Gedemütigt in der Umkleide

Nach meiner eher gewaltsamen und ungewollten Vorführung in der Umkleide begann ich, meine Schamhaftigkeit spielerisch auszuleben. In meiner Studentenbude gewöhnte ich mir an, sooft wie möglich unbekleidet zu sein, ich schlief ab sofort nur noch ohne Kleider und blieb beim lernen am Schreibtisch immer nackt, aber das gab mir nur am Anfang das angenehme Gefühl, schutzlos und ausgeliefert zu sein. Ich stellte mir vor, wie es wäre, wenn mich andere nackt beobachten könnten und malte mir aus, wie sie bei meinem Anblick reagieren würde. Würden sie mich auslachen, anzüglich grinsen, mit dem Finger auf mich zeigen oder wäre es ihnen völlig gleichgültig? Ich übte vor dem Spiegel, mich langsam und sexy auszuziehen, rasierte mit den Schambereich vollkommen aus, später brachte ich sogar den Mut auf, mich abends oder nachts vor dem offenen Fenster zu entkleiden, in der Hoffnung, es würde mich vielleicht jemand bemerken und seine lüsternen Blicke über meinen Körper gleiten lassen und ich könnte so jemandem etwas Freude bereiten.

Mein Selbstbewusstsein war in dieser Zeit ausgesprochen gering, meine sexuelle Erfahrung war fast ein Witz. Außer einer relativ kurzen Beziehung mit einem jungen Mann, der kaum Lust auf mich hatte und mich auch nicht zu nehmen wusste, obwohl ich ihm meine Jungfräulichkeit zu Füssen gelegt hatte, sowie einem ziemlich heftigen Quicky in einer Toilette, der mich eigentlich nur deshalb erregte, weil ich mir so schön billig und leicht zu haben vorkam sowie einem One-Night-Stand, der auch nicht gerade sehr erfüllend war, hatte ich mit 20 Jahren nichts vorzuweisen. Wenigstens war ich auf den Quicky irgendwie stolz, auch wenn ich wusste, dass fast jede Frau so etwas relativ leicht realisieren kann, auf der anderen Seite hatte ich auch wiederum Schuldgefühle.

Ich studierte in einer nahe gelegenen Stadt, nicht weit von meiner Heimat entfernt, so dass ich an vielen Wochenenden mit meinen Freunden was unternehmen konnte. Das Studium, dass ich eben erst begonnen hatte, stellte ich schon bald als deutlich weniger interessant heraus, als ich es mir vorgestellt hatte. Mein Nebenjob als Nachhilfelehrerin kotzte mich an. Mit dem Universitätsstoff kam ich mit, da ich unter der Woche viel Zeit mit lernen verbrachte, auch sonst machte es mir wenig Freude, eine Studentin zu sein. Ich hatte mir vorgestellt, mit Kommilitonen gemeinsam herumzuhängen, mit ihnen Sport zu treiben, viele interessante Menschen kennen zu lernen, aufregende Affären zu haben, vielleicht auch mit einem Professor oder Doktor, wie es immer in den Campusfilmen geschieht, wichtige Kontakte zu knüpfen, kurzum, ich wollte mich richtig ausleben, aber die Realität stellte sich eher als sehr ernüchternd heraus. Anstatt harter, cooler und erfahrener Typen, wie sie in meinen Phantasien vorkamen oder ebensolcher Frauen, auf die ich ebenfalls eine geheime Lust verspürte und die man in Filmen so häufig sieht, fand ich eher kindische Jungs vor, die offenbar viel Computer spielten, bei ihren Eltern in der Umgebung der Universität wohnten, definitiv keine Erfahrung mit Frauen hatten und auch ebenso wenig Sport machten. Klar, poppen wollten sie alle, aber das reizte mich wenig. Die Mädels kamen mir zum übergroßen Teil auch eher sehr oberflächlich vor, möchtegernerfahren und nicht wirklich interessant. Auf irgendwelche Großmäuler und möchtegernwichtige Leute hatte ich auch nicht so richtig Lust. Das Studentenleben war eine einzige, riesige Enttäuschung. Trotzdem fand ich einige nette Studenten, mit denen ich freundschaftliche Beziehungen pflegte und ich fand heraus, dass es anderen ganz genau so ging wie mir.

Das ich etwas an dieser Situation ändern musste, war mir nach einer gewissen Zeit vollkommen klar. So begann ich, regelmäßig Sport zu treiben, damit ich körperlich möglichst attraktiv wirkte, falls ich endlich die Person oder gar Personen treffen würde, mit denen ich mich ausleben und weiter entdecken konnte.

Ich wurde Dauergast in einer Saunalandschaft eines Fitnessstudios, in welcher ich die Gelegenheit bekam, über einen längeren Zeitraum nackt zu sein und das unter den Augen von anderen, fremden Menschen. Des Öfteren gab es die Gelegenheit, mich nackt von bekleideten Gästen des Studios erwischen zu lassen, den angenehmen Kitzel zu spüren, wenn lüsterne Blicke auf mir ruhten und ich konnte gleichzeitig etwas für meine körperliche Fitness und Gesundheit machen. 

Den Saunagästen viel relativ schnell auf, dass es eine weibliche Kundin gab, die darauf verzichtete, sich gleich nach einem Saunagang schamhaft in ein riesiges Badetuch zu hüllen, und die es ganz offenbar darauf anlegte, sich nackt zu zeigen und nackt anschauen und betrachten zu lassen, was mit das Missfallen von einigen, weiblichen Gästen einbrachte. Den Männern gefiel es meistens, ich spürte, wie lüsterne Blicke auf mir ruhten, dennoch blieb der Kick, den ich suchte, nach einer anfänglichen Aufregung aus. Die meisten Gäste waren schon älter, schoben dicke Bäuche vor sich her, und ich konnte mir damals auf keinen Fall vorstellen, mit diesen Herren in näheren Kontakt zu treten, auch wenn mir durchaus bewusst war, dass es kein großes Problem sein würde, mit diesen Herren mit nach Hause genommen zu werden. Zudem war es nicht gerade außergewöhnlich und daher nicht sehr aufregend, nackt zwischen Nackten zu sein, eine Gleiche unter Gleichen, die sich alle gegenseitig ausstellten.

So blieb ich zurück, unbefriedigt und mit wilden und ausschweifenden Phantasien, in denen harte Männer und Frauen mich kommandierten, mir die Kleider vom Leib rissen, mich auf die Knie zwangen und mich zu ihrer Belustigung und Befriedigung nach Belieben und mit Wonne benutzten. Wenigstens hatte ich meine Neigungen erkannt und wusste in etwa, wie der Weg zu meinem Ziel, die absolute Befriedigung und sexuelles Glück, in etwa aussehen sollte.

Als ich eines Tages an einem Auto einen kleinen Werbezettel fand, wäre ich fast schwach geworden: Auf dem Zettel war die Zeichnung einer nackten Frau, darüber der Titel und die Adresse eines Etablissements. Darunter stand in roten Lettern: „Für unsere bösen und ungezogenen Gäste steht im Keller ein Käfig und geschultes Personal bereit!“. In meiner Verzweiflung fing ich sogar schon an, Geld zusammenzuzählen, fand dann aber nicht den Mut, den Schritt zu wagen und dorthin zu gehen. Wie würde das denn aussehen, eine ganz normal aussehende, junge Frau zahlt Geld dafür, um sich demütigen zu lassen? Würden vielleicht heimlich Aufnahmen gemacht? Würde ich vergewaltigt werden? Ich verwarf den Gedanken, aber im Hinterkopf blieb er.

Ein wichtiger Wendepunkt in meinem Leben war meine neu gewonnene Freundin Nadine. Nadine studierte die gleichen Fächer wie ich, war ebenso erlebnishungrig wie ich und gleichzeitig kotzte sie die Situation an der Universität genauso an wie mich. „Was soll dieser Scheiß hier? Bin ich hier im Kindergarten? Das ist ja alles genau anders wie ich mir das vorgestellt habe, nur kleine Bübchen und eingebildete Mädels!“, so etwa lautete ihr Statement dazu und daher erkannten wir sofort, dass wir auf einer Wellenlänge waren.

Nadine war und ist vom Aussehen und von ihrer Art her anders als ich. Sie war eher zierlich, konnte essen was sie wollte ohne zuzunehmen, wog kein Gramm zuviel und hatte zudem ständig verrückte Ideen. Diese Ideen waren oft sexueller Natur, wurden aber nicht umgesetzt, sondern blieben Phantasieprodukte, wenn auch sehr erregende. Sie war eher ziemlich geradeaus und hasste es, ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Auch hatte sie bereits mehr Erfahrungen als ich und stand viel fester im Leben. Sie schaffte es, immer etwas zu unternehmen, trotz verschiedener Jobs und einer ehrgeizigen Haltung das Studium betreffend. Dabei hatte sie immer auch was mit einem Jungen laufen, ohne mit ihm zusammen zu sein. Ihre langen, schwarzen Locken machten jeden verrückt. Ich bewunderte sie dafür.  

Ich bin hingegen eher üppig gebaut, muss ständig auf meine Figur achten und bin schüchtern. Mein größter Aktivposten, dessen war ich mir früh bewusst, ist meine üppige Oberweite aber auch mein fülliges Gesäß, aber auch meine langen, schwarzen Haare die ich aber selten offen trug sondern Pferdeschwanz bevorzugte. Da ich Stielaugen hasste, trug ich meistens lange Pullover und zwängte mich in enge BHs.

Auf Sauna hatte ich keine Lust mehr, Nadine hatte aber schon damals richtig erkannt „Na Kleine, Dir geht’s wohl darum, nackt und aufreizend herumzustolzieren!“. Wie Recht sie hatte. Wie verabredeten uns abends um ins Spaßbad zu gehen, dass noch ziemlich neu war aber auch sündhaft teuer. Dafür wollen wir aber auch so lange bleiben, wie möglich.

Da ich immer mehr meine Leidenschaft entdeckte legte ich keinen Wert mehr darauf, in der Masse unterzugehen. So hatte ich mir für den Besuch des Bades einen Bikini in grelllila gekauft, der mir deutlich zu eng war. Ich wollte mich einfach ein bisschen ausstellen, die Aufmerksamkeit genießen, mich beobachtet fühlen. Nadine fand das lustig und war auch ein bisschen neidig, auch wenn sie sich über mangelnde, anerkennende Blicke nicht beschweren konnte.

Viele weibliche Besucher musterten mich missbilligend, ich konnte richtig ihre Gedanken lesen „Kleine Schlampe!“, und ja, sie hatten richtig gedacht, genau das war ich, ein kleines Schlämpchen auf der Suche nach Erlebnissen, sonst nichts, simpel und einfach.

Wie blieben Stunde um Stunde, machten uns über Leute lustig, was uns damals sehr viel Spaß machte, auch wenn es einfach nur daneben ist. Schließlich sah ich am wenigsten wie jemand aus, der sich über andere lustig machen sollte. Wie aalten uns im Whirlpool, alberten herum, gingen auf die Rutsche, gaben uns auch mal kleine Küsschen, dennoch gab keine von uns beiden zu, dass wir uns zueinander hingezogen fühlten.

Das Bad leerte sich ab einer gewissen Zeit, irgendwann stellten wir fest, dass kaum noch jemand da war. Uns war das aber vollkommen egal, überheblich wie wir waren stolzierten wie Mannequins herum und zeigten den Angestellten, die bereits begannen an einigen Stellen vereinzelt zu putzen, das wir „was besseres“ waren. Anfangs ignorierten das die Angestellten, irgendwann fingen wir an, ihnen gehörig auf die Nerven zu fallen. Das ständige Rumgelache und Rumgegackere und die immer lauter werdenden und unverhohlenere Lästereien mussten unerträglich gewesen sein. Irgendwann wurden wir darauf aufmerksam gemacht, doch bitte endlich die Umkleide aufzusuchen und das Bad zu verlassen, da bald das Ende der Öffnungszeit gekommen sei. Uns war das vollkommen egal, wir gingen noch ins Sportschwimmbad um noch ein paar letzte Bahnen zu ziehen. Dabei überzogen wir einen starken und kräftigen älteren Mann Ende vierzig und untersetzt mit kräftigen Armen, dem man die harte Arbeit ansah, mit weiteren Herablassungen, gerade so laut, dass er sie noch etwas hören konnte. Er war sichtlich wütend über die zwei kleinen Luder, aber wir machten uns nur weiter einen Spaß daraus.

Irgendwann war uns auch dieses Spiel zu langweilig und wir gingen immer noch herumalbernd in Richtung Umkleide, gefolgt von den ärgerlichen Blicken der Angestellten, die nun mit ihren abschließenden Arbeiten begannen.

In der Umkleide trödelten wir herum, es dauerte eine kleine Ewigkeit bis wir unsere Duschsachen endlich zusammengesucht hatten und die Dusche aufsuchten, die wie das ganze Schwimmbad mittlerweile völlig leer war und draußen schon die Dunkelheit hereingebrochen war.

Wir neckten uns, zogen uns gegenseitig aus, ich posierte vor Nadine nackt und genoss ihre anerkennenden und amüsierten Blicke, sie streichelte meinen Po und ich fühlte mich einfach wunderbar und anerkannt. Wir fingen an, Duschgel auf unseren Körper zu verreiben und an Nadines immer breiteres Grinsen konnte ich deutliche erkennen, dass sie wohl vorhatte, etwas Verbotenes zu machen.

Wir ließen das Wasser über uns rieseln und fingen in unserer Laune sogar an, laut über den älteren Angestellten zu rufen und ihn zu verspotten, da wir in unserer Überheblichkeit sicher waren, dass er uns bewunderte und uns sehr gerne haben wollte, aber keine Chance bei Frauen wie uns hatte.

Dass eine Gestalt hinter der Milchglastür auftauchte, merkten wir nicht. Als allerdings die Tür aufsprang und der besagte Angestellte erschien, war es mit unserer guten ausgelassenen Laune und unserer Überheblichkeit sehr schnell vorbei. Nadine uns ich waren sofort still und total geschockt. Wir drehten uns in Richtung Wand und schützten unsere privaten Körperbereiche mit Armen und Händen. Die Grastür fiel wieder zu und er baute sich in seiner ganzen Größe in der Türöffnung mit verschränkten und kräftigen Armen auf. Er trug bereits Straßenkleidung, ja sogar Straßenschuhe und er war stinksauer. Er schaute uns nur an, ohne ein Wort zu sagen und rührte sich keinen Millimeter von der Stelle.

Mein Körper versagte mir in diesem Moment die Kontrolle völlig, weder ich noch Nadine konnte uns wehren, wir standen nur dumm da, Gesicht zur Wand, nackt und nass, die Hände vor den Körpern gleich wie zwei Gefängnisinsassinnen, denen der Wärter in der Dusche eine kleine Inspektion abstattet, gleich so, als würden wir auf das Kommando „Hände zur Wand und Beine spreizen!“ warten.

Es war mir nicht mehr neu, nackt erwischt zu werden. Ich hatte diesen Schock bereits erlebt und den Reiz und die Gefahr dieser Situation bereits kennen gelernt mit all ihrer Herabwürdigung. Nackt zu sein vor den Augen Fremder kannte ich aus der Sauna zur Genüge, aber das hier war ganz neu! Meine Knie waren ganz weich, und wie sollte es weitergehen. Wie in Trance drehte ich mich um, kaum in der Lage die Situation und die auf mich einströmenden Empfindungen richtig zu verarbeiten. Ich musste in diesem Moment wie eine reumütige Sünderin dagestanden haben, unter den Wasserstrahlen. In meinem Bauch gab es ein sehr erregendes Gefühl das bis in meine Scham reichte, vom ganzen Körper ging ein Vibrieren aus. Ich konnte noch sehen, wie mich Nadine ungläubig ansah, als ich mich herumdrehte.

Ich schaute nur ganz kurz auf, seine Augen waren immer noch wütend, aber deutlich entspannter, immer noch stand er unbeweglich dar, die starken Arme verschränkt und betrachtete die Vorstellung, die er kontrollierte.

Gedankenfetzen rasten durch meinen Kopf, war das denn richtig, durfte er das denn? Und die anderen Angestellten? Aber das nützte mir nichts. Ich hatte die Kontrolle nicht, kein bisschen, mein Körper gehorchte mir nicht mehr. Ich ließ langsam den Blick sinken und starrte zu Boden, die Arme folgten und legten seinem strengen Blicken meine ganze Schokoladenseite frei. Es geschah wie in einem billigen Filmchen bei dem ich nur zusehen konnte. Ich griff nach meinem Duschzeug, ich schäumte mich ein und verteilte den Schaum auf meinem Körper. Nadine hatte auch angefangen, sich weiter zu duschen, blieb aber beschämt mit dem Gesicht zu Wand. Stehen und legte keine weiteren Details von sich frei.

Meine Bewegungen wurden lockerer, meine Knie blieben weiterhin weich, ich stellte fast erschrocken fest, dass ich meinen Körper nicht wusch, sondern ihn streichelte, mit meinen Brüsten spielte. Ich gewann keine weitere Sicherheit sondern begann förmlich unter den Wasserstrahlen zu tanzen, mich selbst vorzuführen.

Ich konnte erkennen, dass der Angestellte mittlerweile ein herablassendes Grinsen zur Schau stellte, mich innerlich auslachte, aber ich konnte meine Selbstvorführung einfach nicht stoppen. Ich war der Lächerlichkeit preisgegeben, ein kleines, billiges Stück, das verzweifelt versucht, sich sexy zu duschen. Hormonwallungen durchrasten meinen Körper, meine Nippel waren schon hart und standen hervor, aber ich konnte nicht damit aufhören, mich wie ein billiges Stück vorzuführen. Ich spiele weiter mit meinen Brüsten, knetete sie. Ich ging leicht in die Hocke um meinen edelstes Teil zu liebkosen. Er hatte sichtlich seine Genugtuung, lachte sogar etwas auf. Er demütigte mich so sehr mit seinen Blicken, sie waren nicht anerkennend, nein sie lachten mich aus. Aber ich hatte für meinen Teil noch lange nicht genug gebüßt.

Nach kurzer Zeit wollen wir dann beide wirklich raus aus der Dusche, zu unseren Sachen konnten wir aber nicht, die waren hinter ihm an Hacken angebracht, die Türöffnung blockierte er. Von draußen hörten wir irgendwelche Geräusche. Ich ging ganz langsam auf ihn zu, immer noch nackt. Die Arme hatte ich nach hinten verschränkt, um bloß auszusehen wie eine dumme kleine Bittstellerin. Nadine sprang schnell hinter mich, um die Gelegenheit wahr zu nehmen, schnell raus zu kommen und ihre eigene Schokoladenseite nicht der Entwürdigung preiszugeben. Ihren Hintern hatte er bereits gesehen, und ich war mir sicher, er hatte ihm gefallen.

Meine Brüste fühlten sich unheimlich schwer an, zogen mich nach unten, meine lange gepflegten, heimlichen Phantasien machten sich daran, ihre Gelegenheit wahr werden zu lassen,  die weichen Knie taten ihr übriges – ich ließ mich vor ihm auf die Knie sinken.

Nadine ging ebenfalls erschrocken in die Hocke hinter mir, immer noch hinter meinem bereits durch strafende Blicke herabgewürdigten Körper, den ich so bereitwillig gezeigt hatte.

Mein Handtuch und mein greller Bikini hingen auf der einen Seite der Tür, er warf sie mir vor die Füße, ich ließ mich auf die Hände sinken und raffte meine Sachen langsam zusammen. Nadine schützte sich, immer noch in der Hocke, mit ihren Armen, wollte sich nicht zeigen. Mein Schlüssel, der an einem Armband befestigt wart, landete ebenfalls auf dem Boden. Ich stand nicht auf, nein ich kroch auf ihn zu um hob ihn auf, kroch wieder vor unseren Bestrafter und sagte ganz ganz leise „Bitte bitte“. Er gab für mich einen Spalt frei, ich konnte an seinen Stiefeln vorbei nach draußen in den Gang gelangen. Die Mühe aufzustehen machte ich mir allerdings nicht, ich kroch hindurch wie eine Hündin durch einen Türspalt.

Ich sah neben der Tür eine junge Putzfrau, ebenfalls stinksauer, auch sie reagierte amüsiert und auch sie fühlte die Genugtuung. Nadine erging es allerdings nicht besser als mir, da sie sich der Bestrafung entzogen hatte war klar, dass dafür etwas anderes geschehen müsste. Ihre Sachen flogen in hohem Bogen in den Gang und mir mitten ins Gesicht. Sie versuchte nun ebenfalls aus dem kleinen, freigegebenen Spalt herauszukommen. Unser Bestrafter machte sich einen Spaß daraus, ihren nackten Körper zwischen sich und dem Türrahmen einzuquetschen und etwas zappeln zu lassen. Irgendwann kam sie heraus, raffte ihre Sachen auf und rannte in die Umkleide.

Die Putzfrau und unser Bestrafter folgten uns noch immer. Wir machten so schnell wir konnten. Nadine hatte es aufgegeben, sich zu verstecken und reckte beim hastigen Abtrocknen und Anziehen ihren Körper erstaunlich oft unseren Beobachtern entgegen und verdeckte nichts mehr.

Wir machten uns schnell davon, zahlten und überquerten endlich den leeren, nächtlichen Parkplatz. Nadine ließ sich dort auf den Boden nieder, schlug die Hände vors Gesicht und musste laut lachen „Kleine, wie bist Du denn drauf, ich dachte ich fasse es nicht! Du Schweinchen! Was war das denn, kommt der da rein!?“. Ich blieb ganz ruhig und genoss die ausklingende Stimmung. Wir gingen in eine Kneipe in der Nähe, setzten uns in eine dunkle Ecke und tranken ordentlich was. Wir lachten letztendlich über alles, tauschten Phantasien aus und ließen alles immer wieder Revue passieren.

Nadine sagte irgendwann an diesem Abend etwas sehr bedeutsames für mich, was von da an mein ganzes Leben nachhaltig veränderte. Ich hatte noch zu ihr gesagt, wie sehr ich mich nun schämen würde, doch sie erwiderte daraufhin angetrunken: „Nein, schäm dich bloß nicht! Wofür lebst du denn? Mach das was Dir gefällt, tue es einfach! Wenn dir so was gefällt, Dich billig aufzuführen, wie eine rollige Hündin, dann mach das einfach! Das ist Dein Leben, wenn Du in Deinen privaten Gedanken nackt auf den Knien herumrutschst, Dich lächerlich machen und Dich erniedrigen lassen willst, dann lebe es einfach aus, das ist Deine Phantasie, Dein Leben!“

Ich hatte mir tatsächlich schon vorgenommen, mich gleich am nächsten Tag auf den Mann zu warten und mich ihm einfach anzubieten, einfach so wie ich war, mein Körper sollte einfach ihm gehören und er solle mich büssen lassen. Aber damals brachte ich soviel Mut noch nicht auf. Selbst Nadine konnte der Idee letztendlich einiges abgewinnen. Wir gingen nach Hause wo ich mich, wen wundert es, zuerst einmal richtig selbst befriedigte, allerdings diesmal nackt und ausgestellt auf einem Stuhl vor dem Fenster  mit weit gespreizten Beinen und ich ließ mir viel Zeit dabei auch wenn mich sicherlich niemand gesehen hatte. Betrunken wie ich war, hatte ich hier keine Hemmungen mehr.

Mir war auf einmal so viel klar geworden, an diesem Abend. Ich war nun bereit, alles schön planmäßig anzugehen, die Grenze immer ein bisschen weiter zu stecken und darauf zu achten, dass nicht zu viel Zeit zwischen neuen Erlebnissen sein sollte.

Ich las Inserate, beschaffte mir Literatur und weitere Informationen.

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