Nicole

Nicole war mal wieder alleine zu Hause, ihr Mann war wieder für 6 Monate auf Geschäftsreise in Südamerika.
Aber eigentlich war es auch egal ob er zu Hause war oder nicht. Das Einzige, was sie an ihm noch reizte und warum sie bei ihm blieb, waren die gemeinsamen Kinder und das Geld, was er mit nach Hause brachte. Sex wie früher, das früher ein wahres Höllenfeuer in ihr entfachte hatten sie schon seit ewigen Zeiten nicht mehr gehabt. Wie überhaupt hatten sie seit knapp 2 Jahren so gut wie nicht mehr miteinander geschlafen und wenn, dann war es mehr oder weniger immer dasselbe. Ein kurzer Stoß von hinten und sobald er zu seinem Orgasmus gekommen war, drehte er sich auf die Seite und schlief ein.
Nicole war dann wieder mit ihren Wünschen und Träumen alleine.

In der vergangenen Zeit hatte sich zwar diverses Sexspielzeug angeschafft, aber es war nicht die Erfüllung. Vor allem vermisste sie immer wieder das Gefühl, begehrt zu sein.
Seit einiger Zeit hatte Nicole eine ganz neue Leidenschaft an sich entdeckt, sie war eher zu Zufall in Foren geraten, in denen es um das Fesseln ging. Sie hatte viel gechattet und sich mit allen möglichen Frauen und Männern unterhalten. Wenn deren Angaben stimmten. Nach und nach hatte sie festgestellt, dass sie eine ausgesprochen devote Neigung hatte. Sie hatte auch festgestellt, dass sie auch Lust empfinden konnte, wenn sie gefesselt war. War sie nun pervers? Oder war es normal?
War diese Art von Sex alltagstauglich oder war es nur was für einige wenige Spinner/innen? Darüber war sie sich noch längst nicht im klaren.

Bisher waren es ja nur „Trockenübungen“ gewesen die sie durchführte, in dem sie sich selbst fesselte.
Aber es war nicht die Erfüllung…
Die Gewissheit, sie könnte sich jederzeit auch selbst befreien, minderte den Spaß auf ein Minimum.

Und da las sie nun in den Foren Geschichten, in denen Gleichgesinnte ihre Träume und Fantasien ins Netz stellten. Die gleichen Wünsche und Träume hatten wie sie.
Frauen, die sich gerne fesseln ließen. Und es genossen, gefesselt von den Männern begehrt zu werden.
Männer, die gerne Frauen fesselten. Und denen es Spaß machte, den Frauen zu zeigen, wie begehrenswert sie doch sind.

Nicole wollte sich jetzt nicht mehr nur selbst fesseln: Sie wollte gefesselt werden. Vielleicht sogar realen richtig geilen Sex. Sie wollte wissen, ob es ihr Spaß machen würde, auch einmal real gefesselt zu werden und jemanden ausgeliefert zu sein.

All diese Fragen spukten in ihrem Kopf herum. Sie hatte über das Internet eine sympathischen Mann kennen gelernt und auch schon häufig mit ihm telefoniert. Jochen, knapp 50 Jahre alt, aber noch sehr aktiv.

Heute sollte es soweit sein, sie würden sich treffen, erst einmal nur zum kennen lernen und wenn er wirklich so sympathisch sein sollte wie er am Telefon gewirkt hatte, dann würde sie mit ihm sicher weitergehen und auch ihr erstes reales Erlebnis haben wollen. Das nahm sie sich fest vor.
Nicole hatte sich auch eine Maniküre und Pediküre gegönnt. Sie wusste ja, dass Jochen auf gepflegte Hände und Füße stand. Sie hatte sich eine neuen Lederminirock gekauft und auch Nahtstrümpfe mit Strapsen und Pumps angezogen. Nur, um ihm wirklich zugefallen.
Auch hatte sie sich noch einmal frisch rasiert, was ihr wie jedes Mal eine Gänsehaut machte.

Pünktlich war Nicole bei ihrem Treffpunkt in einem renommierten Restaurant. Als sie das Restaurant betrat, sah sie ihn und seine Erscheinung, wie er da saß, macht sie atemlos, er sah noch viel besser aus, als auf den Fotos die sie von ihm hatte.

Seine Erscheinung war einfach perfekt, er trug ein Sakko von Camel active, ein Hemd und einen Schlips im gleichen Farbton.
Als er Nicole erblickte stand er sofort auf ging auf sie zu und überreichte ihr, formvollendet eine rote Rose, nahm ihre Hand und deutete einen Handkuss an. Ganz so, wie sie es in vielen Filmen gesehen hatte. Und doch, sie genoss es.

“Schön, dich endlich persönlich kennen zu lernen“ hofierte er „und ich muss dir sagen, Nicole, du siehst in natura noch viel besser aus als auf den Fotos die ich von dir kenne“

Innerlich begann sie bei seiner sonoren Stimme zu schmelzen, äußerlich aber sagte sie:

“Danke, Jochen“

Er führte Nicole zum Tisch. Sie spürte sofort, dass sie Vertrauen zu ihm haben konnte und auch hatte. Er fragte sie nach ihren persönlichen Verhältnissen und berichtete auch von seinem leben ausführlich. Sie erfuhr, dass auch er verheiratet war und eine Frau hatte, die sich von ihm nicht mehr fesseln ließ. Und er eigentlich auch unglücklich sei.
Und beide fragten sich, wer auf dieser Welt überhaupt richtig glücklich war.

Der Abend war wie im Flug vergangen. Es war schon nach Mitternacht. Als die Kellnerin das Dessert servierte, fiel Jochen die Serviette auf den Boden und er bückte sich, um sie wieder aufzuheben.
Plötzlich merkte sie, wie er ihr mit der Hand langsam an den Beinen heraufwanderte, sofort spreizte sie leicht ihre Beine um ihm seine „Arbeit“ zu erleichtern. Er fuhr mit der Hand immer weiter die Beine entlang bis er zu ihrem Lustzentrum kam. Er erhob sich wieder und schaute sie viel sagend an. Dann kam die Frage, auf die sie sehnsüchtig gewartet hatte.

“Gehen wir noch auf mein Hotelzimmer?“ fragte er sie unverblümt.

Doch sie spürte auf einmal, dass sie noch nicht so weit war. Und da sie sich vorstellen konnte, was sich dort abspielen musste, zögerte sie mit ihrer Antwort nicht.

“Tut mir leid! Ich muss morgen früh heraus“ log sie. Hitze stieg n ihren Kopf.

Seine Enttäuschung war ihm deutlich im Gesicht abzulesen. Aber er blieb hartnäckig.

“Aber hast Du vielleicht später abends Zeit für uns?“

“Lass uns telefonieren“ wich Nicole aus.

Sie musste doch das alles erst verarbeiten. Auch, wenn sie sich es so sehr wünschte, von ihm gefesselt zu werden. Auf einmal ging es ihr doch zu schnell. So, wie es in den Geschichten passierte, die sie bei bond-age las, konnte es real gar nicht ablaufen. Auf einmal wirkte für sie alles so konstruiert.

“Lass uns zahlen“ meinte Nicole, in ihrer Handtasche kramend.

“Warte! Ich mach das schon“ wehrte er ab.

Nicole sah, wie Jochen mit zitternden Händen seine VISA- Card herausholte. Sieh an. Auch er zitterte. War er genauso aufgeregt wie sie.

“Ich bestell Dir ein Taxi, okay?“ meinte Jochen zum Abschied.

Drei Minuten später fuhr sie schon vor. Eine flüchtige Umarmung. Ein letzter Blick.

Im Taxi ärgerte sich Nicole über sich selbst. Sie war so nahe an dem Erlebnis, dass sie sich so sehnlichst gewünscht hatte. Und hatte gekniffen. Hoffentlich hatte sie ihn nun nicht verschreckt.

Aber, wenn er ein wirklicher Gentleman war, konnte er warten. Bis sie so weit war!

Wie froh war Nicole, als sie ihn noch in derselben Nacht im Chat traf. Er nahm ihr den Rückzieher also nicht übel? Der Traffic nahm kein Ende. Obwohl sie sich den ganzen Abend gesehnen hatten, gab es noch so viel Unausgesprochenes.
Gleich schlug sie ihm ein zweites Treffen vor. Schon am nächsten Abend. Sie konnte es nun doch nicht erwarten, von ihm gefesselt zu werden. Er billigte ein. Sie atmete erleichtert tief durch und ging zu Bett.
Träumte davon, von ihm entführt zu werden. Um dann von ihm verführt zu werden…
Was für ein Traum?

Der nächste Tag wollte einfach nicht vergehen. Sekunden wurden zu Minuten, Minuten zu Stunden. Immer wieder stand sie vor dem Spiegel. In Gedanken malte sie sich schon den Ablauf des Abends aus. Nicole ahnte, was alles passieren würde. Sie wird sich in seine Gewalt begeben. Und brauchte doch keine Angst zu haben.
Immer und immer wieder hatte sie seine Geschichten gelesen. In denen er liebevoll und manchmal auch schön brutal mit seinen gefesselten Opfern umging. Nicole inspirierte das, auch Geschichten über ihre Träume zu schreiben und ins Netz zu stellen. Also wusste auch er, was ihr gefiel. Eigentlich konnte nichts schief gehen.

Dann war es endlich so weit. Jochen klingelte pünktlich um 20 Uhr an ihrer Wohnungstür. Da Nicole vor Aufregung schon fast dahinter stand, öffnete sie sofort. Sie hatte sich wider seinem Wunsch entsprechend gekleidet, sie trug einen kurzen Rock, eine weiße Bluse, Seidenstrümpfe mit Naht und hochhackige Pumps. Auch trug sie wunschgemäß schwarze Unterwäsche.

Er begrüßte Sie mit einem Kuss auf die Wange, seine Hände aber strichen ihr an den Beinen entlang. An den Strapsen machte er halt. Offensichtlich kontrollierte er, ob sie auch diesmal Strümpfe trug. Dass sie den BH nicht weggelassen hatte, sah man durch die dünne Bluse sofort.
Anerkennend schaute er ihr in die Augen und sie gingen ins Wohnzimmer. Nicole hatte alles vorbereitet. Kerzenschein, zwei exklusive Teetassen, ein Samowar, dezente Musik von Eros Ramazotti.
Verlegen setzte er sich ihr schräg gegenüber. Sie spürte seine verlangenden Blicke an ihrem Körper. Sie genoss es. Sie wurde begehrt. Das tat gut für ihr Selbstvertrauen.
Wieder redeten sie viel. Nicht immer war sie mit ihren Gedanken beim Thema. Immer wieder fragte sie sich, wann er sei wohl fesseln würde.

Doch dann kam endlich der Moment, auf den sie so lange gewartet hatte. Langsam holte Jochen ein Seil aus seiner Tasche.

“Du bist bereit und willst du es wirklich?“ fragte er Nicole sicherheitshalber noch einmal.
„Noch kannst du es entscheiden. Wenn es dir lieber ist, können wir noch warten und ich fessele dich das nächste Mal. Wir haben alle Zeit der Welt, du musst dich zu nichts gedrängt fühlen“

Seine Worte waren so beruhigend, dass sie ihn einfach nicht noch einmal enttäuschen wollte. Ihr schossen alle Gedanken wieder durch den Kopf, die sie sich die letzten Monate, Wochen und Tage gemacht hatte. Sie war entschlossen, ja sie wollte ihr Leben jetzt und hier neu beginnen und ja sie wollte mit Jochen hier und jetzt mit der realen Umsetzung beginnen. Sie war heiß und wollte endlich nicht nur durch sich selbst uu einem Orgasmus kommen, sie wollte es jetzt.

Nicole hatte einen Kloß im Hals und nickte nur stumm.

Er bat sie, sich hinzustellen und er legte ihr eine Augenbinde um. Nun war Nicole blind und konnte nur noch fühlen. Was bei ihr sofort ein Kribbeln im Bauch verursachte. Gleichzeitig merkte sie, dass auch ihre Brüste zu reagieren begannen.

Jochen führte Sie in ihr Schlafzimmer und legte sie auf das große Messingbett. Er war dabei, eine eigentlich fremde Frau zu fesseln und zu verführen. Klar hatte er Erfahrung, aber bisher hatte er nur mit seiner eigenen Frau seine Fesselphantasien ausleben können.
Das machte ihn auf der einen Seite stolz. Aber er hatte auch Angst. Angst, etwas falsch zu machen und sie vielleicht zu überfordern. Er musste behutsam vorgehen. Um, das sich entwickelnde Vertrauen zu rechtfertigen und auch weiter auszubauen. Er musste sie aber langsam heranführen, er wollte und musste ihre Neugier nutzen. Dabei hatten Sie alle Zeit der Welt, er wusste, wenn er zu schnell machen würde, könnte ihre Lust allzu leicht in Frust umschlagen und dass wollte er auf keinen Fall.

Er breitete ihre Arme aus und band sie mit einem Seil über dem Kopf zusammen. Dann spreizte er ihre Beine und befestigte diese mit zwei weiteren Seilen an das Gestell.

Vorsichtig öffnete er die Knöpfe ihrer Bluse. Lautlos fiel die schützende Hülle zur Seite. Ihre Brüste waren jetzt nur noch durch den Halbschalen- BH vor seinen Blicken geschützt.

Nachdem er ihr auch die Schuhe von den Füßen gestreift hatte, begann er Nicole zu massieren, zuerst ihre Schultern, ihre Brüste, weiter ihren Bauch bis hin zu ihrem Lustzentrum. Dann an den Oberschenkeln, Waden und Füßen. Kein Körperteil ließ er aus. Seine Bemühungen wurden von ihr mit einem wohligen Schnurren begleitet.
Behutsam streichelte und knetete er ihre Brüste, knabberte an ihren Nippeln die schon steil empor ragten. Er küsste und leckte sich immer weiter in Richtung ihres Nabels und weiter zu ihrem Lustzentrum vor.
Seine Hand tastete sich weiter unter ihrem Rock vor. Mit dem Mittelfinger fuhr er dann ihren Slip entlang. Es war ihr peinlich, dass er so problemlos feststellen konnte, dass sie schon mehr als feucht war.

Jetzt wollte er auch wissen wie sie schmeckte. Er kniete sich zwischen ihre gespreizten Beine und umkreiste mit der Zunge ihre Klitoris, leckte ihr immer wieder durch ihre Spalte.
Köstlich süß und doch ein wenig salzig, sie schmeckte nach Frau und je mehr er sie bearbeitete umso geiler wurde Nicole.
Es dauerte nicht lange und Nicole kam ihrem ersten Orgasmus näher. Aber dass würde er ihr noch nicht gönnen, dafür würde später noch Zeit genug sein. So zärtlich wie er begonnen hatte, so brutal hörte er jetzt auf.

Jochen zog sich zurück und sagte ihr. „Jetzt noch nicht, Nicole!“

“Bitte! Nicht aufhören!“ Nicole bäumte sich auf, zerrte an ihren Fesselungen.

Doch er zog sich zurück und ließ sie mit ihren Gedanken und Wünschen alleine. Verzweifelt warf sie den Kopf hin und her, konnte aber nicht sehen.
Jochen verhielt sich ganz ruhig und betrachtete sein sich windendes Opfer. Dann schlich nach einer Weile aus dem Schlafzimmer heraus.
Das hätte ich auch nicht mehr lange ausgehalten, denn sein kleiner Freund hatte in seiner Hose so gut wie keinen Platz mehr.

Jochen war ungeheuer erregt und hätte sie am liebsten sofort genommen. Doch er wollte das am ersten Abend nicht. Noch nicht!
Er musste sich genau überlegen, wie weit er heute gehen wollte. Aus ihren Geschichten wusste er, dass sie sich Dinge wünschte, die er nie mit einer Frau machen würde.
Aber er wollte sie nicht überfordern. Nicole sollte sich erst einmal an die Opferrolle gewöhnen. Sie sollte spüren und vielleicht auch genießen, wie es ist, die Verantwortung für sich jemand anders übertragen zu haben. Ihm!

Doch Nicole war verzweifelt. Warum ließ er sie dann nun alleine? Wo war er hingegangen?
Sie konnte nichts sehen und sie hörte auch nichts obwohl sie sich sehr bemühte. Bei ihren vielen Mails hatte sie mitbekommen, dass er hauptsächlich Freude daran hatte, seine Partnerin zu fesseln und zu liebkosen. Und nun ließ er sie hier allein liegen. Er hatte doch ihre Geschichten gelesen?

Es dauerte eine Ewigkeit für sie, bis Jochen wieder zurück in Schlafzimmer kam. Langsam löste er ihre Fesseln und nahm ihr die Augenbinde ab.
Verständnislos sah sie ihn an. Begehrte es sie doch nicht?

“Sehen wir uns morgen wieder?“ fragte er sie.

Nicole nickte heftig.

Dann gab er ihr einen flüchtigen Kuss auf die Stirn und verließ er wortlos ihre Wohnung.
Nicole lag auf dem Bett und starrte an die Decke. Er hatte ihre Wehrlosigkeit nicht ausgenutzt. Er hätte sonst was mit ihr machen können. Tat es aber nicht.
Nicole wusste nun wirklich, ihm konnte sie vertrauen.

Schon saß sie wieder am PC. Im Chat. Doch er war nicht da….

Unter der Dusche ließ Jochen noch einmal den letzten Abend Revue passieren. Hatte er was falsch gemacht? Was würde sie heute von ihm erwarten? Er kam aus dem grübeln nicht mehr heraus. Die Stadtwerke werden es ihm danken. So lange hatte er bestimmt noch nie geduscht.
Nur im Bademantel bekleidet setzte sich Jochen vor seinen PC und blieb auch gleich auf seiner Startseite. Zack! Hinein in den Chat. Nicole war schon da! Aber einige andere auch. Also konnten sie sich nur flüsternd unterhalten.
Wiedergab es viel auszutauschen. Über Rollenspiele. Was das für einen Spaß machen müsste. Ein Einbruch zum Beispiel….

“Ich will es! Jetzt!“ waren ihre letzten Worte. Dann verließ Nicole plötzlich den Chat.
Wie versteinert sah Jochen auf seinen Bildschirm. Wie jetzt? Um 2.00 Uhr nachts?
Was hatte Nicole vor?

Mit rasendem Puls und feuchten Händen tastete sich Nicole durch den dunklen Flur. So aufregend hatte sie sich das vorher nicht vorgestellt, bei Jochen einzubrechen.

Da passiert es! ”Huh!” Unvermittelt fährt sie jemand aus dem Dunkeln an. Sie zuckt zusammen und ist einem Moment vor Schreck wie gelähmt. Dann geht alles ganz schnell: Der Angreifer reißt ihr den Mantel vom Leib, drängt sie ins Schlafzimmer und wirft sie auf das Bett.

Ein paar Augenblicke später ist sie ihrer Stiefel entledigt, mit einen Tuch geknebelt, an Händen und Füßen gefesselt und zu einem sauberen Hogtie verschnürt. Sie hatte es ihm durch ihre nur halbherzige Gegenwehr auch leicht gemacht.
Aber wenn sie ehrlich zu sich selbst war – sie hätte auch im “Ernstfall” keinerlei Chancen gehabt…und obwohl sie wusste, was kommen würde, war es doch sehr ein wenig beängstigend.
Jochen hatte sich wirklich Mühe gegeben, das ganze Szenario sehr realistisch zu gestalten…

Nun war sie ja gespannt, wie er reagieren würde, wer ihn um diese nachtschlafende Zeit noch „besuchen“ wollte. Nachdem er den Schalter der Nachttischlampe gefunden hatte, traf ihn fast der Schlag.
Nicole!?

Er musste sich hinsetzen. Was sollte denn das nun? Sie schaute ihn mit ihren treuen Augen fragend an. Für ihn gab es nur eine logische Erklärung. Sie wollte es so.
Sie spielte ihr Spiel mit ihm und hatte ihm den Fehdehandschuh zugeworfen. Also spielte er jetzt mit. Und zwar wieder nach seinen Regeln.
Betont lässig streifte er sich den Bademantel ab. Sein kleiner Freund stand wie eine Eins. Kein Wunder bei dem Anblick von Nicole.

Da liegt sie nun, gefesselt und geknebelt. Mit total verrutschten Klamotten, die so ziemlich jeden Einblick gewähren und erwartete ihr weiteres Schicksal…
Diesem Mann, denn sie ja kaum kannte, völlig hilflos ausgeliefert zu sein, löste ein Kribbeln vom Scheitel bis in die Fußspitzen in ihr aus.
Provokatorisch stellte er sich neben sie.

“Jetzt bist Du dran, mein Täubchen!“ drohte er ihr und musste ein Lächeln unterdrücken.

Verschämt blickt sie zur Seite.
Dann zündete er ein paar Kerzen an und legte softige Hits von „Genesis“ in den Wechsler.
“Entangled“ säuselte leise aus den Boxen. Es wurde zusehend gemütlicher. Den Titel kannte sie sogar. Sang da nicht Phil Collins?
Vorsichtig nahm er ihr den Knebel ab.

“Was machst Du denn hier?“

“Ich möchte, dass wir uns ganz nah sind“ flüstere sie

Er wurde rot. Was für ein Angebot? Der blanke Wahnsinn. Aber wollte er das auch?

Fesseln und gefesselt werden ist das eine. Die körperliche Vereinigung von Mann und Frau das andere. Beides zusammen! Das war eigentlich das Höchste auf Erden! Es gab wirklich nichts Schöneres.
Doch eine Frau gleich in der ersten oder zweiten Nacht zu nehmen widersprach eigentlich seinen Prinzipien. Er wollte den Frauen vorher das Gefühl geben, dass sie für ihn nicht nur ein Sexobjekt sind. Sondern das er auch was für sie empfindet. Und das kann man am Anfang einer Beziehung noch nicht. Und nun dieses Angebot!

Jochen konnte Nicole auf keinen Fall so liegen lassen. Ihm fehlte die Vorstellung, dass sie bei einem Hogtie was empfinden konnte.
Langsam beugte er sich über sie, um sie zunächst von dieser strengen Fesselung zu befreien. Erst jetzt fiel ihm auch der Duft ihres betörenden Parfüms auf.
Oh, Mann! Das wirkte schon mehr als stimulierend. Wie sollte er da einen klaren Kopf behalten?

Nicole hatte fasst alle Waffen einer Frau zum Einsatz gebracht. Hatte er so überzeugend auf sie gewirkt?

Sie atmete hörbar erleichtert auf, als der Hogtie gelöst war und sie sich lang ausstrecken konnte.
Als nächstes zog er sie aus. Mit zitternden Händen öffnete er den Reißverschluss ihres Rockes. Behutsam zog er ihr den Rock herunter. Sie lies es widerstandslos mit sich geschehen.

Das war das Zeichen für ihn, dass er auch ihre Fesseln lösen konnte. Und das sie sich auch nicht wehren würde, wenn er sie in einer bequemeren Stellung fesseln würde.
Also löste er die Fesseln an ihren Beinen.

Beim Lösen der Fesseln an den Händen spürte sie seinen Blick auf ihre gepflegten Hände.
Doch schon drehte er sie sich auf den Rücken und schaute sie liebevoll an.

Während er sich über sie kniete und sie sich von ihm ihre schwarze Bluse ausziehen lies, fuhr er mit seinen Fingerspitzen sanft über ihre nackte Haut. Dann fuhr er mit seinen Fingern an den Trägern ihres BH’s zu ihren Schultern. Von dort die Oberarme entlang bis zu ihren Handgelenken. Diese ergriff er und legte sie oberhalb ihres Kopfes über Kreuz zusammen. Dabei umklammerte er sie fest, was sie mit einem tiefem Atemzug und leisen Schnurren quittierte. Schon das erregte ihn ohne Ende. Sein kleiner Freund war bereits der Explosion nahe. Denn Nicole signalisierte ihm damit ihre Zustimmung.

Er griff nach einem der Seile und fuhr mit dem Seilende leicht über die Innenseiten ihrer Oberarme. Ihr Atem wurde heftiger, sie begann sich zu rekeln und schnurrte wieder leise.
Tatsächlich, sie wollte wieder gefesselt werden. Es war so irre. Als er ihr die Handgelenke über Kreuz zusammenband und an den Gitterstäben des Bettes fixierte, konnte er seinen kleinen Freund nur noch mühsam zum Stillstand bringen.
Als ihre Hände gefesselt waren, fuhr er mit meinen Fingerspitzen wieder ganz zärtlich an den Innenseiten der Unter- und Oberarme zurück zu ihren Schultern und ihrem Hals.
Dann ganz behutsam an ihrem BH vorbei über ihren Bauch bis hin zum Saum ihrer Strumpfhose.

Seine Hände ließ er leicht über ihre Oberschenkel und Knie bis hin zu den Knöcheln gleiten. Dann wieder in umgekehrter Richtung, wobei er den Druck ein wenig erhöhte.
Und wieder zurück bis zu den Knöcheln.
Während er noch über ihre Knie strich, griff er bereits zu einem weiteren Seil und schlang es um ihr rechtes Fußgelenk. Zwei, dreimal, um es dann am äußeren Bettpfosten festzubinden.
Während er anschließend auch ihren rechten Fuß am gegenüberliegenden Bettpfosten band, konnte er sich den sich bietenden Anblick kaum lösen.

Da lag sie. Gefesselt. Er legte sich neben sie und schaute ihr in ihre Augen. Wieder dieser Blick. Vorsichtig näherte er sich ihrem Gesicht, küsste sie auf die Stirn und auf ihr Näschen. Schon umspielte er ihr Ohrläppchen vorsichtig mit der Zunge und biss ganz zärtlich hinein. Dann ging es weiter am Hals entlang. Er merkte, dass sie sich wohl fühlte. Ihre Hände, die so über Kreuz gefesselt einfach wunderschön aussahen, wollte er als nächstes liebkosen. Nacheinander lutschte er jeden einzelnen Finger ab.

„Mmmmhhhhhhh“ stöhnte sie leise vor sich hin. Wieder näherte er sich ihrem Gesicht, ihrem Mund.

“Möchtest Du heute Nacht meine Herzdame sein“ hauchte er ihr ins Ohr.
Nicole durchfuhr ein warmer Schauer und sie beantwortete seine Frage mit einem kurzen Zungenkuss. Den er natürlich sofort, aber viel länger und inniger zurückgab. Also hatte sie ihn rumgekriegt.
Wieder und immer wieder suchten sich ihre Lippen und Zungen. Jochen war dabei natürlich klar im Vorteil, denn Nicoles Bewegungsspielraum war durch ihre Fesselung sehr eingegrenzt.
Während sie sich küssten, begann er nun, ihren Körper an den Stellen zu streicheln, die gerade in seiner Reichweite waren. Zärtlich fuhr er mit seinen Händen von ihren Schultern zu ihren Brüsten. Schob seine Finger dabei nun auch unter ihren BH. Wohlwollend nahm er zur Kenntnis, dass ihre Knospen waren schon vor seiner ersten Berührung steif waren.

Nun begann sie auch, sich leicht zu bewegen. Je länger er mit seinen Fingern an ihren Brustwarzen spielte, je heftiger wurde auch ihr Atem. Erst nach einer ganzen Weile hielt er inne.
Er führte seine Zunge aus ihrem Mund über das Kinn bis zu ihrem Hals. Dabei kniete er sich hin, um dann mit meiner Zunge bis zu ihrem BH zu kommen. Die BH- Schalen zog er sanft bei Seite, um nun mit seiner Zunge abwechseln ihre Brustwarzen zu umspielen.
Es war unüberhörbar, dass er hiermit eines ihrer Lustzentren erreicht hatte.

Also hielt er kurz inne, kniete sich über sie, um besser an ihre Brüste zu gelangen. Vorher hob er sie jedoch an, um an ihren Verschluss zu gelangen. Zack! Hm! Nun hing ihr BH im Weg. Egal.

Langsam beugte er sich wieder über sie, berührte mit seinen Lippen leicht ihre kleinen harten Nippel und lutschte genussvoll an ihnen, biss im ständigen Wechsel in beide zärtlich hinein. Seine Hände gehen derweil auf Wanderschaft erkunden die empfindlichen Seiten ihres Brustkorbs. Sie kicherte unterdrückt. Wieder lies er seine Fingerspitzen sanft über ihre Rippen gleiten, bis hoch in ihre schutzlosen Achselhöhlen und wieder runter bis zur Hüfte. Dabei zuckte sie mehrmals, versucht sich diesmal zusammenzureißen.

Dann hielt er inne, stieg von ihr herunter und legte sich neben ihre Beine. Mit dem Zeigefinger strich ich sanft über ihren Bauch, den Oberschenkeln und Knien entlang bis zu ihren Zehen.
Schön, dieser Anblick. Die schwarzen Strumpfhosen umgaben ihre Füße wie eine zweite Haut, ihre rot lackierten Fußnägel schimmerten leicht hindurch.

Sie spürte nun eine Salve von Küssen auf ihren bestrumpften Beinen. Von den Zehen an, über die Knie und den Oberschenkeln bis hin zu ihrem intimsten Körperteil. Er musste nun feststellen, dass es dort schon feucht war. Mit seiner Nase rieb er nun durch ihren Slip und die Strumpfhosen an ihrer Klitoris. Erst nur leicht, doch dann den Druck immer weiter erhöhend. Dabei atmete er bereits den Duft von Frau ein.
Nicoles Bewegungen wurden zusehend heftiger, ihr Atem unruhiger.

Nun musste er schnell handeln. Er legte sich zwischen ihre gespreizten Beine und zerriss mit seinen Zähnen die Strumpfhose vor ihrem Schamhügel. Nun brauchte er nur noch ihren Tanga beiseite schieben und er war am Ziel.
Zuerst rieb er weiter mit seiner Nase an ihren Schamlippen. Doch schon kurz danach suchte sich seine Zunge ihren Weg zu ihrer Klitoris. Mit seinen Fingern drückte ich dabei ihre Schamlippen ganz leicht auseinander und ließ nun ihren Kitzler auf seiner Zunge tanzen.
Nicole war bereits außer sich, wand sich, stöhnte. Erst leise. Dann immer lauter.
Um ihre Lust weiter zu steigern berührte er mit einem seiner Zeigefinger den Eingang ihrer Vagina. Volltreffer! Ihr Körper begann zu beben. Ganz leicht und auch ohne auf Widerstand zu stoßen, steckte er seinen Zeigefinger dann leicht hinein.
Nicole war außer sich und fing an lustvoll zu schreien.

Nun war es soweit Er rappelte sich hoch, legte sich auf ihren bebenden Körper. Alles war so gut vorbereitet, dass sein kleiner Freund mühelos sein Ziel fand. Er spürte die Wärme und Feuchte ihrer Vagina und bahnte sich ganz langsam seinen Weg. Nun stöhnte Nicole erst richtig wollüstig auf. Langsam schob sich sein kleiner Freund mit dosierten Rein- und Raus- Bewegungen immer weiter in sie hinein. Doch kaum war er richtig drin, ergoss sich auch schon der heiße Quell.
Nicole quiekte, ihr Körper bäumte sich noch mal auf, verharrte kurz und fiel dann erschöpft in sich zusammen.

Zufrieden blieben beide noch eine Weile so liegen, bevor er sie von ihren Fesseln befreite.
Sanft schmiegte sie sich an ihn. Während er ihr den Nacken kraulte und ihre Wangen streichelte genoss er es, ihre nackte Haut und ihre Strumpfhosen an seinem Körper zu fühlen.

Auch sie schien glücklich zu sein und an ihrer flachen Atmung erkannte er schon nach kurzer Zeit, dass sie längst eingeschlafen sein musste.

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