspürte wenig später eine grenzenlose Erleichterung.

Befreit von allen irdischen Zwängen rauchte ich nun eine Zigarette und bat die Geisha um die Erfüllung eines Wunsches. Als sie vernahm, dass ich sie fesseln wollte, kreuzte sie brav ihre Hände hinter den Rücken und erwartete demutsvoll ihr bevorstehendes Schicksal. Nachdem ich ihre Gelenke gefesselt hatte, bewaffnete ich mich mit 2 Seilen und wickelte diese straff um ihren Oberkörper. Behutsam zog ich die Seile nun zwischen ihren Brüsten hindurch, spannte sie straff an und verknotete die Enden mit ihren Handfesseln. Danach befestigte ich das Seil vom Flaschenzug an ihrem rechten Fußgelenk und drehte langsam an der Kurbel. Langsam, aber unerbittlich wurde ihr Bein nach oben gezogen, bis es schließlich waagerecht in der Luft schwebte. Im Anschluss daran fesselte ich ihr linkes Fußgelenk an einen Stützpfeiler und betrachtete begeistert mein Kunstwerk. Es war ein atemberaubendes Bild von Anmut, Eleganz und unbeschreiblicher Schönheit, was sich mir darbot. Ohne das Midori es bemerkte fotografierte ich sie mit meinem Handy und benetzte anschließend ihre durch die Fesselung weit hervor stehenden Brüste mit Reiswein. Wie ein Baby, welches sich nach Muttermilch sehnte, leckte ich nun mit meiner Zunge über ihre Brustwarzen und erlabte mich an dem exotischen Nass. Nun knebelte ich sie mit einem Seidenschal, nahm eine brennende Kerze und ließ das heiße Wachs langsam auf ihren Körper rinnen. Ohne sich zu wehren oder einen Laut von sich zu geben, erduldete die Geisha ihre Qualen und schenkte mir ein beseeltes Lächeln. Ergriffen von so viel Demut bzw. erotischer Hingabe, befreite ich sie von ihren Fesseln und sank weinend vor ihr nieder. Wie eine liebevolle Mutter nahm sie mich nun in ihre Arme, küsste mich zärtlich auf die Stirn und leckte mit ihrer Zunge meine salzigen Tränen vom Gesicht. Ihre mandelförmigen Augen erstrahlten plötzlich in einem sanften Licht, welches mich regelrecht hypnotisierte und magisch anzog. Was danach geschah war wie ein Rausch der Sinne. Irgendwie befanden wir uns plötzlich in ihrem Schlafzimmer und mit animalischer Wildheit fielen wir über einander her. Einen Moment lang schien es als ob unsere Körper zu einer Einheit verschmelzen würden, doch dann siegte die nackte, fleischliche Gier.

Als ich am nächsten Morgen erwachte, lag ich allein in ihrem Bett und war der festen Überzeugung dass ich ihr Herz gewonnen hatte. Rasch kleidete ich mich an und suchte den Teesalon auf, wo bereits eine völlig veränderte Midori auf mich wartete. Ihre ansonsten hochgesteckten, schwarzen Haare fielen über ihre Schultern und ihren Kimono hatte sie mit hochhackigen, roten Lederstiefeln. einer weißen Bluse, sowie einem wadenlangen, sandfarbenen Wildlederrock vertauscht. Als ich sie auf die Wange küssen wollte, drehte die Geisha blitzschnell ihren Kopf zur Seite und meinte mit geschäftsmäßiger Stimme: “ Ich hoffe das sie mit meinen bescheiden Diensten zufrieden waren, Herr Weber. Ich würde sie liebend gern noch zu einem Frühstück einladen, aber leider habe ich in einer Stunde einen wichtigen Termin in der Stadt und würde es sehr begrüßen, wenn sie nun meine Wohnung verlassen würden. “ Ich fühlte mich wie in einem schlechten Film und meine Stimme klang geradezu hysterisch, als ich nun entsetzt entgegnete: “ Das kann unmöglich dein Ernst sein Midori. Denk doch bitte an die vergangene Nacht in der wir uns so nahe waren, wie es zwei Menschen nur sein können. “ Mit einer Gefühlskälte die an einen arktischen Eisberg erinnerte, wandte sich die japanische Schönheit von mir ab und drohte mir die Polizei zu verständigen, falls ich nicht augenblicklich gehen würde. Verzweifelt sank ich vor ihr auf die Knie, holte aus meiner Brieftasche die Kreditkarte und entgegnete mit weinerlicher Stimme: “ Hier, ehrwürdige Geisha nimm diese Karte und verfüge über mein gesamtes Bargeld.“ Ein grausames Lächeln huschte über ihr Antlitz, als sie die Karte achtlos zu Boden warf und ihre Stimme triefte vor Spott, als sie nun entgegnete: “ Ich habe mir die Freiheit genommen und sie von einem befreundeten Bankier überprüfen lassen. Auf ihrem Girokonto befinden sich zurzeit genau 233,48 Euro und dafür dürfen sie nicht einmal meine Stiefel küssen. “ Ich bitte sie inständig mir einen Zahlungsaufschub zu gewähren, hochverehrte Midori.“, entgegnete ich mit bettelnder Stimme und fügte hastig hinzu: “ Morgen kommt mein Monatsgehalt von 3.000 Euro auf das Girokonto und solange können sie mich ja gefesselt irgendwo in ihrer Wohnung einsperren. “ “ Das mit dem Fesseln ist eine blendete Idee von ihnen „, antwortete die Geisha ironisch und bewaffnete sich mit den herumliegenden Seilen. Innerhalb weniger Minuten lag ich zu einem bewegungslosen Bündel verschnürt zu ihren Füssen und ließ mich bereitwillig mit einem Seidenschal knebeln. Nachdem Midori mit einem weiteren Seil meine auf den Rücken gefesselten Hände mit den Fußfesseln verbunden hatte, verließ sie kurz den Raum und kehrte wenig später mit einem Elektrorasierer wieder zurück.

“ So, Mister Weber und nun werde ich ihnen ein für alle mal demonstrieren das sie aus meinem Leben verschwinden sollen „, entgegnete die dominante Japanerin mit zynischem Tonfall und schaltete das Gerät ein. Streng gefesselt, geknebelt, sowie zu einem Hogtied verschnürt musste ich nun hilflos erdulden, wie mir Midori meinen Kopf kahl scherte. Nachdem sie ihre Arbeit beendet hatte, holte sie einen Spiegel und meinte, während sie mich in diesen blicken ließ, mit ernstem Tonfall: “ Nun, ich hoffe das sie nun begriffen haben, das ich ihrer Gesellschaft überdrüssig bin und ich auch nicht das geringste Bedürfnis verspüre sie wieder zu sehen. “ Mit diesen Worten schlüpfte sie in einen schwarzen Ledermantel und verließ den Teesalon. Nach 2 Stunden befreite mich ein grimmig aussehender Kerl von meinen Fesseln und befahl mir schroff augenblicklich die Wohnung zu verlassen. Gedemütigt, sowie von tiefer Traurigkeit erfüllt saß ich 4 Stunden später im Flugzeug nach Deutschland und blickte einer trostlosen Zukunft entgegen. Die einzige Erinnerung welche mich an meine Begegnung mit Midori, der Geisha erinnerten, war ein Taschentuch mit ihrem Parfüm und die Fotos auf meinem Handy, welche ich seitdem wie einen kostbaren Schatz hütete.

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