Verschleppt

Ich bin mit meiner besten Freundin Ute aus. Es ist spät, wir sind schon ein wenig schicker
und stehen vor einem Club, auf ein Taxi hoffend. Plötzlich hält ein grüner Kastenwagen,
in Mann steigt aus und faselt irgendwas von Straßenstrich und daß wir mit zur Wache müssen.
Er schiebt uns hinten in den Wagen hinein, schließt die Tür und kurz darauf geht es auch schon los.
Drinnen ist es stockdunkel, es gibt keine Fenster. Langsam geht uns auf, daß es
wohl kein echter Polizist war und wir irgendwem auf den Leim gegangen sind.

Die Tür ist zu und da man die Hand vor Augen nicht sehen kann, gibt es keine
Aussicht auf Flucht! Wir scheinen Ewigkeiten zu fahren. Ich habe keine
Vorstellung davon, wo es hingeht. Irgendwann hält der Wagen und rangiert noch ein
wenig. Dann springt die Tür einen Spalt auf und wir sind von dem hellen Licht
geblendet. Als wir uns daran gewöhnt haben, schieben wir langsam die Tür auf. Der
Wagen ist rückwärts gegen einen kleinen Raum gefahren, der auf einer Seite
einen Durchgang hat. Als wir uns umschauen wird das Licht ausgeschaltet. Nur am
Ende des Durchgangs sehen wir ein wenig Licht. Ute geht als erste.
Der Gang ist etwa 5 Meter lang. Sie ist etwa auf der Hälfte, als sie kurz
aufschreit und mir dann sagt, daß sie was gestochen hat. Dann ist sie auch
schon auf der anderen Seite. Ich gehe nun auch und auch ich spüre auf der Hälfte
einen Stich. Auf der anderen Seite erwartet mich Ute in einem
Raum, in dem zwei Betten stehen. Hinter einer Tür befindet sich eine Toilette.
Hinter uns schließt sich der Durchgang. Da wir schnell müde werden, nehmen wir
an, daß uns in dem Gang ein Schlafmittel gespritzt wurde.

Wir haben keine Ahnung, wie lange wir geschlafen haben. Neben dem Schlafmittel
muß noch etwas anderes in der Spritze gewesen sein, da uns sämtliche Haare
vom Körper abfallen. Australischen Schafen werden Mittel gespritzt, die das
Haarwachstum verhindern, dann läßt sich ihre Wolle nach 24 Stunden ganz leicht
abziehen. Hier scheint man es auch an Menschen ausprobiert haben…

Der Durchgang ist wieder offen. Diesmal leitet er uns in einen Raum, in
dem sich zwei Duschkabinen befinden. Wir ziehen uns aus – tatsächlich jedes
Haar fällt ab – und klettern in die Duschkabinen. Nach einer herrlichen heißen
Dusche muß ich feststellen, daß sich die Seite, durch die ich eingestiegen
bin, nicht mehr öffnen läßt. Auf der anderen Seite finde ich ein Handtuch,
einen Bademantel, den ich anziehe, eine Thermoskanne mit Tee und einen Becher.
Ein Gang führt mich wieder in das Zimmer mit den Betten, in dem Ute
schon auf mich wartet. Ein paar Bücher vertreiben uns die Zeit…

Da wir in der letzten Zeit kein Fenster mehr gesehen haben, ist unser
Zeitgefühl nicht besonders zuverlässig. Aber die letzten Tage liefen alle gleich ab:
Aufstehen, Duschen, eine große Kanne Tee und den Rest des Tages langweilen.
Nur einmal haben wir uns nach der Dusche auf einen Tisch legen müssen und haben
dann einen Einlauf bekommen. Wir müssen nun ziemlich saubere Därme haben.
Unser Tag ist nicht besonders anstrengend, daher haben unsere Körper die Umstellung
aufs Fasten gut aufgenommen – wir haben uns umgestellt. Was hat man nur mit
uns vor?

Heute komme ich aus der Dusche und finde weder Bademantel noch Tee.
\“Wieder einen Einlauf\“ denke ich. Tatsächlich, es kommt wieder eine Gestallt in
weißem Overall, Latexhandschuhen und Gesichtsmaske herein, die keinen Laut von
sich gibt, auch nicht wenn ich sie anspreche. Diesmal beugt sie mich nicht
über den Tisch, sondern schiebt mich durch den Durchgang. Im nächsten Raum
bekomme ich Bandagen um die Handgelenke, die an diesen Bandagen auch noch
zusammengebunden werden. An meinen zusammengebundenen Händen hängt man mich an einen
Haken, der von einer Maschine von der Decke herabhängt. Meine Füße steckt man
in ein paar Schuhe, die mit Stangen im Abstand von einmeterfünfzig
miteinander verbunden sind. Ich stehe nun da, nackt, gegrätscht und meine Arme in die
Höhe gestreckt. In meinen Hintern wird ein Stopfen gesteckt. In meine Vagina
wird ein Spreitzer, wie ich ihn vom Frauenarzt kenne, eingeführt. Meine Muschi
wird recht weit geöffnet, was ein wenig weh tut. Durch die Öffnung wird ein
Kunststoffbalg eingeführt und der Spreitzer entfernt. Die Maschine zieht mich
nach oben und bringt mich über einen riesen Bottig mit einer schwarzen
Flüssigkeit. Ich werde in die Flüssigkeit fast bis zum Bauchnabel herabgelassen und
dann wieder herausgezogen. Nach kurzer Zeit ist die schwarze Schicht auf
meiner Haut getrocknet. Mir werden die Schuhe wieder ausgezogen und der
hauchdünne Latexüberzug sieht aus wie eine knallenge Hose – man kann alles sehen… Ich
bekommst nun Hiheels verpaßt und eine Korsage, die mich mächtig einschnürt
und meinen Busen nach oben drückt, so daß er aussieht, als würde er platzen.
Ein Knebel kommt in meinen Mund und eine Gummimaske über meinen Kopf. Meine
Hände werden von dem Haken genommen und auf meinem Rücken wieder
zusammengebunden. Ich werde nicht gefesselt aussehen, sondern so, als wenn ich meine Hände
verlegen auf den Rücken legen…

Im nächsten Zimmer treffe ich wieder auf Ute. Sie ist genauso
aufgemacht wie ich. Ich sehe, wie der Verschluß von dem Balg in ihrer Muschi
gegen einen Zapfhahn aus Chrom getauscht wird. Danach wird Wein in sie
hineingefüllt, etwa 1 Liter. Nun habe ich\’s geblickt: Wir werdet lebende Weinflaschen
sein!

Durch eine Tür kommen wir beide in einen großen dunklen Raum. Viele reich
aussehende Männer stehen an der Bar oder fletzen sich auf den Sitzkissen und
unterhalten sich. Manche tragen arabisch aussehende Kleidung. Wahrscheinlich
werden hier wichtige Geschäfte besiegelt. Zwischen den Sitzkissen liegen nackte
Frauen, auf denen leckere Happen angerichtet sind. Die Männer genießen es
sichtlich die Leckereien von den nackten Körpern zu essen. An den Wänden stehen
nackte Frauen zwischen der Wand und Glasscheiben eingeklemmt, die einen
vortrefflichen Wandschmuck abgeben. Auch unter der Glasplatte der Bar liegen
nackte Frauen, die nicht viel Platz haben und sich nicht besonders
gut bewegen können, aber der Bar ein tolles Aussehen verleihen. Einige nackte
Schönheiten mit unglaublichen Piercings tanzen oder bieten artistische
Kunststücke.

Ich gerate in Hochstimmung, wahrscheinlich ist irgendwas in dem Knebel. Die
Männer winken mich heran und trinken den kühlen Wein, der sich aus mir
ergießt. Immer wenn mein Weinvorrat leer ist, werde ich in dem Nebenraum wieder
aufgefüllt. Die Männer, die sich aus mir bedienen, berühren nicht nur meine
geilen Schamlippen um den Hahn zu öffnen, sondern fassen mich überall an. Gleitet
ihre Hand aber in die Spalte meines Hinterns, so werden sie durch den Stopfen
an weiterem gehindert…

Ich wache auf. Mein Bett! Kopfschmerzen! Welch ein Albtraum! Aber meine
Hände sind auf dem Rücken gefesselt! Und dieser Knebel in meinem Mund! Mit Mühe
gelingt es mir die gefesselten Hände unter meinen Beinen durchzuziehen. Ich
reiße mir die Maske vom Kopf, unter der ich völlig verschwitzt bin. Die Korsage
ist schon aufgeschnürt. Der Weinbalg läßt sich nur sehr schwer wieder
herausziehen und die schwarzte Latexschicht geht kaum wieder ab. Nach einer Stunde
unter der Dusche sind die größten Flächen wieder sauber, aber knallrot vom
Schrubben! Die empfindlicheren Stellen werden wohl noch eine Zeit brauchen. Ein
Anruf bei Ute gibt mir die Gewissheit, daß es auch ihr gutgeht.
Eine Woche waren wir weg und mit ein wenig Zwieback gewöhnst ich meinen Magen
wieder ans Essen…

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