Wiedersehen mit Franziska

Franziska konnte es selbst nach einer Woche noch nicht glauben, dass
Marina sich gegen sie entschieden hatte. Was war denn nur der Grund
dafür? Gut, David war aufgetaucht und er war ihr Ex-Freund, aber als es
Marina schlecht ging war sie da. Sie hat Marina aufgenommen, ihr ein
Zuhause gegeben und ihre devote Veranlagung zum Vorschein gebracht und
gefördert. Und jetzt hat sie sich einfach gegen sie entschieden? Das
darf doch alles nicht wahr sein!

Selbst Doro und die Zwillinge konnten sie aus ihrer missmutigen Stimmung
nicht herausbringen und was noch viel schlimmer war, sie ließ ihre
Laune an den drei aus. Als sie sich dabei ertappte, wusste sie, dass es
so nicht weitergehen könnte und sie wohl mal wieder einen kleinen
Ausflug zu ihrer engsten Freundin unternehmen musste.

Denn was keiner bisher erfahren hatte war die Tatsache, dass Franziska
ab und zu, wenn sie zu ihrer engsten Freundin ging, eine andere Seite
von sich zeigte. Denn nur bei dieser Freundin konnte sie ihre
Unsicherheit zeigen und ihrer leicht ausgeprägten devoten Ader freien
Lauf lassen.

Ab und zu genoss sie es, wenn einfach jemand mal über sie bestimmte, sie
sich fallen lassen konnte und über nichts nachdenken musste. Und wenn
es wirklich einmal soweit war, dann ging sie eben zu ihrer Freundin, um
diese mal wieder zu besuchen und sich mit ihr auszutauschen.

Schnell rief sie bei ihrer Freundin an und verabredete mit ihr, dass sie
am nächsten Tag kommen würde, damit sie wieder einmal den Kopf
freibekommt.

Danach rief sie Doro und die Zwillinge zu sich. „Ich werde heute Abend
noch zu Ramona abreisen. Wie lange ich bei ihr bleiben werde, kann ich
euch nicht sagen, es schwankt zwischen einem Tag und einer Woche.
Während meiner Abwesenheit wird Doro den Haushalt führen und die
allgemeinen Dinge regeln. Ich möchte, dass ihr in dieser Zeit wieder
euer Straftagebuch führt, in dem ihr eure Vergehen eintragen werdet.
Außerdem erwarte ich jeden Abend von euch einen Tagesbericht, per Email
zugesandt. Ihr könnt jetzt gehen und Doro, du machst bitte mein Gepäck
fertig.“

Die Zwillinge verabschiedeten sich mit einem Knicks, während Doro die
Sachen für die kleine Reise aus dem Schrank nahm und aufs Bett legte.
Anschließend ging sie in Franziskas Badezimmer und richtete die
Kosmetikartikel her. Danach holte sie Franziskas Koffer und legte alle
Sachen, die sie bereits zusammengesucht hatte, hinein und schloss den
Koffer.

Franziska gab ihr währenddessen noch letzte Instruktionen. „Im
Allgemeinen weißt du ja, was du zu tun hast, Doro. Deswegen brauch ich
dir zu eurem Tagesablauf und zu euren Regeln während meiner Abwesenheit
nichts sagen. Da ich aber weiß, dass die letzte Woche für euch ebenso
anstrengend und turbulent war wie für mich, möchte ich, dass du morgen
mit den Zwillingen einen Ausflug machst. Überrasche sie damit. Was ihr
genau machen werdet, darfst du entscheiden. Nur eins noch: Ihr dürft
morgen alle so viele Orgasmen haben wie ihr wollt.“

Doro hob zwar erstaunt die Augenbraue, weil sie so etwas von Franziska
nicht gewohnt war, doch schnell bedankte sie sich für die
Großzügigkeit. Anschließend nahm sie Franziskas Koffer und ging neben
dieser zu deren Wagen. Danach verstaute sie den Koffer in dem Wagen und
machte einen leichten Knicks.

„Franziska, du kannst dich auf mich verlassen. Genieße deine freien Tage
und denke nicht zu viel über die letzten Wochen nach.“

Franziska nickte ihr nur kurz zu, dann stieg sie in den Wagen und fuhr
davon.

Auf dem Weg zu Ramona gingen ihr die verschiedensten Dinge durch den
Kopf. War es wirklich die richtige Entscheidung gewesen in so einer
Situation und mit so einem Befinden zu Ramona zu gehen? Und was noch
viel entscheidender war, war es die richtige Entscheidung die anderen
alleine zu lassen? Denn auch diese waren nach Marinas Abgang erst
einmal geschockt gewesen und, wie sie sich selber eingestehen musste,
war sie in letzter Zeit sehr launisch und unfair den anderen gegenüber
gewesen.

Doch irgendwann verschob sie alle Bedenken, drehte die Musik laut auf
und brauste nur noch mit dem Auto vor sich hin.

Zwei Stunden später war sie bei Ramona angekommen, stieg aus dem Auto
und ging zur Tür. Ihr war bewusst, dass sie den Koffer nicht brauchen
würde, denn sobald sie das Haus betrat, war sie nichts anderes mehr als
eine Sklavin, die von ihrer Herrin eingekleidet wurde.

An der Haustür angekommen klingelte sie erst einmal und erschrak
zutiefst, als eine von Ramonas Sklavinnen die Tür öffnete. Was sollte
denn das? Normalerweise holte Ramona sie persönlich ab und sie kam mit
keiner der Sklavinnen in Berührung. Das durfte doch niemand wissen.

Doch schnell fing sie sich und bedeutete der sich verbeugenden Sklavin,
dass diese sich wieder erheben durfte und sie zu Ramona bringen sollte.
Diese machte es ohne ein Wort unverzüglich, da sie wusste, dass die
Herrin Franziska über sie frei bestimmen durfte, wenn sie zu Besuch
war.

Franziska konnte es einfach nicht fassen. Wie konnte Ramona ihr das nur
antun? Und wie sollte sie sich jetzt aus der Affäre ziehen? Wenn sie
morgen dann „nicht mehr da sein“ würde, dann würde es auffallen. Also
würde sie weiterhin die Toughe spielen müssen und ihren Besuch als
Herrin hier abhalten. Na ja, vielleicht könnte sie dann wenigstens auf
anderem Wege etwas Spaß haben.

Als sie in Ramonas Zimmer tritt, schaute diese sie sehr erstaunt an und
schickte alle anderen Anwesenden aus dem Raum. Danach ging sie zu
Franziska und gab ihr als erstes eine schallende Ohrfeige. Franziska
war wie vom Donner gerührt und sagte erst einmal gar nichts. Es blieb
ihr auch keine andere Wahl, da Ramona sie mit strengem Ton maßregelte.

„Was fällt dir eigentlich ein heute hier schon aufzutauchen?! Wir haben
ausgemacht, dass du morgen kommst! Nun habe ich keine Zeit gehabt alles
zu regeln, aber das ist dein Problem. Zieh dich jetzt sofort aus!“

„A-a-aber, was ist denn mit deinen Sklavinnen und Sklaven? Die bekommen
…“ Doch schon folgte eine weitere Ohrfeige. „Du weißt ganz genau,
dass du mich, wenn du als Sklavin hierher kommst, mit Sie anzusprechen
hast! Und was meine Subs angeht: Du wirst dich vor ihnen outen müssen!
Selber Schuld, wenn man viel zu früh kommt. Nun werden sie alle
erfahren, dass du zum Teil auch devot veranlagt bist!“

„Aber, das … das kannst du … können Sie doch nicht mit mir machen!
Sie wissen ganz genau, dass das …“

„Ich weiß nur eins ganz genau: Du bist zu früh gekommen und musst jetzt
eben mit den Konsequenzen leben! Pech gehabt! Und jetzt zieh dich aus,
oder muss ich dir etwa nachhelfen?!“, setzte Ramona mit einem
höhnischen Lächeln hinzu.

Franziska zog sich schnell aus, denn sie wusste, dass in so einer
Situation mit Ramona nicht zu spaßen war. Wenn sie sich vorher als
Sklavin bei ihr meldete, dann wurde sie für diesen Zeitraum auch so
behandelt. Und da sie vor einiger Zeit schon ausgemacht hatten, dass es
dann kein Safeword mehr für sie gab, konnte sie jetzt auch nichts mehr
dagegen unternehmen. Sie gehörte für die nächsten Tage Ramona, ob sie
die Bedingungen wollte oder nicht.

In Gedanken schimpfte sie sich auch einen Volltrottel, da sie wusste,
dass Ramona mit ihrer Entscheidung Recht hatte und sie es genauso
gemacht hätte. Wenn man sich an Absprachen nicht hält, dann musste man
eben die Konsequenzen tragen. Und auch wenn es jetzt furchtbar
unangenehm und erniedrigend werden würde, dass Ramonas Sklavinnen von
ihrer devoten Ader erfahren würden, so wusste sie doch ganz genau, dass
es trotzdem innerhalb des Hauses bleiben und niemand anderes es
erfahren würde.

Schnell spreizte sie ihre Füße, legte die Hände hinter den Nacken und
schob die Brüste hervor und schaute zu Boden. Nun fing sie an sich
wieder als Sklavin zu fühlen.

Ramona ging derweil um sie herum. „Sehr schön. Du weißt, dass du nichts
anderes in den nächsten Tagen bist als eine kleine, schmerzgeile und
versaute Sklavin. Und da du ja heute entschieden hast, dass es nun auch
meine Sklavinnen und Sklaven erfahren, bieten sich uns ganz andere
Möglichkeiten! (Bei diesen Worten zuckt Franziska kurz zusammen) Und
sicherlich ist dir auch bewusst, dass dein Verhalten heute noch eine
Strafe nach sich zieht?! Und überhaupt, wie siehst du denn aus?! Nicht
richtig rasiert und …“

„Es tut mir Leid, Herrin Ramona, bitte bestrafen Sie mich für meine
Vergehen. Ich weiß, dass ich für mein zu frühes Dasein und für meine
mangelnde Körperhygiene bestraft werden muss. Und verzeihen Sie mir
bitte, dass ich sie gerade eben unterbrochen habe“, fügte Franziska
schnell noch hinzu.

„Na ja, wenigstens ein paar Manieren hast du noch und einige Regeln
kennst du auch noch. Allerdings werden diese unter der neuen Bedingung
natürlich verschärft!“

Nachdem sie dies gesagt hatte, ging sie zu ihrem Schreibtisch und holte
Franziskas Halsband, die Hand- und Fußfesseln. Anschließend legte sie
ihr alles an und hakte dann eine Leine in das Halsband.

„Auf alle Vier und dann folgst du mir so!“, fauchte Ramona sie an und
zog sie dann hinter sich her und aus der Tür.

Franziska lief knallrot an. Sie war sich der erstaunten Blicke von den
Sklavinnen und Sklaven, die momentan im Flur waren, durchaus bewusst.
Doch Ramona zog sie unbeirrt hinter sich her und blieb dann mitten im
Flur stehen und rief eine der Sklavinnen zu sich.

„Marie, komm her. (Diese folgte der Aufforderung möglichst schnell und
ging dann vor Ramona auf die Knie, mit leicht gespreizten Beinen und
geradem Oberkörper, die Hände mit Handinnenfläche nach oben auf den
Oberschenkeln) Du rufst jetzt alle zusammen und sagst ihnen, dass ich
euch in zehn Minuten im großen Saal erwarte!“

Marie nickte schnell, stand auf und eilte davon, um allen Bescheid zu
geben.

Ramona zog derweil an der Leine und Franziska folgte ihr mit gesenktem
und hochroten Kopf schnell in den großen Saal. Dort angekommen befahl
Ramona ihr sich zu erheben und befestigte dann Franziskas Hände an
einer Spreizstange, die von der Decke herabbaumelte. Die Füße
befestigte sie an zwei ca. einen Meter auseinander stehenden Ösen.

Anschließend ging sie einmal um Franziska rum und betrachtete ihr Werk.

„Du bist dir sicher bewusst, dass jetzt alle meine Sklavinnen und
Sklaven erfahren werden, dass du nichts anderes bist als sie. Hier wird
nun deine Strafe erfolgen und du wirst deine neuen Regeln kennen
lernen. Hast du alles verstanden?“

Zaghaft nickte Franziska. Sie konnte das alles einfach nicht glauben.
Wie konnte sie selber nur so dumm sein? Und wie konnte Ramona ihr das
antun? Na ja, sie musste sich nicht zum ersten Mal heute eingestehen,
dass sie genau gleich reagiert hätte, wenn sie an Ramonas Stelle
gewesen wäre. Aber trotzdem, dass …

Lange konnte sie jedoch nicht mehr darüber nachdenken, denn schon kamen
die ersten Sklavinnen und Sklaven in den großen Saal. Franziska wusste,
dass Ramona fünf Sklavinnen und drei Sklaven fest in ihrem Besitz
hatte. Dann kamen da noch die Besucher hinzu, die sie ausbildete. Doch
die würde sie doch wohl nicht auch noch informieren? Das konnte Ramona
einfach nicht tun, denn dann war sie, Franziska, nicht mehr sicher und
ihr Geheimnis würde herauskommen.

Gespannt beobachtete Franziska, wie viele Leute den Raum betraten.
Ramona, die dies bemerkte, legte ihr daraufhin schnell eine Augenbinde
um. Sie hatte zwar nicht vor, ihre Novizen auch einzuweihen, aber das
musste Franziska ja jetzt noch nicht erfahren. Sollte sie ruhig etwas
in ihrem Saft schmoren. Sie machte es ihren Sklavinnen schließlich auch
nicht leicht. Und was noch viel entscheidender ist, Ramona wusste
genau, wie geil Franziska solche Sachen machen. Diese Ungewissheit und
die Tatsache, dass sie mal etwas nicht lenken konnte; genau deswegen
kam Franziska schließlich zu ihr.

Franziska lauschte inzwischen sehr gespannt und versuchte auszumachen,
wie viele Leute wohl den Raum betraten. Was hatte Ramona wohl mit ihr
vor? Wie würden die nächsten Tage aussehen bzw. wie lange würde Ramona
sie hier behalten? Denn eins ist klar: nachdem sie sich als Sklavin bei
Ramona eingefunden hatte, entschied diese, wie lange sie bleiben
musste. Es war nur abgeklärt, dass sie nie länger als eine Woche
bleiben könnte.

Erstaunt stellte Franziska fest, dass sie noch nie in ihrem Leben so
geil gewesen ist und so dermaßen auslief. Ramona wusste immer, wie sie
sie zu behandeln hatte. Auch wenn ihr die momentane Situation
eigentlich gar nicht richtig zusagte, da sie ja Gefahr lief, dass alle
Leute davon erfuhren. Aber gleichzeitig übte genau das diesen
besonderen Reiz auf sie aus.

„So, da ihr nun alle da seid, kann ich euch über die jüngsten
Entwicklungen informieren. Einige von euch haben ja schon gesehen, wie
ich Franziska behandelt habe und dies mit Erstaunen kommentiert. Nun
für euch einige Erklärungen dazu.

Ihr wisst ja alle, dass Franziska und ich uns schon aus Schultagen
kennen. Dabei stellte sich dann irgendwann heraus, dass Franziska und
ich eine dominante Veranlagung haben. Nur im Gegensatz zu mir hat
Franziska es auch teilweise gern, wenn sie für einen kurzen Zeitraum
auch einmal dominiert wird. Und damit dies niemand von unserem Kreis
mitbekommt, hat sie mich irgendwann gefragt, ob ich sie nicht ab und zu
in meine Obhut nehmen könnte.

Lange Rede, kurzer Sinn, natürlich habe ich ja gesagt und wir haben
dabei einige Regeln aufgestellt, damit ihre Anonymität gesichert
bleibt. Dies hat bisher auch gut geklappt, aber heute ist sie einen Tag
zu früh erschienen und muss nun mit den Konsequenzen leben. Die sehen
eben so aus, dass ihr jetzt auch von ihrer devoten Ader und ihrem
anderen Ich Bescheid wisst.

Damit aber eins klar ist, sollte irgendjemand anderes als ihr davon
erfahren, dann wird derjenige, der es ausgeplaudert hat, hart bestraft
werden! Und glaubt mir, dass wird dann keine schöne Sache sein.

Sicherlich fragt ihr euch jetzt auch, wie ihr euch ihr gegenüber denn
verhalten sollt. Das ist ganz einfach und kurz erklärt. Wenn sie zu
Besuch kommt, dann werdet ihr sie mit dem nötigen Respekt behandeln und
sie hat die normale Fügungsgewalt über euch. Sobald sie sich hier aber
nackt bewegt ist sie euch unterstellt!“

Franziska schrie erschreckt auf. Das konnte doch alles nicht wahr sein.
Wieso tat ihr Ramona das an? Ist es nicht schon schlimm genug, dass
ihre Sklavinnen und Sklaven darüber Bescheid wissen, nein, jetzt
durften sie auch noch über sie bestimmen? Das konnte sie doch nicht
machen.

Im großen Saal wurde das Gemurmel richtig laut. Die Anwesenden konnten
es einfach nicht fassen, dass sie über eine Herrin gestellt werden.
Auch wenn dies immer nur für eine kurze Zeit sein sollte. Welche
Möglichkeiten ihnen dadurch geboten wurden. Doch schnell sahen sie ein,
dass es ihnen nichts bringen würde, Franziska unfair zu behandeln, da
sie es dann doppelt und dreifach zurückbekommen würden. Sie müssten in
der Zeit eben so mit ihr umgehen, wie sie untereinander auch mit sich
umgehen.

Ramona ließ das alles erst einmal sacken und wandte sich Franziska zu.

„Ich weiß, dass hört sich alles sehr heftig für dich jetzt an, aber du
hast dies jetzt selbst so entschieden. Hättest du dich an die Regeln
gehalten, dann wäre es gar nicht so weit gekommen. Aber du wirst das
schon schaffen, da bin ich mir sicher.“

Durch diesen kurzen Zuspruch und Vertrauensbeweis schöpfte Franziska
wieder etwas Kraft und Mut. Und als Ramona ihr dann die Augenbinde
abnahm und sie sah, dass nur Ramonas eigene devote Partner anwesend
waren, beruhigte sie sich auch etwas.

Ramona wand sich wieder den anderen zu, deren Gemurmel inzwischen
aufgehört hatte.

„So, da dies nun geklärt ist, kann ich euch und Franziska auch gleich
mit den neuen Regeln vertraut machen.

In der Zeit, in der Franziska hier ist, haben die Novizen nichts im
Haupthaus zu suchen. Ihre Ausbildung wir auf die Nebengebäude verteilt,
auch wenn es da nicht ganz so viele Möglichkeiten gibt. Wenn doch eine
Novizin hier mal her muss, dann ist das vorher mit mir abzusprechen, so
dass wir Franziska für diese Zeit in ein Zimmer bringen können, so dass
sie nicht gesehen wird.“

Als Franziska dies hört, atmet sie erleichtert auf. Sie wusste, dass sie
sich in dieser Hinsicht voll und ganz auf Ramona und die hier
Anwesenden verlassen konnte.

„Marie, hol einen Block und einen Stift und notiere Franziska die Sachen
mit, die ich jetzt noch nenne.“

Marie nickte und holte die gewünschten Sachen, dann setzte sie sich
wieder hin und notierte alles mit.

„Dass Franziska euch unterstellt ist, während sie hier als Sklavin ist,
habe ich euch ja bereits gesagt. Ihre Grenzen sind Natursekt und
Kaviar, was hier alle zu akzeptieren haben!

Sie wird bei den Hausarbeiten helfen, wobei Marie sie einarbeiten wird
und sie auch ansonsten ihr unterstellt ist, genau wie ihr anderen auch.

Sie wird während ihrer Aufenthalte als Sklavin nichts anderes tragen als
ihre Hand- und Fußfesseln, sowie das Halsband.

Anale Erfahrungen hat sie noch nicht und deswegen ist jeglicher analer
Kontakt zu ihr tabu, außer ich sage etwas anderes. Denn das werden wir
ändern!

Orgasmen sind ihr grundsätzlich verboten und nur ich darf ihr einen
erlauben! Strafen werden ebenfalls vorerst nur von mir ausgeführt!

Wenn sie auf die Toilette muss, dann muss sie entweder Marie, Johann
oder mich um Erlaubnis fragen, vorher darf sie nicht gehen.

Das Haus darf sie nur nach vorheriger Erlaubnis verlassen, dies auch nur
nackt, außer ich sage etwas anderes.

Jeden Abend wird sie für zwei Stunden von allen Pflichten befreit und
darf das Internet und Telefon benutzen, damit sie sich um ihren Hauhalt
und ihre Sklavinnen kümmern kann. Dies darf ihr allerdings etwas
erschwert werden, in dem sie beispielsweise einen Vibrator tragen darf
oder nur eine Hand zur Verfügung hat. Ideen werden gerne angenommen und
ihr könnt sie wie immer notieren auf der Liste an unserem schwarzen
Brett.

Lisa, du kümmerst dich bitte darum, dass auch für sie ein Zettel dort
angebracht wird, allerdings statt dem Namen und anderen Informationen
nur „Spezialgast“ darauf vermerkt ist. Wenn euch jemand danach fragt,
dann schickt ihn zu mir.“

Franziska konnte das alles nicht fassen. Sie merkte langsam, in was sie
sich da hineinmanövriert hatte. So strenge Regeln hatte sie nie zu
befolgen gehabt bisher, nicht einmal, wenn sie Ramona zu Diensten
stand. Konnte und wollte sie es wirklich soweit gehen lassen?

Dies musste sie mit einem klaren ja beantworten, denn sie genoss es,
hier so zur Schau gestellt zu werden und das andere so über sie
bestimmten. Doch irgendwie machte ihr das alles auch Angst. Wenn ihr
das so gefiel, konnte sie dann in Zukunft überhaupt noch ihre eigenen
Sklavinnen richtig führen oder war sie dazu zu schwach bzw. doch zu
devot.

Sie wollte sich jedoch jetzt keine Gedanken darüber machen und das alles
erst einmal genießen. Wenn sie wieder von hier wegging würde sie über
alles, wie immer, mit Ramona reden und erst einmal seinen gewohnten
Gang gehen lassen. Dann konnte sie immer noch entscheiden, was zu tun
war. Denn ihre stark ausgeprägte dominante Ader konnte sie ja auch
nicht unterdrücken. Irgendwie würde sie schon eine Lösung finden, da
war sie sich sicher. Bisher hatte sie immer die gleichen Zweifel am
Anfang eines Besuches bei Ramona gehabt und konnte diese dann
zerstreuen, weil ihr die gelegentlichen Besuche voll und ganz langten.
Aber irgendwie war dies doch eine ganz andere Situation!

„… sie viel zu früh gekommen ist. Deswegen wird sie jetzt dafür
bestraft werden. Johann und Marie, ihr holt bitte den Wagen mit den
Schlaginstrumenten, Klammern, Gewichten und was sonst eben noch alles
drauf ist. Bringt dabei auch für jeden von euch noch eure Höschen mit
Plug mit, denn ihr sollt ja auch nicht zu kurz kommen.“

Die beiden eilten davon und kurz darauf kamen sie mit den gewünschten
Dingen zurück. Den Wagen brachte Johann auf die Plattform, auf der sich
Franziska und Ramona befanden, Marie verteilte derweil die Höschen.

Diese hatten bei den Männern jeweils einen Plug, bei den Frauen zwei.
Schnell schmierten die Anwesenden die Plugs mit Gleitmittel ein und
zogen sich dann die Höschen an, indem sie vorsichtig die Plugs in sich
einführten. Anschließend setzten sie sich wieder hin und schauten dann
zur Plattform.

Ramona beobachtet dies mit leichtem Stolz denn sie wusste, dass sie sich
auf ihre Leute verlassen konnte und sie alle, trotz einer leichten
dominanten Ader, ihr voll und ganz dienten. Sie hatte schon sehr viel
mit ihnen durchgemacht und könnte ohne sie auch gar nicht ihre Schule
führen, in der sie Novizen ausbildete.

Aber genug geträumt, schalt sie sich, jetzt steht die Bestrafung an.

„So Franziska, wie du dir sicher bewusst bist, denn du hast mich schon
darum gebeten, ist eine Strafe nötig. Und da ich ja im Allgemeinen ein
netter Mensch bin, werde ich dir auch gleich sagen, wie diese
aussieht.“

Franziska stöhnte entsetzt auf. Sie wusste, dass es kein leichter Abend
für sie sein würde, wenn Ramona so redete. Außerdem wollte sie nicht
immer den großen Wagen, bei dem so viele Dinge zur Verfügung stehen.
Was würde wohl noch heute alles auf sie zukommen? Und wie würden die
nächsten Tage aussehen?

(Visited 52 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar