Reise ins Ungewisse Teil 3

Verena war so sehr auf ihr Opfer fixiert, dass sie gar nicht bemerkte, wie Horst langsam aufstand und zu dem Wagen mit den Geräten ging, ohne sie dabei jedoch aus den Augen zu lassen.

Verena war nun ganz nahe an ihr Opfer herangetreten, immer noch höchst interessiert und wie etwas gelangweilt das Gesicht mit den geschlossenen Augen zu fixieren, das leicht geneigt, erwartungsvoll, hingegeben, ja – ein Lächeln trug. Horst war zufrieden – die Dinge entwickelten sich wie gehabt.

Wie um ein altes Ritual zu vollziehen, nahm sich Verena die Zeit, die ledernen Fesseln, die Hände und Füße am Kreuz hielten, langsam und aufreizend noch einmal fest zu ziehen, Obwohl das eigentlich gar nicht wirklich notwendig gewesen wäre.

Aber es vermittelte ihr den ersten Kontakt zu ihrem Opfer, wie zufällig streifte dabei auch ihr Körper den der Gefangenen, die sich, mit immer noch geschlossenen Augen, jeder ihrer Bewegungen nach reckte, ja fast schnurrte vor aufsteigender Lust. Ihr leises geflüstertes

„Bitte… fangt an!“

aber wurde mit einem bestimmten, kurzen „PSSST!“ unterbrochen. Verena zog ein schwarzes Tuch aus der Tasche und band es ihr sanft um den Kopf.

„Kannst die Augen ruhig aufmachen… aber… sei still, ja? Horst will es so… kein Wort!“

Horst nahm aus einer Kiste mit verschiedensten „Dingen“, die auf dem Rollwagen stand neben den wie Silber glänzenden Instrumenten, die Verena so liebte, ein Stück rote Kreide, trat einen Schritt zurück und begann, mit geradezu feierlichen, gemessenem Gang eine Kreislinie auf den bloßen Betonboden zu ziehen.

Dann trat er hinter Verena, fasste ihr sanft auf die Schulter und flüsterte ihr ins Ohr

„Nachher, wenn Du hier fertig bist… gehörst Du mir!“.

Dann ging er zur Tür, nebenbei das Haustelefon zückend und eine leise Anweisung erteilend.

Verena aber war nun vollends in Fahrt. Sie wusste nun, dass sie belohnt werden würde – von Horst persönlich belohnt.

„So. Fangen wir an! Wie heißt Du?“

Ihre Stimme war plötzlich hart und fordernd, eine Ohrfeige knallte rechts und links auf das erschrockene Gesicht, der Kopf wurde einmal hin- und her geschleudert, ein spitzer Schrei, als die schöne Gefangene aus ihren romantischen Träumen geweckt wurde.

Um ihr gar keine Zeit zu geben, sich wieder zu fangen, zog ihr Verena, direkt vor ihr stehend, mit ihren lederbewerten Knien einen kurzen, aber sehr wirksamen Tritt zwischen die Beine, gefolgt von einem erneuten Schlag ins Gesicht.

Die Gefangene begann, zu sabbern, zu wimmern, versuchte, mit unter dem Tuch panisch weit aufgerissenen Augen, den Schlägen zu entgehen, wollte in einem Reflex, der natürlich von den Fesseln jäh unterbrochen wurde, die Augenbinde abreißen, wand sich in ihren Fesseln, schrie und zerrte – natürlich vergeblich.

Verena trat neben sie und zog den Kopf an den Haaren weit nach hinten.

„Wie heißt Du!“.

Die Gefangene schluckte, Tränen rannten über ihr geschundenes Gesicht. Ganz leise, bittend kam die Antwort.

„Jasmin“. „Wie weiter?“ „Hasselbach“.

Verena trat einen Schritt zurück und betrachtete ihr Werk. Inzwischen waren auch die beiden Ledertypen wieder hereingekommen, von Horst benachrichtigt, und hatten sich grinsend an den Kreisrand gestellt.

Einer von ihnen zückte eine Digicam, eher ein hochwertiges Hightech Gerät, und zoomte auf den Kopf von Jasmin, fing ihr hechelndes, gehetztes Atmen auf, ihre geschwollenen Lippen, aus denen immer noch der Speichel ran.

Verena war es sehr zufrieden.

„Gut, du kooperierst also.. Du sollst aber trotzdem wissen, was dir alles passieren kann, wenn sich das ändern sollte.“

Mit einem schnellen Handgriff riss sie ihr das Tuch von den Augen. Sie sollte sehen, was ihr geschah! Da sie sich nicht sicher war, dass die Gefangene wirklich schweigen würde, und nun keine Bittworte hören wollte, nahm sie kurzerhand die Augenbinde und stopfte sie ihr in den Mund.

Ihre Gefangene war so überrascht, dass sie keinen Widerstand leistete. Als jedoch Verena vom Wagen einen dünnen Lederriemen nahm, warf sie den Kopf nach hinten. Ein erneuter Tritt zwischen die Beine jedoch ließ sie jeden Widerstand vergessen, und mit einem entschlossenen Ruck riss Verena ihren Kopf nach vorn und fixierte das Tuch mit dem Riemen.

Wieder trat sie einen Schritt zurück, betrachtete spöttisch ihre Gefangene, die sie mit nach vorn gefallenem Kopf von unten herauf ansah, mit starr geweiteten Augen. Jasmin hatte es inzwischen aufgegeben, an ihren Fesseln zu zerren, stattdessen wiegte sie wie in Trance leicht ihren Körper, soweit es möglich war.

Jasmin begann plötzlich, die Kälte im Raum zu spüren, und sich ihrer Nacktheit bewusst zu werden, als Verena ein Skalpell vom Rollwagen nahm und aufreizend langsam an einem bereitliegenden Tuch auf Schärfe prüfte.

Das Tuch, an einem Ende hoch gehalten, ließ sich mit einem leichten Schnitt in zwei Hälften zerteilen, deren eine zu Boden segelte. Mit einem Lächeln hob Verena das Stück auf und legte es zurück. Sie nahm vom Wagen eine Art Fernbedienung, und drückte einen Knopf.

Jasmin, die dieser Vorstellung mit Faszination zugesehen hatte, kam langsam in einen Zustand, in dem sie das alles nur wie von außen ansah. Ihr kam ein Bild in den Kopf, das sie einmal in einer Illustrierten gesehen hatte, eine Szene wie aus einem Spiel, eine Leder bewerte Domina vor einer nackten, an ein Kreuz gefesselten Sklavin…

In ihrem Kopf begann es zu rotieren, Bilder zuckten auf, Erinnerungen an Schmerzen durchpulsten sie. Ein leiser Brummton zog durch ihren Kopf, als die Elektromotoren an sprangen, die in dem eisernen Kreuz integriert waren, und sich langsam die Arme des X auseinander schoben.

Ihre Arme immer weiter nach oben gezogen wurden, ihre Füße langsam den Kontakt zum Boden verloren und nur noch von den breiten Lederriemen um die Fesseln gehalten werden.

„So ist es also, auf einer Streckbank zu liegen“

dachte sie noch, seltsam klar und distanziert, bevor alles mit grauem Nebel überflutet wurde und sie in eine ganz andere Welt ab glitt. Die Droge, die Verena ihr mit dem Tuch zusammen in den Mund praktiziert hatte, begann zu wirken.

Sie verlor ihr Bewusstsein ihrer selbst, sie sah nur noch Verena und fühlte ihren Körper wie getrennt von sich, ja sah die Szene wie von außen. Ihr gespreizter Körper, ihre geöffnete Scham, ihre Brüste, ihr Kopf, willenlos zur Seite gesunken.

Verena führte das Messer langsam an ihre Oberschenkel heran… und sie erwartete fast sehnsüchtig den Schmerz.
 

Ein wenig Blut soll fließen.

Da war gar kein Schmerz. Fast interessiert schaute Jasmin sich das Blut an, das auf ihrer Haut hinunter floss. Gebannt waren ihre Augen auf die Handschuh-bewerte Hand von Verena gerichtet, die das glitzernde Instrument langsam und gezielt durch ihre Haut führte und Linie auf Linie nebeneinander auf ihre Schenkel zeichnete.

Schmerz durchzuckte ihr Gesicht, die Lippen zuckten unbeherrscht, es brannte alles noch von dem harten Schlag, den Verena ihr über ihren süßen Schmollmund gezogen hatte… oder über das, was einmal ein süßer Schmollmund gewesen war.

All das nahm sie wie durch einen Schleier wahr, der zwischen sie und ihren Körper gezogen war. Ein greller Schmerz durch fuhr ihre Schultern, als sie wie im Reflex ihre Brüste nach vorne, zu Verena hinwenden wollte. Sie wollte mehr fühlen, immer mehr, nicht nur diese Schnitte, dieses sanfte Gefühl, mit dem das Blut strömte und wie im Fluss ihren Körper verließ.

Ihr Atem ging stoß weise. Sie warf sich nach vorne mit aller Macht, ihrer Peinigerin entgegen, schrie in den Knebel.

„Nimm mich! Jetzt! Bitte!!!!!“.

Alles an ihr wollte, jede Faser spannte sich an, sie schüttelte den Kopf, warf ihn herum, die einige Bewegung, die ihr geblieben war. Ein letztes Aufbäumen, ein Reißen, ein Schmerz in den Fußgelenken, wo die Lederfesseln sich in ihre Haut schnitten.

Es ging nicht, die Fesseln schnitten sich in Fuß- und Handgelenke, Verena trat einen Schritt zurück, um sich ihr Werk zu betrachten. Jasmin hatte begonnen, sich vor- und zurück zu wiegen, sie war in sich versunken, der Kopf sank nach vorne, Welle auf Welle von Schmerz und Lust durch glühten ihren schweißgebadeten Körper.

Verena trat heran, an das zuckende Bündel am Kreuz, an die Schöne, die nun zu einem wimmernden Wollen geworden war, jeder Stolz gewichen. Das ging ihr fast zu schnell, sie flüsterte ihrer Gefangenen leise ins Ohr.

„Ruhig, meine Schöne, langsam, tief und gleichmäßig ein- und ausatmen… langsam…. wir haben viel Zeit für einander, wir beiden…“

Sie drückte wie spielerisch einen Knopf auf der Fernbedienung in ihrer Hand, und mit einem leisen Summton, wie ein Insekt, schob sich das Gestell unbarmherzig weiter auseinander.

Jasmin wurde auseinander gezogen, die Fesseln schnitten sich weiter ein. Sie konnte nicht anders, sie stemmte sich dagegen. Stopp. Stille. Sie spannte die Oberarme an, ihre Brust schob sich vor, ihre offene Scham… die Augen geschlossen war sie nun ganz in ihrem Körper, spürte ihre Muskeln, ihren Atem.

Ihre Brust hob und senkte sich. Sie hob den Kopf und suchte und fand Verenas Gesicht, die Augen, die sicher und ruhig in die ihren blickten. Sie schluckte, immer noch jeden Muskel angespannt.

Die Wellen der Lust hatten sich mehr und mehr in ihrem Unterleib konzentriert, Verena schaute nach unten und sah zu ihrer Belustigung wie es auch unten herum floss, eine Mischung aus Schweiß und den Säften ihrer Lust. Jasmins Augen waren auch nach unten gewandert und flehten den schwarz glänzenden Dildo an, den Verena umgeschnallt hatte.

Verena lachte und schüttelte den Kopf. Der Zauber fiel von Jasmin ab, Schmerzen durchzuckten sie, und nun begannen auch die Schnitte zu brennen. Unentrinnbar, sie konnte weder die Schenkel entspannen noch mit der Hand über die Wunden streichen, wonach sie sich sehnte, plötzlich und schmerzhaft ihrer Lage bewusst werdend.

Verena ging zu dem Wagen, gefolgt von den bangen Blicken ihres Opfers, nahm einen länglichen schwarzen Gegenstand und öffnete die Kappe. „Ein Textmarker!?“ Für Jasmin war alles bedrohlich, aber sie bemerkte auch die Lust wieder in sich aufleben, als Verena sich nun ihrem Oberkörper näherte und begann, mit dickem roten Strich Kreise um ihre Brüste zu ziehen.

Jasmin reckte sie ihr entgegen, sie hatte kleine, fast flache Brüste, in deren Mitte, fast ohne Hof, ihre süßen kleinen Nippel steil ab standen. Verena schnippte dagegen, lachend.

„Keine Angst, ihr kommt auch noch dran, ihr kleinen vorlauten Dinger“.

Dann aber wandte, beugte sie sich vor und zog Linien – Pfeile! vom Brustansatz bis zu ihrem Lustzentrum, ohne jedoch ihre danach lechzende Scham zu berühren.

„Warte es ab… du wirst warten müssen… unsere Zuschauer wollen auch ihren Spaß!“.

Und richtig, oben in seinem Büro saß Horst fasziniert vor den Bildern, die der leise surrende Videobeamer auf die weiße Wandfläche seines ohnehin kahl zu nennenden Büros warf.

Da waren die Bilder aus den Kameras an der Hallendecke, die die gesamte Szene zeigten oder sich auf Bilder von Verena und Jasmin zoomen ließen… und da war das Bild der Digicam, die ein offenbar auch sehr aufgeregter Helfer mit manchmal vor Lust zitternden Händen immer wieder auf Details richtete, auf die Gesichter der beiden Personen dort unten.

Die beide Opfer waren…seine Opfer, seine Kreaturen. Horst sehnte sich und malte sich in Gedanken bereits aus, wie er selbst Verena belohnen würde… später, am Abend, in der Nacht.

Auf dem Monitor seines Laptops aber liefen die Meldungen aus der sehr kleinen und sehr handverlesenen Community, in der einige wenige seiner „Kunden“ die Bilder miterleben durften.

Auch hier war er, Horst, der Herr und Meister und ließ sie wissen

„Heute gehört sie Verena, morgen, meine lieben, wird sie auch Euch gehören“.

Er lächelte, als ihm klar wurde, das er da eben ein Angebot über eine fünfstellige Summe abgelehnt hatte, die es einem der anonymen Mitglieder offenbar wert wäre, exklusiv zu sehen und zu befehlen, was Verena noch alles mit der „Kleinen“ anstellen würde.

Ein separates Fenster öffnete sich.

„Keine Chance?“

Er tippte nur ein Wort.

„Vielleicht“

und wandte sich dann wieder dem Bild an der Wand zu, auf dem zu sehen war, wie Verena sich wieder mit langsamen und wippenden Schritt dem Rollwagen näherte und ihre behandschuhte Hand wie suchend über die Instrumente wanderte.

Diese Hand! Diese Frau! Horst lehnte sich entspannt zurück und zündete sich eine seiner russischen Zigaretten an.

Die Spiele konnten beginnen… er liebte es.
 

Hardware im Einsatz

Verena befand, dass es nun Zeit wäre, „der Kleinen“ ein wenig mehr Bewegungsfreiheit zu nehmen. Jasmin war ihr einfach zu zappelig, wie sie sich da vor dem Kreuz wand und an den Fesseln zerrte, sich und ihren Körper anbietend, sich nach mehr sehnend, aber auch dem Schmerz ausweichend.

Und Schmerzen… würden ihr noch genug bevorstehen.

In ihrem Ohr ertönte der leise Signalton, Horst hatte sich auf die kleinen Knopflautsprecher auf geschaltet, den sie als Implantat in ihren Ohren trug.

„Langsam, liebe Verena, langsam… lass Dir viel Zeit… ich habe hier Leute am Haken, Du würdest Dich wundern… und vielleicht… werde ich doch nicht widerstehen können und die Rechte, diese Session zu dominieren, an einen unserer Kunden vergeben. Du kennst das Spiel… also warte ab und wir sehen, was ich Dir zu sagen habe“.

Das passte genau zu Verenas Plänen. Sie griff sich die Fernbedienung, drückte ein paar Taster, und wie von unsichtbaren Riesenhänden bewegt begann das Kreuz mit Jasmin zusammen nach hinten zu gleiten und in eine horizontale Position zu gleiten. Gleichzeitig fuhren von oben große Metallarme hinunter, an denen starke Scheinwerfer aufflammten und das sich bietende Bild in grelles Licht tauchten.

Jasmin erschrak, und mit einer wilden Bewegung ihres Kopfes versuchte sie, Verena zu erfassen. Weit aufgerissene angst erfüllte Augen beobachteten, wie Verena den Kreis verließ, um zu einem Schrank zu gehen und ihm geheimnisvolle Dinge zu entnehmen — mehrere große, unförmige Metallteile, an denen Riemen befestigt waren. Mehr konnte sie nicht sehen, denn nun drängte sich der „Kameramann“ heran, um ihr angespanntes Gesicht im Bild einzufangen.

Als Verena herankam, konnte sie zwar wieder sehen, was sie da in den Händen heran trug und dann erstmal auf dem Boden ablegte, aber der Sinn der Dinge erschloss sich ihr immer noch nicht. Verena trat nun an das Kreuz heran und befestigte unter dem Metallrahmen, unter dem Leib von Jasmin, eine Stahlplatte, an der mehrere Riemen befestigt waren. Jasmin, den Kopf weit vor gereckt, konnte nun ahnen, was geschehen würde, als Verena auch schon begann, die Riemen über ihren Unterleib zu schnallen und mit einer metallenen Spannvorrichtung, die an jedem der Riemen befestigt war, gnadenlos anzuspannen.

Jasmin warf den Kopf in den Nacken und versuchte, tief Luft zu holen — vergebens, schon wurde auch je ein Riemen unter- und oberhalb ihrer Brüste über ihre Brust gespannt und soweit angezogen, dass es ihr zunächst ganz die Luft vorwegnahm. In Panik begann sie zu keuchen und zu hecheln.

„Langsam, ganz langsam, sonst muss ich Dir noch einen Beatmungsschlauch einschieben… wir wollen doch nicht, dass Du uns wegbleibst…

Während Jasmin versuchte, sich auf das Atmen und den Schmerz in ihrem Unterleib zu konzentrieren, in den sich die Riemen einschnitten, befestigte Verena eine andere Metallplatte unter ihrem Kopf. Auf dieser Platte war eine eiförmige, halb runde Metallschale angebracht, in die Verena nun Jasmins Kopf zwängte und mit einem Riemen über der Stirn unbarmherzig fest zog.

Als wenn es damit nicht schon genug gewesen wäre, musste Jasmin nun erkennen, dass diese Halterung drehbar angebracht war. Verena verdrehte sie seitlich und zwang damit Jasmin, starr und unverändert seitlich zu schauen, und damit ihr Gesicht direkt ihrer Peinigerin zuzuwenden.

Als Jasmin sah, was Verena nun noch heranbrachte, schloss sie in Verzweiflung die Augen und wollte es gar nicht sehen. Verena lachte nur auf.

„Keine Angst, auch dafür habe ich etwas, aber Du musst noch warten, bis ich hiermit fertig bin!“

Schon spürte Jasmin voller Schrecken, wie Verena ihr den Mund öffnete und begann, einen Metallgegenstand einzuführen. Jasmin schluckte und spie, schrie ihre Angst heraus, aber erbarmungslos hielt Verena ihr die Nasenlöcher zu, so dass ihre Schreie und ihre Versuche, sich zu wehren, bald in ein hilfloses Keuchen und nach-Luft-Schnappen übergingen.

Verena nutze sofort die Chance, den Bügel, den sie Jasmin in den Mund praktiziert hatte, auf zu spannen und ihren Kiefer damit weit zu öffnen. Sie trat einen Schritt zurück und beschaute sich ihr Werk. Jasmin, das Gesicht gezwungenermaßen ihr zugewandt, ohne Chance, sich zu entziehen, mit weit geöffnetem Rachen, die Augen starr und weit aufgerissen auf sie gerichtet, auf Verena, die jetzt alle Macht der Welt über sie hatte und mit einem leichten Lächeln andeutete, wie sehr sie sich dessen bewusst war und wie sehr sie gewillt war, dies bis zum Letzten, aber auch allerletzten aus zu kosten.

Gnadenlos wandte sie sich wieder ihrem Sortiment an Metallgegenständen zu und zog eine Art Metallsteg hervor, der in der Mitte eine kreisförmige Öffnung aufwies, um den ein Kranz von Schrauben, großen brutal wirkenden Schrauben, so angebracht war, wie man es von einem Weihnachtsbaumständer her kennt, um den Stamm der Tanne sicher einzuspannen.

Ein gedämpfter Aufschrei, der in Gurgeln und Kreischen überging, ließ erkennen, dass auch Jasmin den Zweck des Gerätes erkannt hatte, als Verena es auch schon über ihren weit geöffneten Mund legte und mit einer lässigen, quälend langsamen Bewegung in der anderen Hand eine medizinische Zange, ein langes dünnes Gerät mit zwei spitzen Greifern, hervorholte und Jasmins Gesicht näherte.

„Der Zungenquetscher – er wird Dir gefallen.“

Aber Jasmin verstand die Worte gar nicht mehr, sie war in ihrem Schreien und den nun völlig wirkungslosen versuchen, ihren Körper zu bewegen oder ihren Kopf zu befreien, befangen. Unbarmherzig fing die Kamera ein, wie sich ihre Finger verkrallten und ihre Füße in einem schier endlosen Krampf zu zucken begannen. Verena ließ sich Zeit und zog erst einmal eine Kamera heran, die an einem Teleskoparm von der Decke herunterkam, und richtete sie langsam und aufreizend auf das Gesicht Jasmins, das nun zu zucken begann. Tränen rannen ihr über die Wangen, rote Flecken zeigten sich an Hals und auf den Wangen.

„Du siehst nicht gut aus“

stellte Verena zynisch fest, als sie ohne zu Zögern mit dem Greifer in Jasmins Mund fuhr und ihre Zunge hervorholte und durch die Öffnung in dem Gerät führte. Jasmin keuchte und versuchte, ihre Zunge mit aller Kraft dem Wirkungsbereich des Gerätes zu entziehen- vergeblich. Ein etwas kräftiger Druck, der Schmerz, der ihr durch den Körper fuhr wie ein Blitz, belehrte sie, das Widerstand zwecklos war.

Während Jasmin die Augen schloss und bebend den Schmerz erwartete, begann Verena langsam und mit einem geradezu strahlenden Gesicht, die Schrauben anzuziehen. Sie wurde jedoch unterbrochen von der ruhigen Stimme von Horst, der selten eine Vorstellung so genossen hatte.

„Perfekt… und vergiss das Elektrozubehör nicht!“.

Verena grinste. Das war eine Idee… Jasmin hatte nun nur noch mit sich selbst zu tun, den Schmerz zu verarbeiten, den ihre gequälte und inzwischen gefühllose Zunge über ihren ganzen Körper ausstrahlte, den Druck der Riemen, die Luftnot… so bemerkte sie gar nicht mehr, dass Verena nun ringförmige Elektroden aus dem Schrank nahm, die mit dicken, geradezu theatralischen Kabeln verbunden waren, die sie mit großen, unförmigen Steckern in ein Steuerpult anschloss, das sie auf Rollen herbei schob und malerisch neben der auf dem Kreuz keuchenden Gefangenen aufbaute. Dann strich sie die Elektroden mit Gel ein und legte sie langsam und betont sorgfältig um Jasmins bebende Brüste.

Die Elektroden waren ebenfalls mit Schrauben und einer Art Klemmleiste verbunden, in die nun die Brustwarzen eingeführt und fixiert wurden.

Von den Kameras verfolgt, zog sie die Brustwarzen genüsslich in die Länge und erzeugte damit einen Druck auf dem Elektrodenring, der diese sicher und fest auf Jasmins Brüsten aufsetzte. Dann, wie ein Zauberer ein Kaninchen aus dem Hut holt, befestigte sie ein weiteres Kabel an einer langen, halb rund gebogenen Elektrode, die sie Jasmin vor die tropfende Scham legte, und die mit Riemen über der Hüfte gleich einem Keuschheitsgürtel festgeschnallt wurde – auch diese reichlich mit leitfähigem Gel bestrichen und sich mit einem schmatzenden Geräusch in Jasmins Lustgrotte fest saugte.

Verena tat dann kurze Zeit so, als wenn sie überlegen würde – dabei wusste sie genau, was sie jetzt tun würde, und sie zeigte auch Jasmin, die allmählich wieder zur Ruhe kam, mit absoluter Ruhe und zynischer Gelassenheit den Stecker eines weiteren Kabels, das sie an die Steuereinheit anschloss und dann umständlich zu dem Zungenquetscher führte, wo eine passende Buchse in das Metall eingelassen war. Mit einem fast heiteren „und fertig!“ schob sie den Stecker in die Buchse und gab Verena lachend einen Kuss auf die Wange.

„Viel Spaß, meine Liebe!“
 

Die Weichen werden gestellt

Horst begann, sich wohl zu fühlen. Das lag an verschiedenen, allesamt sehr wohltuenden und leicht erregenden Faktoren. Zum einen waren da die Bilder auf den Monitoren, die ihn eine wundervolle Erregung fühlen ließen. Eine, wie er sie liebte, ein langsam ansteigender, irgendwie vom Kopf ausgehender Zauber, ein erotisches Genießen-Können der Situation.

Wenn es zu plötzlich und zu brutal kam, dann war es ihm unwillkommen, dann hatte er Angst vor dem danach, dann befiel ihn das Wissen darum, dass es „nur“ ein pornographischer Input und ein Feuer von Neuronenimpulsen war. Dann wurde ihm sein So-Sein als Mann bewusst… und er ekelte sich vor sich selbst.

Warum er dann in diesem Job steckte, Bilder von Pornographie erzeugte, ja Frauen verkaufte? Ein guter alter Bekannter – er hatte viel zu wenige gute alte Bekannte, fast nur derer zwei – hatte in einmal gefragt – warum. Und er hatte sofort spontan geantwortet „Einer Begierde kann man nur dadurch Herr werden, dass man sie auslebt!“

Sein Freund hatte gelacht und geantwortet „Oskar Wilde lässt grüßen“. Da ihm der Name nichts sagte, redeten sie die ganze folgende Nacht über den Autor und Lebemann. Nicht sein Fall, er war anders, ganz anders. Aber die Idee war geblieben – saß ihm im Kopf. Irgendwann, wenn er dieses hier „durch“ haben würde, wäre es Zeit, ganz etwas neues Anzufangen.

Heute aber schwebte er in der Sphäre des Schönen. Er wählte eine Nummer und ließ Petra in sein Büro bitten – Petra war immer eine gute Gesprächspartnerin, wenn es um das Abwägen von geschäftlichen Interessen ging. Und um die ging es hier heute.

„Ist das das letzte Ding, das wir hier durchziehen?“

Nun hatte sich der Gedanke in ihm festgesetzt. Verena. Er hatte ihr für heute Nacht eine Belohnung versprochen. Ob es diese war — sie zu fragen, ob sie sich vorstellen könne, ihren Lebensabend mit ihm zu verbringen?. „Junge, du wirst alt!“ Aber er war sich nicht sicher ob dieser Selbstdiagnose.

So wandte er sich dem Terminal zu und klinkte sich unter dem Alter Ego, das er in der Community besaß — natürlich, ein Zweitnick! – in die Diskussion ein. Sinnigerweise hatte er sich einfach den „Horst“ reserviert… niemand wusste ja aus dem Kreis, wie er wirklich hieß.

Horst loggt sich in die Community ein.

[Horst] Hallo Leute! Was geht? [Minerva] Hast du die Bilder gesehen? [MasterJoss] Geil. Einfach nur geil. [Horst] Hab ich. Und? Wie geht es weiter damit? [Minerva] Wir sind dabei, den Keeper zu beknien, sie uns zu überlassen. Der mauert mal wieder… [Cruella] Das Mädel hat was… das ist… die reine Unschuld. [Minerva] Die Unschuld? Die hat es faustdick hinter den Ohren! [Horst] Woher wisst ihr das? Ist sie befragt worden? [Cruella] Die liebe gute Verena hat sie bereits verkabelt… da klingeln dir alle Glocken! Mensch, was würde ich geben, um da am Schalter zu sitzen… [Horst] Wenn es nach mir geht… sitzen wir am Schalter. Ist doch eine Frage des Geldes, oder? [MosterIII] Wir sind am verhandeln… hinter den Kulissen. Wahrscheinlich wird es ein sehr kleiner Kreis werden… [Horst] Dann bin ich raus… [Cruella] Horst, sag das nicht… da wird Phantasie gefragt sein : )

In diesem Augenblick betrat eine total verträumte Petra den Raum und ließ sich zu Horsts Füßen nieder. Sie hatte offenbar auch die Bilder gesehen, von denen alle träumten!

Horst schloss die Augen und begann ebenfalls zu träumen… von Verena, von seinem Landhaus in Nizza, hoch oben über der Stadt, von einer Zeit ohne Hast und Hetze. Er hatte sich entschieden, er musste gar nicht mehr darüber reden. Petra schien eh nicht in Stimmung zum Reden zu sein, er spürte das.

[Keeper] Leute, ich habe Euch ein finales Angebot zu machen. Ich weiß, dass ihr alle nicht knausrig wart, wann immer es hier um Geld ging. Heute lade ich Euch ein. Ich biete hiermit eine Million für eine Session ohne Limit für alle, die jetzt hier eingeloggt sind. Und dann schlage ich vor, wir lassen uns Zeit, beratschlagen, was wir der Kleinen dort auf dem Tisch für Freuden bereiten könnten, und gönnen uns das dann alle gemeinsam ein wunderbares Finale — wunderbar für uns alle, vielleicht nicht für die Kleine * HAHA.

Horst hatte mit so etwas gerechnet. Und da er innerlich bereits alles hier aufgegeben hatte, da er bereits innerlich die Frage formuliert hatte, die ihm vor allem auf der Seele lag, da Petra zu seinen Füßen schnurrte…. fragte er leise, in den Raum hinein, ohne sie anzusehen…

„Petra. Wenn wir dieses Angebot mitnehmen, und ich Dir das Geld als Startkapital hier hinterlasse… übernimmst Du dann den Laden und lässt mich ziehen? Nicht, dass ich dich fragen müsste, aber es wäre mir wichtig, hier niemanden zu verprellen.“

Und Petra, die irgendwie, Gott weiß woher, eine Ahnung mit sich herum geschleppt hatte und genau diesen Fall schon durchdacht hatte, umfasste seine Füße, schmiegte den Kopf zwischen seine Schenkel und sagte versonnen

„Ja. Ich übernehme. Und Du nimmst Verena mit. Ich gönne es ihr so sehr.“

[DungeonMaster] ok, gekauft. Ich werde mich ausklinken, die Kleine gehört euch. Ich gebe jetzt das Schaltpult frei und stelle die Voicecom durch… Verena wird euch alles so einrichten, wie ihr das haben wollt. Viel Spaß : ) DungeonMaster verlässt die Community.

Horst zog Petra mit sich und betrat seine privaten Räume, die sich durch einen großen Monitor auszeichneten, der eine ganze Wand einnahm — gegenüber eine Spiel- und Liegewiese in schlichtem Leder. Petra fläzte sich sofort malerisch auf die Kissen, während Horst mit ein paar kurzen Tasten auf der Fernbedienung das Bild der verschwitzten, verkabelten, zitternden Gefangenen auf den Monitor zauberte, die von Verena gerade mit einem Massagegel eingerieben und aufgelockert wurde.

„Gut macht sie das… sehr gut“.

Und während er sich neben Petra niederließ, die wie im Schlaf sein bestes Stück auspackte und begann, ihm eine kleine freudenspendende Massage zukommen zu lassen, griff er zum Haustelefon und wählte sich auf Verenas Stöpsel. „Verena…“ er hauchte dies nur, und sah, wie Verena in der Bewegung inne hielt und den Blick intuitiv zu der Kamera erhob, durch die er sie sah.

„Verena, ich habe gerade beschlossen, die Firma aufzugeben und mich zurückzuziehen“.

Der Schreck fuhr ihr in alle Knochen, sie trat einen Schritt zurück und stand da, zitternd. Er hatte damit gerechnet. Sie glaubte, dass er sie nun fallen lassen würde. Und noch vor ein paar Monaten hätte er das auch ohne Zögern getan. Aber das war bevor… bevor er sich in sie verknallt hatte. Völlig irrational, aber unwiederbringlich.

Er hatte wochenlang dagegen an gekämpft, bis er es einfach für sich akzeptiert hatte. Dennoch kostete er den Augenblick der Macht aus, der sich endlos auszudehnen schien. Dann sagte er schlicht

„ich gedenke, Dich mitzunehmen. Ich werde Dir ein Angebot unterbreiten, das Du nicht ablehnen kannst.. ich möchte, dass Du meine Ehefrau wirst.“

Verena stand immer noch fassungslos, aber das Zittern war verschwunden, wie er zu seiner Freude feststellte. Ein immer noch fassungsloses, aber immer breiteres Grinsen schlich sich in ihre Gesichtszüge, als er hinzufügte

„aber glaube nicht, dass ich aufhören werde, Dich regelmäßig nach allen Regeln der Kunst zu bestrafen — auch wenn Du mir keinen Anlass geben solltest und die perfekte Ehefrau gibst. Ich will Dich ganz — als Heilige, als Folterknecht, als Hure, und als wimmerndes Stück Dreck unter meinen Nägeln.“

Er lachte leise in sich hinein. Verena strahlte ihn nun an.

„So, und nun an die Arbeit, ich habe die Kleine, die Du da unten so schön verkabelt hast, den Schweinenasen aus der Community überlassen — und du gibst bitte nochmal Dein bestes heute Nacht, bevor ich dich hier hinauf bitte! Petra hat schon mal angefangen, es mir bequem zu machen.“

Verena lachte auf und widmete sich mit neuer Begeisterung der Ganzkörpermassage — die Kleine sollte gut in Form sein, wenn gleich die ersten Anweisungen aus dem Netz kommen würden.

Abreise und ein (vorläufiges) Ende

Während auf dem Monitor Verena langsam und sehr einfühlsam Jasmins Körper verwöhnte, während Jasmin völlig bewegungslos angeschnallt und verkabelt war, unter dem Ausblieben von Stromschlägen und anderen Qualen, der bangen Erwartung des kommenden fast mehr litt als unter dem realen Schmerz, den sie bereits erfahren hatte, beobachtete Horst Petra, die sich neben ihm auf der Liege eingekuschelt hatte, den Kopf in seinem Schoss liegend und mit der Zunge zu vollenden begann, was ihre Hände begonnen hatten. Horst war sich seiner wirklich nicht sicher, sanft legte er seine Hand auf Petras lange, roten Haare und spielte geistesabwesend mit den wunderschönen Haarsträhnen.

Dann schloss er die Augen, genoss die Wonnen, die Petra ihm bereitete, und fragte leise, wie um Petra gar nicht aufzuwecken…

„Wir werden Dich also verlassen. Es tut mir Leid – irgendwie. Bist Du denn gar nicht eifersüchtig?“

Petra blickte zu ihm auf.

„Doch, das bin ich, aber ich freue mich auch auf die Zeit, in der ich hier die Chefin sein werde. Ich hatte mich immer gefragt, wann und wie wir uns alle trennen, und ob ich nicht vorher… verstoßen würde.. wie so viele meiner Vorgängerinnen hier. Ich bin zufrieden.“

Horst schloss wieder die Augen und Petra begann erneut, ihm die Freuden zu bereiten, ganz langsam, um den Genuss soweit möglich zu steigern und in die Länge zu ziehen. Horst stöhnte wohlig auf, dann aber war er wieder in Gedanken bei dem Thema.

„Ich liebe Verena“.

Das hatte er nur zu sich selbst gesagt. Aber Petra verstand es auch so, und mit einigen schnellen Zungenschlägen und Liebesbissen vollendete sie ihr Werk. Während Horst, in Gedanken bei Verena, einfach nur mit geschlossenen Augen genoss und dahin schwebte, erhob sie sich und stand, als er ihre Ferne bemerkte, schon entschlossen blickend, breitbeinig und einfach nur süß, ein Bündel geballter Erotik, vor ihm.

„Ich sollte sie schnappen und mitnehmen“

dachte er in einem Anflug von Wehmut. Aber Petra hatte andere Pläne.

„Wenn Du mit Verena neu beginnen willst, dann sollte ihr Platz hier oben bei Dir sein. Ich gehe mal hinunter und übernehme den Job, die liebe gute Jasmin für die große Show vorzubereiten und an die Kommunikation an zu stöpseln… und schicke Dir Verena hinauf“.

Horst lächelte, er war sich nun sehr sicher und hatte seine Ruhe wiedergefunden.

„Du bist nicht wirklich eifersüchtig… und du hast eigene Pläne. Das ist gut“.

Dann, während Petra sich schon zur Tür wandte, wieder in dem sachlichen Ton, den sie alle von ihm gewohnt waren:

„Bitte gib dem Fahrer Bescheid, er soll alles für eine Fahrt nach Südfrankreich vorbereiten. Und dann soll er mit Verenas Transportbox hier heraufkommen, wir können dann sofort einladen und losfahren. Ich brauche keine persönlichen Dinge, er soll einfach der Haushälterin in Nizza Bescheid geben, wann wie ungefähr ankommen, damit sie alles vorbereiten kann.“

Petra nickte, und Horst – irgendwie verändert war er doch, dachte Petra – fügte ein leises „Danke“ hinzu.

Petra war kaum hinaus, als auch schon Verena in der Tür stand, sie musste gelaufen sein und schnaufte leise, ob vor Erregung oder wegen der Treppen war nicht genauer zu erkennen. Sie warf sich auf den Boden, schaute Horst mit großen Augen an und wartete auf seine Anweisungen.

„Verena, wir fahren noch heute. Aber bevor es los geht – ich habe Dir eine Belohnung versprochen, und die sollst du haben! Hol mir bitte die Neunschwänzige und geh in deine Position…“

Verena sprang eilfertig auf und lief, Horstens Lieblingsinstrument zu holen. Sie war einfach nur glücklich, umso mehr, als diese Wendung ihr ein Gespräch mit Horst ersparte, vor dem sie innerliche Angst verspürte – sie war so sehr von ihm eingefangen und von dem Gedanken an eine gemeinsame Zukunft mit ihm eingenommen, dass sie wohl gar nicht hätte Antwort geben können, wie es ihrer Rolle als seiner persönlichen Sklavin – und nun auch wohl der treu ergebenen Ehesklavin – erfordert hätte.

Während Verena hinaus war, stand Horst auf, richtete seine Kleidung und schaute auf den Monitor. Petra war nicht untätig gewesen, sie hatte Jasmins Kopf in der Halterung auf der Streckbank zur Seite gedreht und war gerade dabei ihr die Tropfen in die Augen zu träufeln, die auf teuflische Weise die Muskeln der Augen lähmten und so verhinderten, dass Jasmin etwa gar die Augen schließen oder wegsehen konnte.

Dann schob sie eine mobile Projektionswand heran und hängte ein Mikrophon neben Jasmins Kopf auf. Auf der Wand erschienen mehrere Fenster mit den WebCam-Bildern der ausgewählten Gruppe aus der Community, die nun die Kontrolle über Jasmin übernehmen sollte, und ein Fenster mit den Textnachrichten, die ununterbrochen über den Chat liefen.

„Petra, würden Sie bitte der Gefangenen den Knebel und den Zungenquetscher herausnehmen? Wir würden gerne hören, wie sie reagiert… Und bitte befestigen Sie weitere Elektroden an ihren Oberschenkeln und auf ihrem Rücken….“

Horst grinste. Es würde einen sehr angenehmen Background für sein kleines Spiel mit Verena abgeben…

Als Verena wieder den Raum betrat, hatte sie sich ihres Bodies entkleidet und trug nur noch ihre hohen Stiefel und die wunderschönen, fingerlosen Lederhandschuhe, sowie ein nichts von einem Stringtanga, der ihre prallen Pobacken wunderbar zur Geltung brachte, als sie sich nun vor Horst auf die Liegefläche kniete, auf allen Vieren und ihren Podex und den Rücken darbietend.

Und während Horst, der wusste, dass Verena es fast härter haben wollte, als er es überhaupt bringen konnte, mit einem ersten brutalen Schlag ihr Höschen zerfetzte und tiefe Streifen auf ihrem Rücken hinterließ, an denen sich in einer Reihe die kleinen, wunderschönen Bluttröpfchen bildeten, Verena kurz aufschrie und dann in ein

„Danke, Herr! Ihr seid so gut zu mir, Herr… Bitte Herr… gebt mir den Schmerz!“

ausbrach, da musste Horst auflachen. Sein Lachen mischte sich mit den angstvollen, schrillen Schreien von Jasmin, die nun die ersten, sicher noch nicht wirklich gefährlichen Stromschläge trafen, und dem begeisterten, lustvollen Schreien vor Verena, die sich nun austobte, schrie und wimmerte, ihren Hintern hoch reckte und bettelte.

Durch den Schmerz des ersten Schlages schon war ihr alle Last genommen, war sie in eine andere Welt hinüber getreten, in der es nur Lust gab, Lust am Schmerz und Lust an der Unterwerfung. Das war die richtige Antwort auf all die Fragen, die sie sich selbstquälerisch auch dann noch gestellt hatte, als Horst ihr bereits den Antrag gemacht hatte. Nun, durch diesen Schlag gekennzeichnet und ausgezeichnet vor allen den Frauen um ihn herum, gehörte sie ihm.

Horst legte eine Pause ein, lauschte den leisen Schreien von Jasmin, sah ihren krampfgeschüttelten Körper und ihr schmerzverzerrtes, halb gelähmtes Gesicht, hörte die Stimme des Keepers, der ihr erklärte, wie sie es handhabten, dass sie ein kleines Spielchen untereinander spielten, und der Gewinn jeweils ein neuer Stromschlag für sie wäre, wobei der Gewinner entscheiden konnte, wieweit er die Intensität steigern und welche der Elektroden er gerade ansprechen wollte…

„Ich hoffe, meine Liebe, sie unterhalten sich gut mit uns!“

Horst grinste und wandte sich dann wieder Verena zu. Er zog ihr den nächsten Schlag über die kräftige Rückenmuskulatur, nicht ganz so herbe wie den ersten.

„Zähl mit!“

„Eins, Danke, Herr, zwei, Danke, drei vieeer füuunffffff“

die letzten Worte gingen in Verenas Heulen unter. Horst blieb ruhig und grinste.

„Du willst meine Frau werden?“

„Ja Herr, Danke Herr, sechs, sieben, acht“

„Du willst mir dienen, in Demut, alle Strafen gerne und dankbar auf Dich nehmen?“

„Ja Herr! Danke Herr! neun! zehn! elf!“

Verena begann, zu toben, sich auf dem Bett hin- und her zu werfen, während seine Hiebe nun ihren ganzen Körper trafen.

„Ich gebe dir noch zehn, dann ist Schluss für heute… wir wollen ja noch auf Reisen gehen!“.

Unbarmherzig zog er ihr einen mächtigen Hieb über die Brüste und, als sie sich herum warf, den nächsten gleich zwischen die Oberschenkel. Sie schrie auf und jaulte in offener Lust, alle Dämme waren gebrochen. Interessiert machte er eine Pause, hörte Jasmin leise schnaufen und wimmern, und die Stimme des Keepers, der ihr langsam und mit Wonne offenbarte, dass sie beabsichtigten, an diesem Abend noch drei Stunden zu spielen, und dass sie sich dann aber schon auf die nächste gemeinsame Session und ein neues, interessantes Spiel freuen dürfe.

„Verena, hörst Du, was das für ein Jammerlappen ist? Und weißt du, was für armselige Kreaturen da vor ihren Monitoren sitzen und sich einen runter holen?“

Verena schwebte auf Wolke sieben. „Ja, Herr, ich gehöre Dir, Herr, und ich bekomme von Euch, was ich brauche – bitte… „

sie reckte den Podex wieder hinauf, ihr geheimes Zeichen, dass es ruhig weiter zur Sache gehen konnte, und er gab ihr die verbleibenden acht Streifen für Streifen nebeneinander auf den Rücken. Er war so stolz, so unheimlich stolz auf seine Verena, die zwar tobte und schrie, die aber dies wirklich ertragen konnte, ertragen wollte, für ihn.

Gerade, als er den letzten Hieb platziert hatte und Verena sich herum warf und, leise weinend vor Erfüllung, sich auf der Liegestatt zusammenrollte, klopfte es und der Fahrer kam mit dem „Transportbox“ herein. Es handelte sich um ein auf klappbares Set von Spreizstangen, Ketten und Riemen, die auf einer Art von Liege montiert waren. Unter der Box waren Rollen befestigt, die es erlaubten, sie problemlos zu bewegen, und Ösen, die genau in die Spezialhalterung passten, die anstelle des ausgebauten Vordersitzes, wie ein Kindersitz nach hinten gerichtet, die Transportbox aufnahm.

Verena, zitternd und sich ihrer Position kaum bewusst, noch immer auf Wolke sieben schwebend, legte sich automatisch auf das Gestell, und der Fahrer begann, die Spreizstangen festzumachen, die Ketten und Riemen anzulegen. Verenas Arme wurden hinter den Oberkörper gezwängt, ihre Oberschenkel breit auf gespreizt, ihre Füße ebenfalls unter den Körper gezwängt und mir kurzen Ketten mit den Händen verbunden.

Dann wurde ihr Kopf in den Nacken gebeugt, wo eine lederbezogene Platte ihn sicher aufnahm, sodass sie auch stundenlange Fahrten sicher überstehen konnte. Ihre Brüste wurden mit zwei leichten Klammern versehen, und abschließend schob ihr der grinsende Fahrer einen Doppeldildo in ihre weit offen stehenden Spalten, der hoch klappbar zwischen ihren Beinen darauf wartete, den Körper endgültig in seine gewünschte Position zu pressen und zu fixieren.

Horst hielt verspielt seine Hand vor Verenas Mund, die ihm dankbar die Finger leckte und begann, daran herum zu knabbern.

„Du hast genug, du geiles Luder!“

Horst half dem Fahrer, nun die leichten Platten aus glitzerndem Titan an den Seiten des Gerätes zu befestigen, in denen Öffnungen für die Arme, die Schenkel und den Kopf ausgeschnitten waren. Auch wenn die Limousine dunkel getönte Scheiben hatten, musste ja nicht gleich alles sichtbar werden, falls der Fahrer oder Horst die Türen öffneten, um Rast zu machen. Horst klatschte in die Hände.

„Auf gehts“.

Er warf einen letzten Blick auf den Monitor, auf dem Jasmin nun hemmungslos die Tränen über das Gesicht liefen, während ihr Wimmern von ihren kleinen, spitzen Schreien unterbrochen wurde, wenn wieder einmal einer der „Teilnehmer“ auf den Knopf gedrückt hatte. Offenbar hatten alle ihren Spaß… Dass er Jasmin „ohne Limit“ verkauft hatte, hätte heute für sie eine letale Session bedeuten können.

Offenbar hatten sich die Teilnehmer aber entschieden, sich einen längeren Spaß zu gönnen und das „ohne Limit“ eher zeitlich denn in die Schwere der Bestrafung verlegt. Horst ging zu dem Terminal an der Zimmerwand und überzeugte sich, dass wirklich die bescheidene Summe von einer Million Euro für das Nutzungsrecht an dieser Sklavin unter einem Tarnprojekt als „Beratungsgebühren“ auf dem Firmenkonto eingegangen waren, hinterließ Petra eine kurze Textmeldung, wie sie ihn erreichen konnte

Dann ging hinunter in die Garage, wo der Fahrer bereits dabei war, zusammen mit dem Pförtner die Box mit Verena in den Wagen zu hieven und zu fixieren.

Entspannt öffnete er die Tür zum Fond und kuschelte sich in die weichen Lederbezüge der Rückbank. Als der Wagen langsam aus der Auffahrt glitt, war Horst bereits mehr oder weniger ins Reich der Träume entglitten, kaum konnte er sich noch zu einem

„Wecken sie mich, wenn wir über die Grenze sind… und geben sie Verena ruhig einen Klaps auf den Hintern, wenn sie wieder rollig wird…“

durchringen, dann umfasste ihn ruhiger, tiefer Schlaf.

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