Im Sklavenkeller

Ein dunkler Gewölbekeller: In der Ecke steht eine Streckbank, an einer Wand sind diverse ‘Folterinstrumente’ aufgereiht und an der gegenüberliegenden Mauer prangt ein Andreaskreuz. An der Decke hängt eine lederne Liebesschaukel. Verdeckt durch diverse Vorhänge ist ein Käfig – knapp 1,20 hoch und vielleicht einen halben Meter im Quadrat – in einer anderen Ecke zu erkennen. Eine kurze Treppe führt daneben in einen tiefer gelegenen Raum, der noch unheimlichere Gegenstände bergen mag.

In der Mitte des Raumes kniet ein junger Mann, mit verbundenen Augen und mit einem Gummiball geknebelt. “Du warst sehr böse!” knurrt die schwarz gekleidete Lacklady, die hoch aufgerichtet vor ihm steht und hebt die Hundepeitsche. Der Mann hockt demütig vor ihr und wartet schweigend auf den ersten Schlag. Der erste Hieb pfeift durch die Luft und saust mit einem hellen Klatschen auf sein exponiertes Hinterteil. Mehrere Schläge folgen! Er zuckt mit jedem Hieb ein wenig mehr zusammen, ein tiefes Stöhnen dringt aus seiner Kehle. Die Striemen auf seinen Pobacken schwellen rot an, aus einem kleinen Riß in der dünnen Haut an seinem Backenspalt sickert etwas Blut. “So, das hast Du verdient …” spuckt sie böse “…wie oft habe ich Dir gesagt, Du sollst pünktlich sein!?”

Sie zerrt seinen Oberkörper an dem Riemen um seinen Hals hoch und fragt: “Siehst Du die Strafe ein? Wirst Du noch mal zu spät kommen?” Er versucht mit einer einzigen Kopfbewegung zu nicken und zu verneinen, um beide Fragen gleichzeitig zu beantworten. “Gut!” Sie befestigt mit einer gekonnten Bewegung eine kurze Kette an seinem Halsband und führt ihn wie einen Hund an der Leine in Richtung Wand. Der Mann stellt sich auf ihre Aufforderung mit dem Rücken an das Kreuz. Die Domina legt ihm fachmännisch die Fesseln an und spreizt mit einem Tritt ihrer hochhackigen Stiefel seine Beine. Sie läßt einen prüfenden Blick über den Gekreuzigten schweifen und zieht dann einen der Beinriemen fester an. Der junge Mann hängt nun, unfähig sich zu bewegen, regungslos an dem Holzkreuz. Seine Wangenmuskeln sind sichtbar verkrampft, ein leises Zittern der Angst und der Erregung läuft über seinen straffen Bauch und seine Oberschenkel.

Die rot gelockte Herrin betrachtet ihn zufrieden. Ihre Fingerspitzen streifen leicht über seine Brust und seinen Bauch. Diese sanfte Berührung steigert seine Erregung und entlockt ihm ein Seufzen. So spielt sie eine Weile genüßlich mit ihm, reizt ihn mit ihren Händen und mit ihren Lippen, mit denen sie über seinen angespannten Körper haucht. Sein wollüstiges Zucken steigert sich ins Unermeßliche. Er kann seine Leidenschaft nicht mehr zügeln und zerrt wild an seinen Fesseln. Da wird sein Kopf durch eine heftige Ohrfeige an das Holz geschleudert: “Hab ich Dir erlaubt, Dich zu bewegen?” ertönt es dumpf an seinem Ohr. “Du Schwein würdest mich jetzt wohl zu gerne vernaschen, was? Ein Sklave und mich ….?!” Ein geringschätziges Schnauben erklingt. “Aber wenn Du Zärtlichkeit nicht verträgst, ich kann auch anders!”

Sie durchquert den Raum, ihre Pfennigabsätze klappern mit einem wütenden Ton auf dem Stein. Von der Wand mit den Handschellen, Gerten, Fesseln und Gewichten greift sie sich ein paar Metallklammern und Gewichte. Schweigend legt sie die Instrumente vor ihn auf den Boden. Er kann nur das Klirren der Metallketten auf dem Granit hören.

Ihre kühlen Hände ergreifen eine seiner winzigen Brustwarzen. Er quietscht gedämpft auf, als die Haut energisch in die Länge gezogen wird und eine kleine Klammer mit scharfen Metallzähnen schmerzhaft über dem gedehnten Fleisch zusammenschnappt. Er versucht, ihren Händen auszuweichen, als er die Kälte eines Bleigewichtes auf der Haut spürt, denn er weiß: Gleich wird sie ihm das Gewicht an die winzigen Nippel hängen und die Qual wird unerträglich sein. In seiner Panik verkrampft er sich derart, daß die Fesseln in seine Handgelenke einschneiden und die Adern an seinen Händen anschwellen. Sie streichelt ihm ein paarmal tröstend über die Brust, bevor sie die Gewichte vorsichtig losläßt. Sein Oberkörper ruckt nach vorne, als die Schwere des Bleis an seinen flachen Brüsten zerrt. In dieser Haltung bleibt er auch, als sie die gleiche Prozedur an seinen Hoden fortsetzt und auch dort mit äußerster Sorgfalt kleine Gewichte an Holzklammern befestigt.

Der junge Mann versucht, mit gequält zusammengepreßten Lippen trotz zitternder Knie völlige Ruhe zu bewahren, um das Leid ertragen zu können; doch umsonst: Sie versetzt gehässig die schwere Last in Schwingung, so daß der dumpfe Schmerz, an der er sich gerade zu gewöhnen begonnen hatte, wieder hell durch seine Genitalien zuckt. Er wirft den Kopf vor Leid zurück, was auch in seinem Brustfleisch erneute Schmerzwellen auslöst. Die Minuten dehnen sich für ihn zu Stunden, er vermeint, das Leid nicht mehr länger ertragen zu können. Dann fühlt er erneut ihre Hände an seinem Körper und was dann geschieht, läßt die Schmerzen, die er zuvor erlitten hatte, ins Unbedeutende schrumpfen: Die Lederherrin nimmt ihm mit einem schnellen Griff die Werkzeuge ab und das Blut schießt gewaltsam in die abgeklemmten Bereiche seines Körpers. Diese Pein! Er droht die Besinnung zu verlieren, rote Sterne flackern vor seinen Augen und in seinem Kopf fährt jemand Karussell. Er schluchzt auf und beginnt heftig zu keuchen. Nur langsam kann er sich wieder auf die Realität und seine Umgebung konzentrieren. Der Mann erschlafft in seinen Fesseln und genießt das Gefühl des nachlassenden Schmerzes. Er wartet auf neue Pein und Demütigung! Doch: Minuten vergehen und es geschieht … nichts! Er lauscht in den Raum hinein, versucht irgendeinen Laut von seiner Herrin zu erhaschen – Stille! Die Angst schnürt ihm die Kehle zu, sein Herz hämmert.

Nach vielleicht einer halben Stunde hört er eine Tür quietschen, ein leises Klacken auf dem Steinboden deutet das Näherkommen seiner Herrin an. Wortlos massiert sie seine brennende Haut und nimmt ihm den Knebel aus dem Mund. Genußvoll beginnt er zu schnurren. Sie entfernt sich, kehrt aber nach kurzer Zeit zurück. Er hört ein leises Zischen, der Geruch von Schwefel steigt in seine Nase. … Kein Wachs, bitte kein Wachs…. Schon tropft die erste Wachsperle auf seine sehr empfindliche Haut: Der Schmerz, den er schon fast vergessen hatte, kehrt mit verstärkter Macht zurück! Sein gesamter Oberkörper beginnt zu glühen, die Pein wandert mit zunehmender Wachsschicht über seinen ganzen Leib. Der junge Mann windet sich in seinen Fesseln, die Empfindung, daß sich der Schmerz langsam auf seine Genitalien zubewegt, treibt ihn fast in den Wahnsinn. Er wimmert! Dann ist es soweit: Er schreit unbeherrscht auf, es ist so heiß, … so heiß: Seine Hoden und seine Eichel scheinen in Flammen zu stehen! Die Tränen rinnen ungebremst über seine Wangen, Schluchzer schütteln seinen Körper. Endlich ist es vorbei: Die Kerze wird von seiner Haut entfernt, die Qual wird langsam geringer. Er weint hemmungslos.

Die Domina kettet ihn los und er sinkt entkräftet zu Boden. Sie leint ihn erneut an und führt ihn zur Streckbank. Als er sich wiederum panikvoll verkrampft, streicht sie ihm mitleidig über den Kopf. Mit den Worten “Für heute ist es genug!” nimmt sie ihm die Augenbinde ab und läßt ihn sich auf der Bank ausruhen. Nachdem das Schlottern in seinen Gliedmassen abgeklungen ist, kniet er erneut vor ihr nieder, um sich zu bedanken. Sie entläßt ihn mit einem Tätscheln auf sein Hinterteil und er weiß, daß er wiederkommen wird!

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