Hinter Türen

Um Haaresbreite wäre die Hand der alten Dame in der zischenden Tür abgeklemmt worden. Dabei hätte sie sicherlich ihre übervollen Plastiktüten fallen gelassen und es wäre infolge des kleinen Chaos, das sich dann entwickelt hätte, unter den Fahrgästen zweifellos zu einer vorübergehenden Aufregung gekommen. Doch sie hatte ihr Gepäck doch noch eilig ins Innere ziehen können, und als der Bus seine schaukelnde Fahrt wieder aufnahm, kehrte Karolin zu dem kurzzeitig verlorenen Pfad ihres gedanklichen Ausfluges zurück. Sie blickte in die vorbei gleitende Stadt.

Als die Häuser kleiner und die Gärten größer wurden, leerte sich der Bus, und an einer der letzten Haltestellen stieg Karolin aus. Auch dieser Busfahrer ließ es sich nicht nehmen, ihr nachzublicken. Erst nachdem der blonde Pferdeschwanz hinter der Straßenecke verschwunden war, ließ er sein Gefährt weiterrollen. Von dem geschwungenen Weg aus, der zur Haustür führte, entdeckte Karolin ihre Nachbarin. Sie konnte nicht mehr verhindern, dass diese sie in ein Gespräch über den hereinbrechenden Frühling und die damit verbundenen Gartenarbeiten verwickelte. In diesem Zusammenhang klagte sie, wie Karolin es schon kannte, auch über ihre Ehe und ihren Mann, und im Gegenzug begann sie Karolins Verhältnisse in den Himmel zu heben, und betonte vor allem, dass ihr Mann sich ja immer so vorbildlich und charmant zeige. Karolin, die zunehmend ungeduldig wurde, stimmte in allem zu, denn seit sie den vagen Verdacht hatte, dass ihr Mann bei Gelegenheit zu dieser Nachbarin hinüberschielte, beschränkte sie den Kontakt auf das nötigste. Außerdem wusste sie, dass jeder Einwand und jede Nachfrage den unerbetenen Redefluss nur verlängern konnte. Nach einigen Minuten war es ihr endlich gelungen, sich zu lösen, und sie schloss die Haustür auf. * Der Bogen mit den Instruktionen lag wie immer auf dem Küchentisch.

Er war an entscheidenden Stellen wieder mit kleinen Zeichnungen versehen, die das Erläuterte unmissverständlich machen sollten. Sie hatte nicht mehr viel Zeit. Ohne zu zögern legte Karolin also ihre gesamte Kleidung bis auf das ärmellose Unterhemd ab. Sie ließ alles auf dem Küchenboden liegen und ging ins Bad. Nach einem kurzen Moment des Widerstands stellte sie sich, so wie es auf dem Papier angeordnet war, in den kalten Strahl der Dusche, bis sie zu zittern begann. Sie trocknete sich nicht ab. Im Spiegel sah sie, wie sich ihr Busen unter dem dünnen, nassen Stoff deutlich abzeichnete. Zielstrebig holte sie den blauen Koffer aus der Speisekammer und ging damit ins Schlafzimmer. Nachdem sie die weiteren Anweisungen gelesen hatte, nahm sie drei Bündel der weißen Seile heraus und ließ den Deckel offen stehen. Dann trat sie zwischen den Rahmen der weit geöffneten Schiebetür, die den hinteren, intimeren Bereich des Schlafzimmers von dem vorderen trennte. In zwei der Seile machte sie mit geübten Handgriffen Schlaufen, und zwar solche, die etwa faustgroß geöffnet waren und sich unter Zug schließen würden. Diese Schlaufen befestigte sie jeweils an den beiden schweren Ösenschrauben, die rechts und links in den äußersten Ecken des oberen Querrahmens eingelassen waren. Weil die Schlaufen laut Vorschrift möglichst eng an die Ösen gebracht werden mussten, stieg sie zu diesem Zweck auf einen Stuhl. Nachdem sie die Schlaufen fest an die Ösen gebunden hatte, verschnürte sie mit mehrfachen, auch kreuzweise geführten Windungen und abschließenden Knoten ihre Füße. Auf dem nun in der Mitte des Türrahmens positionierten Stuhl stehend, konnte sie mit den seitwärts auseinander gestreckten Armen knapp an die dort angebrachten Seile reichen. Sie schob zuerst die eine Hand und dann auch die andere bis zum Gelenk durch die jeweilige Schlaufe. Nachdem sie einmal tief durchgeatmet hatte, setzte Karolin mit einer entschlossenen Bewegung die Schlaufen unter Zug. Sie schlossen sich fest um die Handgelenke. Dieser Verschluss war für sie selber nicht mehr rückgängig zu machen. Nun gab es nur noch eine einzige Anweisung, der sie Folge zu leisten hatte. Mit einem kräftigen Stoß kippte sie den Stuhl, auf dem sie nach wie vor stand, um und schob ihn mit den zusammengebundenen Füßen sofort außer Reichweite. Karolin stöhnte auf. Denn sie hing jetzt frei im Türrahmen. Auch wenn sie die Spitzen ihrer gefesselten Füße ausstreckte, schwebten sie noch wenige Zentimeter über dem Boden. Die Kälte des Wassers würde sie besonders lange an ihrem Kopf spüren, da ihr Haar vor Nässe triefte. Und dennoch: Als sie so, nackt aufgehängt an den weit gespreizten Armen, leicht im Türrahmen schaukelte, flutete eine erste Woge der Lust in ihr hoch. * Dies war ein Tag wie jeder andere, und noch nie hatte sie sich einer von Stefans Anordnungen widersetzt. Nur ein einziges Mal, dies lag jetzt knapp zwei Jahre zurück, hatte sie einen Schritt in seinen Anweisungen übersehen. Das hatte sie jedoch erst bemerkt, als sie die Handschellen um ihre Hände schon geschlossen hatte, und da war sie nicht mehr imstande gewesen, sich den Knebel, wie es verlangt worden war, anzulegen. Sofort war ihr klar gewesen, welche Konsequenzen ihre Nachlässigkeit haben würde, und Stefan hatte reagiert, wie sie es verdient hatte: Er hatte ihre Verschnürung eigenhändig um den Knebel vervollständigt und sie dann um einige Stunden länger in ihrer Fesselung liegen gelassen. Der Zeitraum, den sie gefesselt sein musste, hatte im Falle einer notwendig werdenden Bestrafung, so lautete die Regel, von prinzipiell zwei Stunden um das Zehnfache der Minuten ausgedehnt zu werden, die zwischen ihrer Selbstfesselung und seinem Eintreffen verstrichen. Damals waren es annähernd 20 Minuten gewesen, was die Dauer ihrer Fesselung um drei Stunden auf insgesamt fünf verlängert hatte. Da sie diese Dauerfesselung von Stunde zu Stunde enger bedrängt hatte, achtete sie seither noch sorgfältiger darauf, alle Anweisungen gewissenhaft auszuführen. Jetzt würde sie noch höchstens eine Viertelstunde allein unter dem Rahmen hängen, bis Stefan eintraf. Die kleine Verspätung des Busses und die Nachbarin hatten sie in zeitlichen Verzug gebracht. Aber diese Viertelstunde genügte, sich ganz in die Fesselung hineinfallen zu lassen, das Gefühl der völligen Auslieferung aufzubauen und damit eine lustvolle Reizbarkeit zu entwickeln. Die Stricke, die die Handgelenke eng umschlossen, zogen hart daran, jedoch erlebte Karolin diesen Schmerz nicht so sehr als Qual, sondern vielmehr erfüllte es sie mit wachsender Erregung, nackt, bekleidet nur mit einem nass triefenden Hemdchen, das ihre Nacktheit mehr betonte als verbarg, an Stricken im Türrahmen aufgehängt zu sein. * Als Stefan den Wagen vor dem Haus parkte, wusste er, in welch einer außerordentlichen Position ihn seine Frau im Innern erwartete. Daher stieg seine Ungeduld, als auch er von der Nachbarin gestoppt wurde. „Hallo. Wie schön, Sie zu sehen“, sagte sie. „Mit Ihrer Frau hab ich auch schon gesprochen …“ „Und jetzt ist meine Frau nackt an ihren Händen unter dem Türrahmen aufgehängt – wie finden Sie das? Möchten Sie sich das anschauen?“, dachte er, aber er sagte es natürlich nicht, statt dessen erwiderte er die Begrüßung. Nach einer kurzen Plauderei, während der diese Frau ihm wieder einmal beiläufig vorführte, wie attraktiv sie gebaut war, erklärte er lächelnd, dass er noch einiges zu erledigen habe. Als er in das Haus trat, war es viertel vor fünf.

Nachdem er Mantel und Tasche abgelegt hatte, ging Stefan ins Schlafzimmer. Während er mit gelassenen Schritten auf seine Frau zusteuerte, die sich vorschriftsgemäß im Türrahmen aufgespannt hatte, löste er seine Krawatte und betrachtete nicht ohne aufsteigende Lust den leise schaukelnden Körper.

Kein Tag war vergangen, an dem er Karolin nicht begehrt hätte. Ihr sportlicher Bauch, die schlanken Beine, der pralle Po, die üppigen Brüste – er fand sie perfekt, und alles war gekrönt von einem außergewöhnlichen Gesicht mit verzehrenden Augen und einem sinnlichen Mund. Pausenlos hätte er sie berühren können, und wenn sie in seiner Nähe war, musste er sie beobachten und es erregte ihn, wie verführerisch sie sich bewegte.
Und jetzt war ihr Körper ein weiteres Mal in eine Stellung versetzt, die er ersonnen hatte. Es erregte ihn, dass sie Tag für Tag sich fügte und bereit war, seine Phantasien zu verwirklichen, indem sie sich nach seiner Anweisung selber harte Fesselungen anlegte, solche, die ihr nie eine Chance ließen, sich selber zu befreien. Auch wie sie heute mit gestrecktem Körper unter dem Balken hing, die Arme weit ********, erregte ihn mehr, als er sich vorgestellt hatte. In besonderem Maß steigerte es seine Lust, dass ihr Haar triefte, dass kaltes Wasser auf ihrer Haut lag und dass sie noch ein winziges, nasses Hemdchen trug. Er blickte auf Karolins Titten. Die erigierten Spitzen in der Mitte der großen Brüste stachen unter dem dünnen Stoff heraus. Das Hemd endete, von den Schultern hochgezogen, knapp über dem Bauchnabel. Die Stoffkante stand deutlich von dem Körper ab, was von der Ausdehnung der Brüste herrührte. Karolins Scham lag in dem Dreieck über den strammen Schenkeln frei. Ihr muskulöser Po wölbte sich in straffer Rundung weit heraus, so dass Stefan nicht widerstehen konnte und sie da anfasste. Obwohl er sie unzählige Male dort berührt hatte, war er wieder erstaunt, wie fest sich dieser Arsch anfühlte. Und Karolin war an ihrem Po besonders reizbar. Mit Vorliebe bot sie ihre Körperform in der Öffentlichkeit aufreizend dar, ja, sie betonte sie und lenkte die Männerblicke, obwohl sie das in dieser Einseitigkeit kaum einräumen würde, vor allem auf ihren Po. Je ungeschützter sie sich zeigte, desto mehr erregte es sie – so wie in hohem Maße jetzt, da sie bauchabwärts nackt war und ihren vollständig entblößten Po jedem Zugriff anbot. Stefans Hand strich immer wieder über die verführerisch festen Rundungen, so dass ihr Körper leise schaukelte. Zunehmend suchten die Finger ihren Weg auch zwischen den strammen Pobacken, und Karolins Lust wuchs dabei in unaufhaltsamen Schüben an.
Als Karolin ihre Erregung immer hemmungsloser herausstöhnte, vermochte Stefan seine Gier nicht mehr zu kontrollieren. Er griff zu dem Stuhl, den Karolin vor einer Weile unter sich fortgestoßen hatte, und stellte ihn hinter Karolin auf. Sie wartete auf seine Anweisung und durfte erst nach einigen Minuten, in denen Stefan sie von hinten umfasste und vor allem ihre unter diesem Zug besonders strammen, aber immer noch gewaltig hervortretenden Titten massierte, ihre herabbaumelnden Füße auf den Stuhl heben. So standen sie schließlich beide darauf, er hinter ihr, und dann löste er die rechte Schlaufe von der entsprechenden Öse.
Nachdem er den Knoten geöffnet hatte, drehte er Karolins frei gewordene Hand sofort hinter ihren Rücken. Das Seil, das nach wie vor an dem Handgelenk befestigt war, führte er ohne Verzögerung über ihre Schulter, vorn zwischen den großen Brüsten entlang und auf der Gegenseite unter der Achsel hindurch wieder zum Rücken hin, wo die rechte Hand jetzt straff hochgezogen auf dem linken Schulterblatt lag. Mit kräftigen Zügen verknotete Stefan das Seil dort an dem Handgelenk. Karolins Linke hing weiterhin oben unter dem Türrahmen in der Schlaufe, ihre Rechte war bereits hinter dem Rücken hart gefesselt. Hätte Stefan nicht hinter ihr gestanden, wäre sie sicher ins Wanken gekommen, da ja auch ihre Füße unverändert zusammengebunden waren. Und Stefan bemerkte die gefährdete Balance seiner Frau, was ihn reizte, so dass er von dem Stuhl herabstieg und Karolin prompt Mühe hatte, allein da oben ihr Gleichgewicht zu halten. Er wollte ihr entgegenkommen, indem er den Stuhl aus der Mitte ein wenig näher an den linken Rahmen schob, doch in der Bewegung des Stuhls verlor Karolin die Balance, sie kippte nach vorn, konnte mit der Rechten den Sturz nicht aufhalten, da diese fest auf den Rücken geschnürt war, und auch die Beine vermochten keine Stütze zu bieten, denn sie waren ja eng zusammengebunden, so dass allein die Linke, die oben am Rahmen fest hing, ihren Fall verhinderte. Im Schrecken und unter dem plötzlichen Schmerz, der heftig durch ihr linkes Handgelenk schoss, stöhnte Karolin auf, als der Stuhl kippte und sie, die jetzt keinen Boden mehr hatte, zwar nicht stürzen konnte, aber nach einer vollen Drehung um die eigene Achse für einige Sekunden ihr Gleichgewicht verlor, bis ihr Körper schließlich, eng am Türrahmen an einer Hand aufgehängt, sich knapp auf den Zehenspitzen stützend, zum Stillstand kam. Stefan hatte natürlich gewusst, dass sie nicht fallen würde, und fand nun, dass Karolin in einer grotesken und zugleich sehr reizvollen Position gehalten war. Der linke Arm hart nach oben gereckt und dort fest in der Schlaufe, die Schenkel unter Spannung in ihrem ständigen Bemühen, den schwebenden Hang mit ausgestreckten Füßen aufzuhalten, dabei die Rechte brutal zwischen die Schulterblätter gezwungen und dort fixiert – so zeigte sie sich jetzt und erregte sein Begehren.
Statt sie also loszubinden, trat er an den gefesselten Körper seiner Frau heran, fuhr mit der Hand sogleich unter das nasse Hemdchen, streichelte ihre Brüste und erregte ihre Lust in einem Maße, dass sie ihren Wunsch nach Befreiung vergaß. Mit den Lippen suchte sie ihn, doch er entzog sich, und das steigerte ihre Gier. Unfähig die Position zu ändern oder sich überhaupt nennenswert zu regen, blieb ihr nichts, als sich seinem Begehren zu fügen. Mit der einen Hand packte er ihre prallen Brüste fester, mit der anderen fasste er um ihre Hüfte herum nach ihrem Arsch. Sie spannte ihren rechten Arm, zerrte an dem Strick, doch der hielt die Hand unverrückbar. Stefan umkreiste Karolins gestreckten Körper, stand jetzt hinter ihr, hatte seine Hose geöffnet, und ihre Lust wuchs, als sie seine wogende Hüfte an ihrem Arsch spürte, und in mächtigen Wellen wuchs eine rasende Gier in ihr heran, als sie es plötzlich fühlte, an ihrem Arsch, zusammen mit seiner Hand, als sie es fühlte, dieses Ding, das sie so begehrte, das sie jetzt wollte, und dann fühlte sie, wie seine Hand es führte, das große, das gewaltig wuchs und worin sich alle seine Lust sammelte, worin alles pulsierte, all seine Erregung und seine Gier, und sie streckte sich ihm entgegen, streckte ihren Arsch aus, so weit sie das in ihren Fesseln konnte, und sie fühlte, wie es sie jetzt dort nahm und wie es sie ausfüllte, sie fühlte die Hitze, die in sie hineinstieß, die wie Glut in sie eindrang, durch ihren Arsch hindurch, tief in sie hinein, in ihr Inneres, und wie es dann von innen heraufloderte und sie mächtig erglühen ließ. Und in ihrem Orgasmus sammelte sich alles Feuer und loderte mit einem Mal heiß auf und brandete mit unwiderstehlicher Kraft durch ihren Leib, in feurigen Wogen, und diese Wogen durchfluteten sie für eine Ewigkeit. Als schließlich der orgastische Sturm allmählich abflaute, war Karolin von aller Kraft verlassen, und matt hing ihr gefesselter Körper immer noch an der einen hart in die Höhe gestreckten Hand.
Stefan trat zurück, ließ sich in einen Sessel fallen und sah, gerade als er die Augen schließen wollte, noch für den Bruchteil einer Sekunde das Gesicht der Nachbarin hinter dem Fenster, bevor es zur Seite hin verschwand.

Karolin verstand nicht, was Stefan vorhatte, als er so unvermittelt aus dem Sessel sprang und zur Tür hinaus eilte. Sie konnte ihn nicht mehr aufhalten. Gezwungenermaßen blieb sie, wie sie war, und der bis knapp unter den Türrahmen emporgezogene Arm schmerzte.

Sie spürte die Schlaufe in das Handgelenk schneiden, denn die hatte unter diesem harten Zug unaufhörlich das Bestreben, sich weiter zu schließen. Ihren nach hinten gedrehten Arm fühlte sie auf dem Schulterblatt. Stefan hatte die Stricke außerordentlich fest verschnürt. Lange würde sie sich, so durchtrainiert sie auch war, auf den Zehenspitzen nicht mehr halten können, und der Zug in dem emporgezerrten Arm wurde zwingender. Eine erste Verzweiflung begann sich zu regen, als viele Minuten vergangen waren und Stefan nicht zurückkehrte. Karolin suchte Entlastung zu finden, doch das einzige, was ihr blieb, worin jedoch keine echte Erleichterung lag, war, der Bedrängnis mit leisem Stöhnen Platz zu verschaffen.
Auf diese Weise brachte sie weitere lange 10 Minuten herum, bis die Haustür aufgeschlossen wurde. Doch Entsetzen machte sich in ihr breit, als sie dort in der Diele Stimmen hörte. Zwischen Fetzen der vertrauten Stimme ihres Mannes vernahm sie die einer Frau. Verzweifelt zerrte Karolin, den beißenden Schmerz im Handgelenk ignorierend, an dem Strick, der ihre Linke hoch über dem Kopf festhielt. Für Sekunden zog sie sogar so sehr daran, dass sie den Bodenkontakt aufgab und das gesamte Gewicht ihres frei hängenden Körpers einsetzte, doch vergeblich, weder Seil noch Haken gaben nach, ihre Hand blieb unverändert in der unter dem Türrahmen angebrachten Schlaufe gefangen. Sie bemühte sich dann, ihren Oberkörper zu krümmen oder zusammenzuziehen, um zu erreichen, dass das nasse Hemdchen ihre Scham und ihren Po wenigstens teilweise bedecken möge, oder dass die Brüste nicht ganz so offensiv heraustraten. Aber auch das gelang ihr nicht im geringsten. So konnte sie nichts als still verharren, hoffend, dass, wen auch immer ihr Mann da ins Haus gelassen hatte, niemand auf die Idee käme, das Schlafzimmer zu suchen.
*
Noch bevor sie das Grundstück hatte verlassen können, war Stefan schon an sie herangelaufen. Er wollte sie zur Rede stellen, als ihm einfiel, dass seine eigene Position um nichts weniger peinlich war als ihre. Sie hatte durch ein Fenster in ein fremdes Haus spioniert. Doch er war in einer äußerst speziellen Situation bei der Ausübung einer recht ungewöhnlichen erotischen Spielart gesehen worden. Stefan beschloss, dass sie zu viel gesehen hatte, als dass es möglich gewesen wäre, die Uhr zurück zu drehen. Sie mussten eine Übereinkunft finden, mit dem Geschehenen umzugehen, und er fand, dass die einzige Lösung darin bestand, mit dieser Nachbarin offensiv über den Fall zu sprechen. Also bat er sie ins Haus. „Sie können mich Laura nennen“, begann sie und sah sich ohne Scheu im Wohnzimmer um. „Stefan“, sagte Stefan. Und dann: „Möchtest du …“ „Danke, ja, einen Kaffee vielleicht.“ Laura blieb vor einem Bilderrahmen mit privaten Fotos stehen. „Wenn es denn keine Umstände macht!“, fügte sie mit einem Lächeln hinzu. Stefan nickte. Während er in der Küche stand und die Espressomaschine in Gang setzte, überlegte er, wie es weitergehen sollte. Diese Laura war offenbar nicht auf den Kopf gefallen. Und sie wusste, was sie wollte. Und außerdem war sie ziemlich attraktiv. Noch bevor die Kaffeemaschine ihr Produkt restlos abgeliefert hatte, griff Stefan die beiden kleinen Tassen und kehrte damit ins Wohnzimmer zurück. Laura war nicht mehr da.
*
Karolin brachte keinen Ton heraus, als ihre Nachbarin plötzlich ins Schlafzimmer trat. Und Laura blickte stumm fasziniert auf den annähernd unbekleideten Körper, der sich da straff gefesselt am Türrahmen wand. * Weder in der Toilette, noch auf der Terrasse konnte Stefan seine Besucherin finden. Da ging ihm ein Licht auf. Immer noch in beiden Händen die heißen Tassen tragend, eilte er ins Schlafzimmer.
*
Laura war dicht an Karolin herangetreten. Karolins anfängliches Entsetzen war unaufhaltsam einer zunächst leisen, dann steigenden Erregung gewichen, als Laura sich wortlos angenähert und sie dabei ungerührt gemustert hatte. Und sie musste anerkennen, dass ihre Nachbarin nicht nur ein einnehmendes Gesicht hatte, sondern auch sonst über körperliche Reize verfügte, die die gelegentlichen interessierten Blicke ihres Mannes nachvollziehbar machten. Auch sie selber begann ein seltsam erotisches Verlangen nach diesem Körper zu empfinden, insbesondere wenn sie den ungewöhnlich straffen Po betrachtete, der in dem kurzen Lederrock eine schier unwiderstehliche Wirkung entfaltete. Laura spürte die derart aufgeladenen Blicke ihrer Nachbarin und in ihr wuchs ebenfalls das Begehren, ihren Körper mit dem gefesselten in Berührung zu bringen. Sie ging auf den nackten Leib zu, der seiner Länge nach aufgespannt und zu vollkommener Wehrlosigkeit gefesselt war, der jedoch ihrer Annäherung Widerstand entgegenzubringen sich ohnehin keineswegs bemühte, der vielmehr sich lustvoll hinzugeben bereit schien. In diesem Augenblick trat Stefan in den Raum.
Er sah die beiden Frauen, die, was ihn zunächst verblüffte, Gefallen aneinander zu haben schienen. Laura, die sich von seiner Anwesenheit weit weniger hatte erschrecken lassen, als man annehmen müsste, trat einen Schritt zur Seite. Alle drei brauchten einige Minuten, ihr spontanes Befremden über die außerordentliche Konstellation, in der sie sich jetzt befanden, abzulegen: Karolin, die unverändert dastand, gleichsam unbekleidet, mit gefesselten Füßen, die rechte Hand stramm auf den Rücken gebunden, und an der linken unter dem Türrahmen aufgehängt und somit unnachgiebig in die Höhe gestreckt; Laura, die ins Privateste des benachbarten Paares eingedrungen war und nun teilhatte an dieser ungewöhnlichen Szene; Stefan, der Karolin so hart gefesselt hatte und der nun zwischen zwei Frauen stand, die beide einen großen, jeweils sehr speziellen Reiz auf ihn ausübten. Als ignorierte er das Sonderbare der Situation, stellte Stefan die beiden Frauen einander vor. Karolin vermochte sich nicht zu rühren, und sie sagte, leise zwar, aber dennoch, so aberwitzig es war, dem Gast einen höflichen Gruß. Laura erwiderte diesen mit einem offenen Blick und war geistesgegenwärtig genug, lächelnd ihr Bedauern darüber zu bekunden, dass sie Karolin die Hand nicht reichen konnte. Dabei blickte sie eindringlich auf Karolins Fesseln und blieb mit ihren Augen schließlich an dem Oberkörper haften, wo sich Karolins Brüste unter dem nassen Hemdchen gewaltig hervortaten. Stefan staunte über so viel Unerschütterlichkeit, und in seinem Innern stieg eine erregende Zuversicht auf.
Plötzlich wandte Laura sich um. Sie blickte Stefan in die Augen und öffnete dabei die Knöpfe ihrer Bluse. Stefan, nur für einen Moment verunsichert, sah zu Karolin hinüber, deren Gesicht er nicht deuten konnte. Darauf ergab er sich und verfolgte Lauras allmähliche Entkleidung. Ihre Brüste waren, was nicht ungewöhnlich war, nicht so ausladend wie Karolins, doch ebenfalls üppig, von makellos runder Form und sichtlich fest. Stefan war beeindruckt, und er hätte eingestehen müssen, dass er nicht nur Karolin, die nach wie vor aufs verführerischste gefesselt war, sondern nun auch Laura heftig begehrte. Sie nahm zwei Bündel Seile aus dem blauen Koffer, der weiterhin geöffnet auf dem Bett lag, und legte sich diese über die Schulter.
„Willst du mich jetzt auch fesseln?“, fragte sie, drehte ihm ihren nackten Rücken zu und kreuzte die Handgelenke über ihrem knapp und ledern bekleideten Arsch.

Stefan war keiner, der sich eine solche Aufforderung entgehen ließ. Karolin wusste das und sah zu, wie er das erste der beiden Bündel von Lauras Schulter nahm. Er fesselte mit dem langen weißen Seil die ihm rückwärts angebotenen Hände so, dass sie schließlich fest überkreuz hinter dem nackten Rücken lagen. Laura hatte leise aufgestöhnt, als sie merkte, wie straff der Strick ihre Handgelenke zu umschließen begann und dass sie nach einigen Sekunden schon keine Möglichkeit mehr hatte, ihre Hände auseinander zu bringen.

Das zweite Seil legte Stefan hinter ihren Nacken und führte es zu beiden Seiten nach vorn, kreuzte es über Lauras Brust und zog es dann eng unter den Achseln hindurch wieder zum Rücken hin. Dort, also etwa zwischen den Schulterblättern, zurrte er die beiden Seilenden zusammen und verknotete sie. Als Laura spürte, wie er dann die von diesem Knoten noch lang herabhängenden Teile dieses Seils benutzte, um daran ihre gefesselten Hände zu befestigen, wallte eine Erregung in ihr auf, die sie aufstöhnen ließ. Er schob dieses Seil durch dasjenige, mit dem die Hände zusammengebunden waren, und zog es dann kräftig wieder aufwärts. Lauras Hände wurden auf diese Weise hart nach oben gezwungen. Erst als er sie ganz hinauf bis zu dem Knoten zwischen den Schulterblättern gezerrt hatte, gab Stefan sich zufrieden und verschnürte das Seil an dieser Stelle. Das verbleibende Stück dieses Seils führte er wiederum nach vorn und verknotete es unter Lauras Brüsten. Ihre Hände waren jetzt aufs strengste gefesselt.
„Wow!“, stieß Laura unter Stöhnen hervor, „das hast du ganz …“ – für einen Moment, und sie zerrte an den Fesseln, verschlug es ihr die Sprache – „… ganz wunderbar gemacht. Ich bin“, brachte sie nach Sekunden weiter heraus, „ich bin beeindruckt …“ Und sie wand ihren gefesselten Oberkörper in vollkommen wirkungslosen Befreiungsversuchen hin und her.
Karolins Lust war machtvoll gewachsen, während sie zugeschaut hatte, was Stefan mit der Nachbarin tat. Sie zweifelte nicht daran, dass er es auf Lauras Arsch abgesehen hatte. Sie wusste, nur zu diesem Zweck pflegte er die Hände so hart nach oben zu ziehen. Denn zum einen kam auf diese Weise der ins Visier genommene Körperteil optimal zu seiner Entfaltung, und zum anderen bestand keinerlei Aussicht, dass die derart gefesselten Hände diesen vor irgendwelchen Zugriffen noch schützen konnten. Karolin kannte Stefans Gedanken.
Nur Laura ahnte nicht, welche Phantasie Stefan fürs Fesseln besaß und was zu tun er im Begriff war. Er sah zu, wie Laura in dem kurzen Lederröckchen im Raum stand, breitbeinig, und sich in ihrer Fesselung wand. Unablässig zerrte und zog sie mit den Armen, doch ihre Anstrengungen waren so aussichtslos, dass zu vermuten war, dieses zwecklose Winden in den unnachgiebigen Stricken veranstaltete sie lediglich, weil es ihre Lust steigerte.
Da nahm Stefan ein weiteres Seil aus dem Koffer. Er verknotete es an Lauras gefesselten Handgelenken. Sie war überrascht und fragte sich, was ihr jetzt wohl widerfahren würde, so dass sie in ihrem Zerren innehielt. Doch die Ungewissheit sollte nicht lange dauern: Stefan führte dieses Seil durch die Ösenschraube, die im oberen Türrahmen an der Seite gegenüber derjenigen angebracht war, wo Karolin nach wie vor angeknüpft war. Dann zog Stefan mit Kraft an dem Seil, wodurch Laura nichts übrig blieb, als sich zu dieser Seite des Türrahmens zu bewegen. Erst als sie mit ihrem zu leichter Verbeugung gezwungenen Oberkörper fast an den Türrahmen stieß, befestigte Stefan das Seil.
„Bist du etwa schon fertig?“, hauchte Laura, nachdem Stefan das Seil straff ******** mit ihren gefesselten Händen verknotet hatte und einen Schritt zurückgetreten war.
Er antwortete, indem er nun wortlos den Reißverschluss ihres Lederrocks öffnete, bis dieser zu Boden fiel und, während Laura gespieltes Entsetzen herausstöhnte, ein außerordentlich praller, bis auf einen schmalen Slip fast vollständig entblößter Arsch zum Vorschein kam.
„Keine Sorge“, sagte Stefan und entfernte das letzte winzige Kleidungsstück. Laura erleichterte ihm diesen Handgriff, indem sie ihm unterwürfig ihren Arsch entgegenstreckte. Ihre Hüften bewegten sich gierig, als er dann hinter sie trat und über ihre gefesselten Hände strich. Auch Karolins Erregung wuchs sprunghaft an. Es steigerte ihre Lust, zur Bewegungslosigkeit gefesselt zu sein und zusehen zu müssen, wie ihr Mann sich eine andere, zudem eine sehr attraktive Frau vornahm. Stefan betastete Laura, fasste diesen Arsch, den er schon so oft aus der Distanz gesehen und heimlich begehrt hatte.
Und Laura bot sich ihm an, stand auf gestreckten Beinen, mit weit gespreizten Schenkeln, streckte ihren Arsch hinaus. Stefan verstand diese wortlose Aufforderung, und er war begierig, diesen zu benutzen. Doch er sammelte seine Willenskraft und widerstand der Versuchung, denn seine Behandlung sollte gründlicher sein, als Laura es sich womöglich vorstellte, und dafür musste ihr Körper in eine ganz besondere Position gebracht werden.
Zu diesem Zweck holte Stefan weitere Seile sowie den langen, schon vor Monaten für Karolin präparierten Holzstab. Dieser maß 120 cm, war an den äußersten Enden mit stabilen Ösenschrauben ausgestattet und diente dazu, die Füße in festem Abstand zu fixieren. Stefan trat von hinten an Laura heran und legte den Stab zu ihren Füßen auf den Boden. Sie sah ihn und begriff, dass sie ihre Beine zu spreizen hatte. Gierig nach ausschweifender Unterwerfung stellte sie ihre Füße bereitwillig so weit auseinander, dass die sich direkt neben den Ösenschrauben befanden.
„Bin ich brav?“, fragte Laura, als Stefan sie sekundenlang und nicht ohne Faszination betrachtete.
Darauf befestigte er je ein Seil mit mehreren straffen Windungen und abschließenden Knoten an Lauras Fußgelenken, führte die beiden Seile durch die jeweilige Ösenschraube und zog sie stramm. Nachdem er sie an beiden Füßen verknotet hatte, stand Laura mit äußerst gespreizten Beinen da.
„Wenn ich nun in der Mitte des Holzstabs, der deine Füße festhält, ein Seil anbringe“, erklärte Stefan, „und dieses zur anderen Seite hinüberführe, wo Karolin steht, und es dort unter Zug an den Füßen Karolins befestige, die da ja immer noch gefesselt ist, dann wärest du gezwungen mit deinen Füßen rückwärts zu gehen, so weit es eben geht. Kannst du dir das vorstellen?“ Laura bejahte, zögernd, weil sie nicht wusste, worauf ihre Behandlung noch hinauslaufen sollte.
Er fuhr fort: „Aufgrund des Seils, das deine gefesselten Hände oben an dem in den Türrahmen eingeschraubten Haken hält, kämest du irgendwann an eine Grenze; du würdest nach vorn umfallen, wenn du zu weit zurückgingest. Um dich stehend zu halten, müsstest du deine Beine gestreckt und in der Senkrechten halten, während du deinen Oberkörper wegen der Rückwärtsbewegung so weit wie möglich nach vorn zu beugen hättest. Auf diese Weise wärest du, ohne dass an deiner Hüfte ein Seil angebracht werden müsste, gezwungen, deinen Arsch extrem herauszustrecken. Denn tätest du dies nicht, würdest du unweigerlich nach vorn kippen und schwebend allein an dem von deinen gefesselten Händen nach oben führenden Seil hängen. Und das wirst du vermeiden wollen.“ Laura schwieg. „Hast du das alles verstanden?“
„Ja, ich habe verstanden“, sagte Laura. „Und genau so wirst du mich jetzt fesseln?“ Stefan wandte sich Karolin zu. „Soll ich sie jetzt so fesseln?“ „Das sollst du“, keuchte Karolin, die bereits seit geraumer Zeit hart gestreckt dastand. „Fessle sie genau so. Und dann machst du mich endlich los.“
Als Stefan begann, das Seil in der beschriebenen Weise anzubringen, war Karolin jedoch noch nicht klar, dass, weil ihre Füße als Befestigungspunkt dienen sollten, sie für den gesamten Zeitraum der Fesselung Lauras ebenfalls unverändert gefesselt bleiben müsste und allernächste Zeugin der Behandlung sein würde, die Stefan dann Lauras Arsch zukommen lassen würde. Um Karolin nicht unnötig zu beunruhigen, sagte er deshalb nichts. Nachdem er das Seil flach über den Boden zu Karolins Füßen hin gelegt und es dort durch eine Schlaufe hindurchgeführt hatte, zog er es straff. Laura tastete ihre weit auseinandergezwungenen Füße rückwärts und Stefan zog weiter, so dass Laura sich selber tatsächlich mehr und mehr in eine Haltung versetzte, bei der sie ihren Arsch aufs äußerste hinausstreckte. Mit Mühe konnte sie sich noch stehend halten, als Stefan das straff gezurrte Seil schließlich an Karolins Füßen verknotete. Ihren Oberkörper mit den streng zwischen den Schulterblättern gefesselten Händen konnte sie nur schräg nach vorn halten.
Als Stefan einen Schritt zurücktrat, um sich das Ergebnis der Fesselung zu betrachten, stieg seine Erregung sprunghaft an. Karolin, die ihre Hoffnung auf baldige Befreiung bis auf weiteres begraben sah, wusste, dass Laura jetzt hinreichend vorbereitet war. Und sie wusste auch, dass Stefan in wenigen Augenblicken seine Beherrschung ablegen und sich Laura hart und ausdauernd vornehmen würde. Laura ihrerseits war aufgrund der extrem demütigenden Position, in die man ihren Körper gezwungen hatte, und in Erwartung der folgenden Behandlung, der sie jetzt wehrlos ausgesetzt war, bereits aufs äußerste erregt.

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